gesellschaft fur f geschichte Vortrag im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte am 8.Juni 

Helga Faber

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Am Montag, 8. Juni, spricht Andreas Eichstaedt über die „Drei Frankfurter in Habsburger Diensten: Eysseneck, Fichard und Glauburg“. Der Vortrag setzt die Reihe „Frankfurter Familiengeschichte(n) in Straßennamen“ fort, die die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltet.

Fern der Frankfurter Heimat machten drei miteinander verwandte Frankfurter, Adalbert Baur von Eysseneck (1785-1870), Maximilian Fichard gen. Baur von Eysseneck (1783-1846) und Felix Stregen von Glauburg (1782-1854), in der k. u. k. Armee Österreich-Ungarns als Ingenieur-Offiziere Karriere. Das Ingenieur-Korps war eine Eliteeinheit und bestand aus nur rund 150 Offizieren. Seinen Nachwuchs bezog es aus der k. u. k. Ingenieurakademie zu Wien, die Auswahl war streng: Von den rund 300 Zöglingen wurden jährlich nur die sechs besten in das Ingenieur-Korps übernommen, darunter 1801 und 1803 die drei Frankfurter. Von ihnen hat Felix Stregen von Glauburg die tiefsten Spuren hinterlassen. Er fertigte im Auftrag Erzherzog Johanns die Machbarkeitsstudie für die erste Eisenbahn-Überquerung der Alpen an. Die Semmeringbahn ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

P.S.
Den meisten Frankfurtern fällt bei den Straßennamen Eysseneck, Fichard und Glauburg sofort NORDEND ein, denn diese drei Straßen liegen in diesem Stadtteil Frankfurts, der direkt an die Innenstadt angrenzt. Ob das Zufall ist, oder damals sogar absichtlich geschah, müßte man nachfragen. Sicher weiß dies der Referent Eichstaedt auch.


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Info:
Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis frei.

Die Teilnehmerzahl für Vorträge ist aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt. Zur Sicherheit der Besucher und Referenten finden die Veranstaltungen entsprechend der Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts statt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während des gesamten Aufenthaltes im Institut für Stadtgeschichte verpflichtend, die Mindestabstände von 1,5 Metern zu anderen Personen müssen eingehalten werden.

Es ist möglich, aber nicht verpflichtend, bis spätestens vier Tage vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail einen Platz zu reservieren. Hinweise zur Reservierung und ein auszufüllendes Adressdatenblatt finden sich auf der Homepage http://www.stadtgeschichte-ffm.de unter der jeweiligen Veranstaltung. Die Reservierung ist verbindlich. Um die Reservierung wahrzunehmen, ist es notwendig, sich am Vortragstag bis 17.30 Uhr am Empfang im Karmeliterkloster anzumelden. Nicht wahrgenommene Reservierungen verfallen und frei werdende Plätze werden neu vergeben.

Während der Corona-Pandemie kann es zu Terminänderungen oder Absagen kommen, wir bitten darum, die jeweils aktuellen Hinweise auf unsere Homepage zu beachten. Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de sowie auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt und http://www.twitter.com/isg_frankfurt im Internet.