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Kategorie: Musik
DreierDie ALTE OPER FRANKFURT in der  SAISON 2025/26 , Teil 1/5  

Redaktion 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Innovativ und hochkarätig besetzt: Mit neuen Festivals und Formaten wie auch mit Konzerten international gefeierter Orchester und Künstler*innen wartet das Programm der Alten Oper Frankfurt für die Spielzeit 2025/26 auf. Gleich die ersten Termine im September der kommenden Spielzeit zeigen die Spannbreite zwischen Tradition und Lust am Experiment: Auf die Saisoneröffnung mit den Münchner Philharmonikern und einem Beethoven-Wagner-Schubert-Programm folgt unmittelbar eine neue Ausgabe des Fratopia-Festivals, das neue Akzente im klassischen Konzertbetrieb setzt.

Das neue Saisonprogramm der Alten Oper gliedert sich insgesamt in mittlerweile 13 Abo-
reihen, in Einzeltermine, Konzertreihen und mehrtägige Festivals. Erwartet werden unter
anderem die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra
und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Zu den zahlreichen namhaften Dirigent*innen
und Solist*innen, die der Einladung in die Alte Oper folgen, zählen unter anderem
Sir Simon Rattle, Daniel Harding, Sir Antonio Pappano, Elisabeth Leonskaja, Igor Levit,
Yefim Bronfman und Lisa Batiashvili.
Neue Programmfarben steuern unter anderem zwei Festivals bei: Die „Alte Oper Nights“
greifen für zwei lange Abende mit Kurzkonzerten den dynamischen Puls der Metropolen
der Welt auf. Und für Frühjahr 2026 hat die Alte Oper unter dem Motto „Podium Zukunft“
erstmals lokale und internationale Jugendorchester zu einem Festival eingeladen, die ihre
Arbeit wie auch ihre Ideen hinsichtlich des Konzertbetriebs von morgen vorstellen. Ein
weiteres Highlight verbindet sich mit einem Festival ebenfalls im Frühjahr 2026, in dem
der Filmemacher Wim Wenders im Mittelpunkt steht.
Frankfurts Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, Vorsitzende des Aufsichtsrats der
Alten Oper, begrüßt den breitgefächerten Ansatz, der sich in den Angeboten der kommen-
den Spielzeit widerspiegelt: „Das Programm der neuen Saison richtet sich explizit an die
ganze Stadtgesellschaft – und damit auch an diejenigen, die sich vielleicht als weniger
klassikaffin bezeichnen. Die sich eher in experimentellen Formaten oder in genreübergrei-
fenden Festivals, wie etwa zur Verbindung von Film und Musik im Schaffen Wim Wenders’,
wiederfinden. Die sich für die junge Jazzszene interessieren oder für das Musical zur
Weihnachtszeit. Nicht zuletzt mit ihren beiden Community-Projekten ‚Eine Straße geht ins
Konzert‘ und der 2025 neu eingeführten ‚Bühne der Vielfalt‘ geht die Alte Oper aktiv auf
die Menschen der Stadt zu und bindet sie ins Konzertleben mit ein. Rund 45 Jahre ist es
mittlerweile her, dass Hilmar Hoffmann die bekannte Losung ‚Kultur für alle‘ prägte, aber
die Aufgabe ist in unserer heterogenen Gesellschaft immer noch gültig, und die Alte Oper
stellt in der kommenden Saison auf vielfältige Weise ihre Lösungen vor.“
Intendant Dr. Markus Fein ergänzt: „Natürlich spielen wir nach wie vor unsere Klassik-
expertise und unsere hervorragenden Kontakte zu den internationalen Toporchestern und
Künstler*innen aus. Aber unsere Aufgabe ist nicht nur die Pflege des Altbewährten, sondern
mindestens ebenso der Blick nach vorne. Wir begreifen uns bewusst als ‚Zukunftshaus‘,
das sich auf neue Zeiten, neue Seh- und Hörgewohnheiten, neue Ansprüche und ein
neues Publikum einstellt, das offen für Veränderungen ist. Diese Offenheit spiegelt sich
im Programm der kommenden Spielzeit wider – im Fratopia-Festival ebenso wie in den
neuen kosmopolitisch geprägten ‚Alte Oper Nights‘, in unseren Community-Projekten und
in unseren Musikvermittlungsangeboten. Sie zeigt sich, indem wir internationalen Jugend-
orchestern und ihrem frischen Geist ein Podium geben. Und auch, um das Feld aufzuziehen,
indem wir unserer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden. Im Rahmen unseres
 
Nachhaltigkeitskonzepts haben wir für die kommende Saison erstmals ein ‚Grünes Abo‘ aufgelegt.
Wir sehen jedenfalls in vielen Bereichen großen Gestaltungsspielraum, den wir gerne ausreizen. Zum
Glück dürfen wir dabei auf den Vertrauensvorschuss und die Unterstützung unserer Sponsoren und
Förderer bauen, namentlich unseren Hauptsponsor ING und die FREUNDE der Alten Oper. Bei ihnen
möchte ich mich ebenso herzlich bedanken wie bei unseren vielen weiteren Sponsoren und Partnern,
die uns in unserer programmatischen Arbeit finanziell und zum Teil auch ideell unterstützen.“