de.123rf.comcomin allen Spielstätten des Staatstheaters Wiesbaden vom 1. bis 31. Dezember

Katharina Klein

Wiesbaden (WEltexpresso) - Es ist wirklich ein Elend, wenn nun die Theater beschäftigungslos bleiben. Sicher sind öffentliche, also auch Staatstheater, zumindest finanziell sicher gestellt. Viel schlimmer geht es unter diesen Gesichtspunkten den freien Theatern und den Solokünstlern. Aber wir wollen ausdrücklich darauf hinweisen, daß es nicht nur um Geld geht, das für den Lebensunterhalt existentiell ist, sondern auch das Nichtspielen, das Nichtauftretenkönnen schwere psychische Probleme mit sich bringt.Es bricht buchstäblich eine ganze Welt zusammen. Da ärgert man sich über diese Quacksalber, die Corona leugnen, wirklich noch einmal besonders. 

sibierienFilm, Vortrag & Gespräch, YouTube-Premiere am  Montag, 30. November 2020, 18 Uhr

Hanno Lustig

Berlin (Weltexpresso) - Das Museum Viadrina, das Institut für angewandte Geschichte und das Deutsche Kulturforum östliches Europa laden zur YouTube-Premiere des Vortrags »Von Sibirien nach Słubice - Die Besiedlung der polnischen Stadt Słubice nach dem Zweiten Weltkrieg« von Prof. Dr. Beata Halicka, Universität Posen/Poznań, des gleichnamigen Filminterviews und des Podiumsgesprächs mit den Zeitzeugen vom Verband der Sibiriendeportierten (Związek Sybiraków) herzlich ein.

bryan arias2020 für seine Produktion »29 May 1913« mit dem Hessischen Staatsballett

Robert Matta

Darmstadt/Wiesbaden (Weltexpresso) - Das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Staatstheater Darmstadt freuen sich sehr über die Auszeichnung von Bryan Arias in der Kategorie »Choreografie« für seine Arbeit »29 May 1913«. Diese Choreografie über die skandalumwitterte Pariser Uraufführung von Igor Strawinskis »Frühlingsopfer« feierte im Rahmen des Doppeltanzabends »Le sacre du printemps« am 29. Februar 2020 am Staatstheater Darmstadt Premiere. Das Hessische Staatsballett war bisher viermal für den FAUST- Preis nominiert. Es ist nun die zweite Auszeichnung.

Bildschirmfoto 2020 11 26 um 02.45.42Begleitband zur Sonderausstellung im Landesmuseum von Harald Meller und Michael Schefzig (Hgg.), wbg Theiss

Klaus Hagert

Halle (Weltexpresso) - Wenn schon Ausstellungsbesuche schwierig bis unmöglich sind, dann doch wenigstens das schrifltiches und vor allem bildliches Material.  Die Himmelsscheibe von Nebra, die 1999 zufällig aus dem Waldboden von Sachsen-Anhalt gegraben wurde, hat unseren historischen Horizont schlagartig erweitert. Sie ist eine einzigartige Botschafterin jener verborgenen Welt, der Schlüssel zu einer Kultur, die sich vor 4ooo Jahren im Mittelelbe-Saale-Gebiet entwickelte.«
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr der Ausstellung

Praesentation Thoraschrein Foto AMF Dettmer 2Gedenkfeier und neue Präsentation im Archäologischen Museum Frankfurt

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im ganzen Deutschen Reich auf Befehl der NSDAP-Führung jüdische Einrichtungen zerstört. Auch die vier großen Synagogen in Frankfurt wurden in den frühen Morgenstunden des 10. November von den Nationalsozialisten verwüstet und in Brand gesteckt. Was seit Jahrzehnten verloren geglaubt war, wurde in den Jahren 1987 und 1990 zum Teil wiederentdeckt, als bei Grabungen des Museums für Vor- und Frühgeschichte, heute Archäologisches Museum Frankfurt (AMF), in den mit Abbruchschutt verfüllten Kellerräumen der zerstörten Synagoge am Börneplatz unter anderem Fragmente des Thoraschreins zu Tage kamen.