
Sabine Zoller
Lana ( Weltexpresso) - Vogelgezwitscher, der Duft der ersten Veilchen und Obstgärten, die die Landschaft in ein zartes Farbenmeer hüllen. In Südtirol haben sich die „Roter Hahn“-Urlaubshöfe auf den Anbau alter und neuer Sorten spezialisiert. Verschiedenste Äpfel und Marillen gedeihen im mediterranen Klima zwischen Eisacktal, Meraner Land und Vinschgau besonders gut. Deren Bäume leuchten bereits ab März in voller Blütenpracht. Die „Früchte“ der bäuerlichen Arbeit genießen Gäste in Form von veredelten Produkten wie Säfte, Sirup und Aufstriche.
Golden Delicious und mehr
Mit über 18.000 Hektar ist Südtirol das größte geschlossene Apfelanbaugebiet Europas. Neben optimalen klimatischen Bedingungen, vielfältigen Bodenverhältnissen und dem Witterungsschutz durch hohe Gebirgsmassive begünstigen außerdem jahrhundertealte bäuerliche Traditionen und Erfahrungen die Obstwirtschaft auf der Alpensüdseite. So wissen die Landwirte genau, was gegen Frost hilft oder wann der ideale Zeitpunkt für den Schnitt ist. Auf den „Roter Hahn“-Obsthöfen haben Urlauber nicht nur die Möglichkeit, Ferien auf dem Land in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben, sondern bekommen auch einen Einblick in Alltag und Arbeit ihrer Gastgeber. Auf einem sonnigen Hochplateau gelegen, baut zum Beispiel Familie Rottensteiner auf dem Steidacherhof am Ritten oberhalb von Bozen alte Bekannte wie Golden Delicious oder Granny Smith, aber auch jüngere Kreuzungen wie Cosmic Crisp oder Envy an. Am Grieserhof in Nals wohnen Gäste direkt umgeben von den hauseigenen Apfelgärten, deren Blüten im Frühjahr die gesamte Umgebung zum Leuchten bringen. Zusätzlich zu gängigen Sorten wie Braeburn, Fuji und Co. verfügen die Mathàs als eine von wenigen Südtiroler Familien über das Recht, den beliebten Pink Lady anzubauen. Dank der Lage im Etschtal direkt an der Weinstraße können Feriengäste neben dem Frühlingszauber auch Rad- und Wandertouren genießen. Hinterher entspannen sie in der finnischen Sauna und der modernen Wohlfühloase, ebenso umgeben von Apfelbäumen. In beiden „Roter Hahn“-Domizilen gibt’s wöchentliche Hofführungen samt Produktverkostungen.
„Vinschger Marille“
Marillen gelten als das "Gold an den Bäumen" - und die Vinschger Marikke ist eine der begehrtesten in der Region jenseits des Brenners. Besonders in Südtirols Westen im Etschtal rund um den Urlaubsbauernhof Hof am Schloss hat die autochthone Obstsorte Tradition und ein besonderes Aroma. „Von allen Aufstrichen schmeckt mir persönlich Marillenmarmelade am besten“, erklärt „Roter Hahn“-Bauer Robert vom Fronteggele am Schlern seine Passion für den Anbau. Dank der geschützten Lage auf 1.000 Metern Meereshöhe sowie dem kalkhaltigen und mineralreichen Boden entfalten die Früchte auch dort ein außergewöhnliches Aroma. Vor der Ernte von Mitte Juli bis Mitte August bildet die Blütezeit eine wichtige Grundlage für die Entwicklung. Unterstützt wird diese von den milden Südtiroler Temperaturen im Frühling. Wenig Frost trägt entscheidend dazu bei, dass die Blüten gut gedeihen und später gesunde Früchte entstehen.
Foto:
Roter Hahn Produkte
© „Roter Hahn“/Frieder Blickle
Info:
Unter dem Qualitätssiegel „Roter Hahn“ vereint der Südtiroler Bauernbund 1.700 authentisch geführte Höfe in allen Teilen des Landes. Mit den vier Produktlinien „Urlaub auf dem Bauernhof“, „Qualitätsprodukte vom Bauern“, „Bäuerlicher Feinschmecker“ und „Bäuerliches Handwerk“ sowie der neuen Kochschule als fünfte Säule der Marke weisen die Südtiroler den Weg für den Reisetrend der Zukunft: „Roter Hahn“ steht für Qualität und unverfälschtes Reise-Erlebnis. Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol – Brauchtum, Natur und Leben hautnah. www.roterhahn.it