indie Preis der deutschen Filmkritik 2025

Redaktion 

Berlin (Weltexpresso) - Elf verschiedene Filme wurden in 14 Kategorien mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Bester Spielfilm wurde Mascha Schilinskis In die Sonne schauen. Die Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet, während das Berliner Kino-Projekt SİNEMA TRANSTOPIA den Innovationspreis erhielt.

Während der Berlinale verlieh der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) in 14 Kategorien den Preis der deutschen Filmkritik für das Jahr 2025. Die Preisverleihung fand am Sonntag, dem 15. Februar 2025, in der Akademie der Künste in Berlin statt.

Als Bester Spielfilm des Jahres wurde In die Sonne schauen von Mascha Schilinski ausgezeichnet. Die Spielfilm-Jury um Silvia Bahl, Joachim Kurz, Kamil Moll, Britta Schmeis und Bettina Maria Schuler bezeichnete den Gewinnerfilm als „kompromisslos, existenziell und künstlerisch einzigartig“.

Der Preis für das Beste Spielfilmdebüt ging an Laura Laabs für Rote Sterne überm Feld. Der Film konnte sich außerdem den dieses Jahr zum ersten Mal ausgelobten Preis für Bestes Szenenbild sichern (an Dominik Kremerskothen).

Ein weiteres Novum war der Preis für das Beste Kostümbild, der an Chiara Minchio für ihre Arbeit an Die Tagebücher von Adam und Eva ging.

Als Bester Dokumentarfilm wurde Palliativstation von Philipp Döring ausgezeichnet, der sich ebenfalls in der Kategorie Beste Montage durchsetzen konnte.

Die Schauspielpreise gingen an Anton Frank und Camille Moltzen für Mit der Faust in die Welt schlagen sowie an Sabine Timoteo für Chaos und Stille.

Mit dem Preis für das Beste Drehbuch wurde Frédéric Hambalek für Was Marielle weiß ausgezeichnet, während die Beste Bildgestaltung an Paul Spengemann (Der Fleck) ging. Für die Beste Musik wurde Henrik Ajax für Chaos und Stille ausgezeichnet.

Als Besten Kinderfilm zeichneten die Jurys Zirkuskind von Anna Koch und Julia Lemke aus. Bester Kurzfilm wurde Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben von Andreas Grützner. Céline Bergers Overwork gewann den Preis für den Besten Experimentalfilm.

Mit dem Ehrenpreis zeichnete der Verband der deutschen Filmkritik in diesem Jahr Elfi Mikesch aus. Der Innovationspreis ging an SİNEMA TRANSTOPIA. Mehr Informationen zu Ehren- und Innovationspreis hier.

Als einziger deutscher Filmpreis, der ausschließlich von Kritiker*innen vergeben wird, zeichnet der Preis der deutschen Filmkritik seit 1956 deutsche Filme aus, die nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien bewertet werden, sondern ausschließlich nach künstlerischen. Über die Preisvergabe entscheiden vier Jurys, die sich aus Mitgliedern des Verbands der deutschen Filmkritik zusammensetzen. Alle Filme hatten im Referenzjahr des Preises einen Kinostart oder Premiere auf einem deutschen Festival.


PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2025

Bester Spielfilm
In die Sonne schauen (Mascha Schilinski)

Bestes Spielfilmdebüt
Rote Sterne überm Feld (Laura Laabs)

Beste Darstellerin
Sabine Timoteo (Chaos und Stille)

Bester Darsteller
Anton Franke, Camille Moltzen (Mit der Faust in die Welt schlagen)

Bestes Drehbuch
Was Marielle weiß (Frédéric Hambalek)

Beste Bildgestaltung
Der Fleck (Paul Spengemann)

Beste Montage
Palliativstation (Philipp Döring)

Beste Musik
Chaos und Stille (Henrik Ajax)

Bester Dokumentarfilm
Palliativstation (Philipp Döring)

Bester Kinderfilm
Zirkuskind (Anna Koch, Julia Lemke)

Bester Kurzfilm
Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben (Andreas Grützner)

Bester Experimentalfilm
Overwork (Céline Berger)

Bestes Kostümbild
Die Tagebücher von Adam und Eva (Chiara Minchio)

Bestes Szenenbild
Rote Sterne überm Feld (Dominik Kremerskothen)

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