Eine Bremer Lokaltragödie in Theater, Film & Fernsehen

Klaus Jürgen Schmidt

Nienburg/Weser (Weltexpresso) . Vor 190 Jahren, am 21. April 1831, um 8 Uhr morgens starb in Bremen diese Frau. 35.000 Menschen sahen zu. Im Archiv findet sich diese Annonce einer Bremer Zeitung: „ Am Domshof Nr. 13 ist noch ein Zimmer für 24 Personen zur Ansicht der Hinrichtung zu vermieten.“ Es war das vorletzte Mal, dass auf dem Bremer Domshof ein Schafott errichtet wurde. Das letzte Mal stand dort,147 Jahre später, erneut ein Schafott, diesmal errichtet im Auftrag Radio Bremens. 1978 drehte Karl Fruchtmann den Fernsehfilm „Gesche Gottfried“ – die Giftmörderin dargestellt von Sabine Sinjen.

Bildschirmfoto 2021 04 20 um 23.41.52geht an die Kulturgemeinschaft Borussia und das Institut für angewandte Geschichte

Bernadette Giuliani

Berlin (Weltexpresso) - Mit dem Georg Dehio-Kulturpreis 2021 des Deutschen Kulturforums östliches Europa werden die Kulturgemeinschaft Borussia, Allenstein/Olsztyn, sowie das Institut für angewandte Geschichte, Frankfurt (Oder), ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung der Preise findet am 7. Oktober 2021 in Berlin statt.

c dieter und ingeborg rams stiftung 2‚Ein Blick zurück und voraus‘ vom 16. April bis 8. August im Museum Angewandte Kunst

Heinz Haber

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Wer öfter in diesem interessanten Museum war und auch die Ausstellungen mitbekommen hat, weiß, daß DIETER RAMS einer der prägenden deutschen Industriedesigner ist: Dieter Rams hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr als 350 Produkte für die Unternehmen Braun und Vitsoe gestaltet, die Tag für Tag von vielen Menschen auf der ganzen Welt benutzt werden und bis heute einen großen Einfluss auf jüngere Gestalterinnen und Gestalter haben.

 
FDH Hackert Grabmal der Plautier c U.EdelmannAm Mittwoch, 28. April 2021, 19 Uhr, Zoom-Live-Stream: Eine Bilder- und Sammlungsgeschichte mit Anja Heuß als virtuelle Provenienzführung

Katharina Klein

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Das Gemälde von Jacob Philipp Hackert ‚Grabmal der Plautier und Ponte Lucano‘ hat eine überaus spannende Provenienz. Es wurde von Pawel Petrowitsch, dem späteren Zar Paul I., beim Künstler in Rom erworben. Er befand sich mit seiner Ehefrau unter dem Decknamen „Comte et Comtesse du Nord“ auf einer Grand Tour in Rom und erwarb dort Gemälde für die Ausstattung des Zarenpalastes in Pawlowsk. Diese Gemälde blieben fast 150 Jahre im Besitz der Zarenfamilie bis zum Sturz des letzten Zaren im Februar 1917.

Persönliche Erinnerungen an einen Freund

Klaus Jürgen Schmidt

Nienburg/Weser (Weltexpresso) – Er starb am 27. April 1991 in Athen; er starb an Herzschmerz, der ihm am Ort seines Wirkens, in Bremen, verursacht worden sein mochte. Ein Jahr vor seinem Tod, im März 1990, machte Bremens Bürgermeister Henning Scherf bei meiner Frau und mir in Zimbabwes Haupstadt Harare Zwischenstation. Ich arbeitete damals dort mit afrikanischen Kolleginnen und Kollegen als deren medialer Brückenbauer. Scherf war eingeladen, die Hansestadt bei der Feier zur Erreichung der Unabhängigkeit Namibias zu vertreten. Aber in seiner Begleitung fehlte der Mann, der vom Bremer Übersee-Museum aus schon länger daran mitgewirkt hatte, dass afrikanische Gesellschaften ihr – auch von Bremer Kaufleuten gestohlenes – Kulturgut zurückerhalten sollten.