f kroos8WW 7405Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 4. Juli 2019, Teil 6

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Rio de Janeiro, 2014: Die Umkleidekabine der deutschen Elf nach dem Gewinn der WM. Die Anwesenden drängen ins Zentrum des Geschehens. Die verschwitzten Sportler, der Bundespräsident, die Kanzlerin. Doch das Besondere des Bildes, das diesen Moment für immer festhält, bleibt auf den ersten Blick verborgen. Denn rechts sitzt jemand allein auf der Bank und öffnet seine Schuhe. Toni Kroos.

Es ist ein Bild, das charakteristisch scheint für Kroos‘ ganz besondere Form der Zurückhaltung, die ihm lange Zeit den Ruf einbrachte, er würde zu wenig auffallen. Heute spielt er beim größten Fußballclub der Welt und hat fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er ist der erfolgreichste deutsche Fußballer aller Zeiten, und wenn man seine mehr als 20 Millionen Instagram-Follower als Maßstab nimmt, hat er mehr Fans als jeder andere Deutsche.


KROOS verfolgt den Weg, den Toni Kroos von Greifswald bis nach Madrid zurückgelegt hat – mit Stationen wie München und Leverkusen, Sternstunden wie der WM 2014 und dem dreifachen Champions League-Gewinn (2016, 2017 und 2018) mit Real, aber auch mit Tiefpunkten wie dem Münchner ,Finale Dahoam‘ 2012 und der letzten WM in Russland. Dabei gewährt der Dokumentarfilm nicht nur überraschende Einblicke in das Leben eines außergewöhnlichen Sportlers und ganz besonderen Menschen, sondern er wirft auch einen Blick hinter die Kulissen des Profifußballs. So zeichnet Regisseur Manfred Oldenburg das Porträt eines Ausnahme-Fußballers und Ausnahme-Menschen in einer permanenten Ausnahme-Welt.

In einer Zeit, in der Fußball so sehr Show ist wie nie zuvor und sich andere in den großen Momenten nach vorne drängen, erkennt man in Toni Kroos den Mann für die unbeachteten und besonderen Momente. Als Mittelfeldspieler sieht er das Spiel voraus wie kaum jemand sonst, er ist wie ein Dirigent, der mit Leichtigkeit und Logik Ordnung ins fußballerische Chaos bringt. Auf diese Weise hat er sich in die Herzen der Real Madrid-Fans gespielt, die ihn für genau das lieben, was er ist, und ihm im Olymp des Clubfußballs sein fußballerisches Zuhause bieten. Sein privates Zuhause hat Toni Kroos bei seiner Familie gefunden, die ihm mehr bedeutet als alles sonst. Und weil der dreifache Vater sehr genau weiß, wie viel Glück er im Leben hat, versucht er zumindest einen kleinen Teil davon mit seiner Stiftung auch an andere Kinder und Familien weiterzugeben.

Für KROOS hat das Filmteam exklusiven Zugang zu sonst verschlossenen Backstage-Bereichen des Weltfußballs erhalten. Zu Wort kommen Sport-Ikonen wie Gareth Bale, Luka Modrić und Sergio Ramos, Trainer wie Zinédine Zidane, Pep Guardiola und Jupp Heynckes sowie die Club-Präsidenten von Real Madrid und FC Bayern, Florentino Pérez und Uli Hoeneß. Prominente Fans wie Robbie Williams suchen genauso eine Erklärung für das „Phänomen Kroos“ wie Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger und Fußball-Experten wie Marcel Reif und Ronald Reng. Einen sehr persönlichen Einblick in das Leben von Toni Kroos liefern zudem sein Bruder und enger Vertrauter Felix Kroos, seine Eltern und erstmals auch seine Ehefrau Jessica.

Regisseur Manfred Oldenburg wurde für seine Dokumentarfilme mehrfach ausgezeichnet, darunter der Deutsche Fernsehpreis für Das Wunder von Bern - Die wahre Geschichte und der Bayerische KROOS 6 Fernsehpreis für Wembley 1966. Die Kamera führte Johannes Imdahl (Nowitzki. Der perfekte Wurf.), gefilmt wurde KROOS komplett in 4K. KROOS ist eine Produktion von BROADVIEW Pictures. Creative Producer ist Peter Wolf (Nowitzki. Der perfekte Wurf, Resistance Fighters – Die globale Antibiotika-Krise), Produzent ist Emmy-Preisträger Leopold Hoesch (Klitschko, Nowitzki. Der perfekte Wurf., Angela Merkel: Die Unerwartete). Gefördert wurde die Produktion durch die Film- und Medienstiftung NRW und den FilmFernsehFonds Bayern.

Foto:
Toni Kroos, Wladimir Klitschko
© NFP / BROADVIEW Pictures / Willi Weber
Leider haben wir das eingangs beschriebene Foto nicht verfügbar und vomhier abgebildeten Fotomotiv hätten wir lieber das gehabt, daß Wladimir Klitschko als Selfie geschossen hat

Info:
Regie Manfred Oldenburg mit Zinédine Zidane, Pep Guardiola, Jupp Heynckes, Uli Hoeneß, Florentino Pérez, Robbie Williams, Wolfram Eilenberger, Marcel Reif, Matthias Sammer, Sergio Ramos, Luka Modric´, Felix Kroos, Jessica Kroos, Roland Kroos, Birgit Kroos, u.v.m.
Abdruck aus dem Presseheft