kult nachkriegspolenDeutsche im Nachkriegspolen nach 1945, Vortrag und Kommentar am Donnerstag, 25. Juni

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Das 3. Zernack-Colloquium zum Jahresthema des Kulturforums »Mittendrin und anders. Minderheiten im östlichen Europa« in Kooperation mit dem Zentrum für Historische Forschung (CBH) an der Polnischen Akademie der Wissenschaften wieder als YouTube-Premiere mit Live-Chat!

Um 18:15 beginnt nach einer kurzen Einführung Teresa Willenborg, Politikwissenschaftlerin, Historikerin und Übersetzerin, mit ihrem Bildervortrag über die Deutschen in Polen nach 1945. Trotz Flucht und Vertreibung blieben z. B. Tausende deutsche Niederschlesier innerhalb Polens und sahen zu, wie sich ihre Heimat zu einer Region mit höchst heterogener Bevölkerung wandelte. Denn hierher kamen polnische »Repatrianten« aus den ehemals ostpolnischen, nunmehr sowjetischen Gebieten und aus verschiedenen Gegenden Zentralpolens. Wirtschaftliche Not und die Reaktion der Polen auf die nationalsozialistische Besatzungszeit bestimmten den Alltag. Dazu betrieb Warschau eine restriktive Nationalitätenpolitik, die nichtpolnischen Bürgern ihre staatsbürgerlichen Rechte entzog.

Danach sehen Sie die Soziologin Irena Kurasz, die den Lehrstuhl für Strategische und Europäische Studien beim Institut für Internationale Studien der Universität Breslau/Wrocław innehat, mit ihrem Kommentar dazu.

Während Vortrag und Kommentar und eine Viertelstunde nach Schluss können die ZuhörerZuschauer mit den Referentinnen im Live-Chat in Kontakt treten, Fragen stellen oder Anmerkungen beizteuern. Dazu müssen Sie bei Google oder YouTube angemeldet sein.

Foto: Deutsche Schüler in Bergmannsuniformen beim Unterricht in Bergbaukunde in Waldenburg/Wałbrzych, zwischen 1953 und 1955
© Privatarchiv Joachim Hauptfleisch - auf dem Bild in der ersten Reihe ganz links zu sehen.

Info:
Do, 25. Juni 2020, 18:15 Uhr
Vortrag und Kommentar online auf YouTube