hwk Biennale bootRundgänge auf der 58. Biennale, Teil 1

Hannah Wölfel & Hanswerner Kruse

Venedig (Weltexpresso) - Seit der Verleihung der Goldenen Löwen zur Eröffnung gilt die 58. Biennale als politisch. Wenn man sich dort eine Woche lang treiben lässt, erlebt man jedoch eher die Spannweite der zeitgenössischen Weltkunst: Man wird nicht politisch belehrt und hat auch nach sieben Tagen noch längst nicht alles gesehen.

wm Brandt u. Bahr"DEMOKRATIE" im Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg, Teil 3/3

Wolfgang Mielke

Hamburg.(Weltexpresso) - Was aber 1967 – 1969 der wesentliche Unterschied war, war der Generationswechsel: Eine junge, neue Generation trat an. Das Wesentliche daran war, dass sie die herrschende Generation verklagte, anklagte. Das hatte es in dieser Form, in dieser länderübergreifenden Breite niemals zuvor gegeben. Zielpunkt war die echte oder vermeintliche Schuld, die diese Generation sich während der NS-Herrschaft aufgebürdet hatte. "Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren!", konnte man an der Hamburger Universität auf einem berühmt gewordenen Transparent lesen

wm Willy Brandt Guillaume"DEMOKRATIE" im Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg, Teil 1/3

Wolfgang Mielke

Hamburg.(Weltexpresso) - Der Titel dieses Stückes von Michael Frayn (*1933) verdankt sich dem berühmten, bisweilen auch berüchtigten Satz #"Wir wollen mehr Demokratie wagen"# - aus der Regierungserklärung von Willy Brandt (1913 - 1992), der von Herbst 1969 bis Mai 1974 vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war. Der Satz suggeriert, es habe bis Ende 1969 nur wenig Demokratie, worunter vermutlich hauptsächlich 'Mitbestimmung' zu verstehen ist, gegeben. Das ist nicht ganz falsch.

wm willy brandt helmut schmidt spd"DEMOKRATIE" im Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg, Teil 2/3

Wolfgang Mielke

Hamburg.(Weltexpresso) - Schauspieler: O. E. Hasse (1903 - 1978) konnte historische und ja meist politisch-historische Persönlichkeiten nachspielen (und musste das daher intensiver und häufiger tun, als ihm lieb war); auch Bruno Ganz (1941 - 2019) gelang es in eindrucksvoller Weise, Adolf Hitler (1889 – 1945) zu spielen (auch wenn ihm von dessen bösen Registern einiges fehlte).

wien maxschindlerhaussind in Wien für das Studienjahr 2019/2020 vergeben worden

Anna von Stillmark

Wien (WEltexpresso) - Bereits zum 24. Mal kürte eine internationale Jury am 13. Mai 2019 die GewinnerInnen des internationalen MAK-Schindler-StipendiatInnenprogramms (Artists and Architects-in-Residence Programm), das vom Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion, in Zusammenarbeit mit dem MAK – Museum für angewandte Kunst ausgelobt wird.