fff exh2025 MichaelKerstgens 1986 FreizeitAusstellung im Fotografie Forum Frankfurt bis 11. Mai 2025 , Teil 1

Redaktion 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) -  Euphorie auf der Tanzfläche, Aufruhr in den Fabriken, sich stetig wandelnde Landschaften – in Michael Kerstgens. Out of Control präsentiert das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) vom 8.März  bis 11. Mai die erste umfassende Ausstellung zum Werk des deutschen Dokumentarfotografen Michael Kerstgens (*1960). Die Schau gibt einen tiefen Einblick in sein über 40-jähriges Schaffen und zeigt gesellschaftspolitische Langzeit-Fotoessays aus Deutschland, Russland und Großbritannien u.a. in Schwarz-Weiß und Farbe. Mit großer Sensibilität dokumentiert Kerstgens in seinen Fotografien den Wandel von Lebenswelten und beleuchtet die Verbindungen zwischen Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft.

Geboren in Wales und aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr, studierte Michael Kerstgens
Kommunikationsdesign und Fotografie an der Folkwang-Hochschule (GHS) in Essen.
1984/85 kehrte er als Student nach Großbritannien zurück, um den Bergarbeiterstreik zu
dokumentieren: »Was mich damals interessierte, war nicht die politische Bedeutung,
sondern vielmehr die soziale Dimension des Streiks und das Leben der betroffenen
Familien.«

Wieder in Deutschland beschäftigte sich Kerstgens 1987 mit dem Streik der Stahlarbeiter
in Duisburg-Rheinhausen. In den 1990er Jahren reiste er nach Tansania zum Hafen von
Kigoma, um die Auswirkungen des deutschen Kolonialismus im Zusammenhang mit der
Stahlindustrie zu untersuchen.

Mit »1986 – Zurück in die Gegenwart« beginnt der Fotograf Aspekte des deutschen
Lebensstils in Farbe zu dokumentieren und zeigt die Verlockungen der deutschen
Konsumgesellschaft der 1980er Jahre – Themen, die sich auch in seinen jüngeren
Landschaftsaufnahmen fortsetzen. Einen Gegensatz dazu bilden die Schwarz-Weiß-Serien
»ZwischenZeiten« über die thüringische Stadt Mühlhausen vor der deutschen
Wiedervereinigung und »The Final Winter«, die das tägliche Leben in Moskau während des
letzten Winters der ehemaligen UdSSR darstellt. Zu sehen sind auch Kerstgens’ intensive
Fotografien aus Kurdistan, die 1991 nach der Vertreibung der kurdischen Bevölkerung aus
dem Irak durch Saddam Hussein entstanden.

Das breite Spektrum von Michael Kerstgens Schaffen umfasst auch eindrucksvolle
Porträts aus der Musik- und Kunstszene. Zu den von ihm porträtierten Persönlichkeiten
gehören unter anderem Helge Schneider, Joachim Król, Udo Kier und Christoph
Schlingensief.
 
 
Zu Michael Kerstgens sind zahlreiche Monografien erschienen, darunter »Neues Leben.
Russen Juden Deutsche« (2012, Kehrer Verlag), »The Enemy Within – The Miners’ Strike
1984/1985« (2024, Dewi Lewis Publishing), »The Final Winter. Der letzte Winter der
UdSSR« (2018, Peperoni Books), »1986. Zurück in die Gegenwart« (2021, Hartmann
Books). Für sein fotografisches Werk erhielt er viele Auszeichnungen, darunter den
Wissenschaftspreis der Hochschule Darmstadt in der Kategorie Outreach (2018) sowie
den Imke-Folkerts-Kunstpreis für Ostfriesland (2004).

Als freier Fotograf arbeitete Michael Kerstgens international für Redaktionen und
Unternehmen, bevor er sich der Lehre zuwandte. Nach ersten Lehraufträgen in
Ostfriesland und Dessau war er von 2007 bis 2025 Professor für Fotografie an der
Hochschule Darmstadt.

Kuratiert von Celina Lunsford in Zusammenarbeit mit Michael Kerstgens präsentiert die
Ausstellung Michael Kerstgens. Out of Control mit über 100 Arbeiten aus vier
Jahrzehnten den Blick des Fotografen auf Themen, die große Umbrüche aufzeigen, von
hoher Relevanz sind und das Bewusstsein für die Zeit schärfen, in der wir leben.
Ergänzt wird die Schau durch Projektionen, zahlreiche Publikationen des Fotografen und
ein vielfältiges Rahmenprogramm.


RAHMENPROGRAMM
FR, 07.03., 19 Uhr ERÖFFNUNG »Michael Kerstgens. Out of Control« im FFF,
Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt am Main
SA, 08.03., 15 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit MICHAEL KERSTGENS und CELINA
LUNSFORD (FFF)
FR, 04.04., 18 Uhr DIALOG »GB 84« JOACHIM KRÓL und MICHAEL KERSTGENS,
Schauspieler Joachim Król liest aus dem Roman von David Peace und Michael Kerstgens
zeigt dazu seine Fotografien vom britischen Miners’ Strike 1984/85.
MI, 23.04., 18 Uhr VORTRAG »PHOTOGRAPHY OF PARTICIPATION« mit MICHAEL
KERSTGENS
DI, 25.03., 22.04., 06.05., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA
LUNSFORD oder ANDREA HORVAY (FFF)
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN immer mittwochs, 17 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN Di–So 11–18 Uhr, Mo geschlossen
EINTRITT regulär 7 Euro, ermäßigt 4 Euro
 
 
 
WEITERE TERMINE der FFF AKADEMIE
SA, 12.04., 14–17:30 Uhr CITY WALK WORKSHOP EYES ON FRANKFURT –
SPURENSUCHE mit MARKUS SEIBEL
SA, 12.04, 02.08. und 11.10., 10–17 Uhr MASTERCLASS UN VOYAGE
PHOTOGRAPHIQUE// EINE FOTOGRAFISCHE REISE mit FERHAT BOUDA
DO–SO, 12.–15.06.2025, 11–17 Uhr MASTERCLASS THE PERSONAL PORTRAIT mit
ELINOR CARUCCI
 
Die Ausstellung wird unterstützt von
FOTOGRAFIE FORUM FRANKFURT
Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) gehört zu den führenden eigenständigen Zentren für Fotografie in
Europa. Als Ausstellungsort, Institution und Veranstaltungsforum vermittelt das FFF alle Aspekte von
Fotografie. Seit der Gründung im Jahr 1984 wurden rund 300 Ausstellungen mit historischen und
zeitgenössischen Positionen gezeigt. Das Programm der FFF AKADEMIE umfasst regelmäßige Workshops,
Vorträge und Gespräche mit international renommierten Fotograf*innen, Künstler*innen und Expert*innen.

Weitere Infos unter www.fffrankfurt.org
Fotografie Forum Frankfurt wird gefördert durch Förderkreis Fotografie Forum Frankfurt e.V., Stadt Frankfurt
am Main, FUJIFILM Electronic Imaging Europe und Hauck, Aufhäuser, Lampe.
  
THE MINERS’ STRIKE, 1984/1985
Der Bergarbeiterstreik von 1984/85 ist bis heute der letzte große Arbeitskampf in
Großbritannien geblieben. Er markiert das Ende der Ära der Industriekultur und den Beginn
der Finanzkultur – nicht nur in Großbritannien. Als der Streik 1984 auf seinem Höhepunkt
war, beschloss Kerstgens als junger Student den Streik zu fotografieren. 1960 in Wales
geboren, hatte er gute Kontakte in die lokale Bergbauindustrie, aber der Streik war brutal
und hatte die britische Gesellschaft gespalten. Das Misstrauen gegenüber dem
»Deutschen« war groß und in Wales fotografierte er an der Peripherie, nicht aber
streikende Arbeiter.
Das Blatt wendete sich, als er beschloss ins Zentrum des Geschehens nach Yorkshire zu
fahren und dort die Aktivisten Marsha und Stuart “Spud” Marshall traf. “Spud” vertraute
dem jungen Fotografen und lud ihn ein in seiner Familie zu wohnen. Das öffnete ihm die
Tür zum Streikgeschehen und den Folgen jenseits der Demonstrationen. Kerstgens
fotografierte Versammlungen hinter verschlossenen Türen, Frauen, die zuvor politisch
nicht aktiv waren, jetzt aber ihren Männern beistanden und den Protest mitorganisierten,
Familien und ihre Kinder zu Hause oder bei Feiern, beim Sammeln minderwertiger Kohle
zum Beheizen der Häuser, die Organisation von Spontandemonstrationen, die
Auseinandersetzungen mit der Polizei.
 
 
AUSSTELLUNGSTEXTE
 
1986 – ZURÜCK IN DIE GEGENWART
1986 – die Achtziger sind zur Hälfte vorbei. Im April schmilzt in Tschernobyl der Reaktor
durch, der Kalte Krieg taumelt seinem Ende entgegen, Helmut Kohl ist Kanzler, AIDS wird
gerade als pandemische Bedrohung auch bei uns wahrgenommen, die
bundesrepublikanische Wohlstandsgesellschaft beginnt den Konsum als Freizeitvergnügen
zu betrachten […] In diesem Jahr bekam Michael Kerstgens ein Stipendium mit dem
Auftrag, sich mit dem Thema Freizeit fotografisch auseinanderzusetzen. Er nutzt es, um
den Westdeutschen bei ihren Freizeitbeschäftigungen zuzuschauen: Sport, Fitness,
Fußball, Feiern, Freibad, Tennis, Golf spielen, Golf (und Opel) fahren, Shopping […] Klaus
Honnef bezeichnet in seinem Text in Kerstgens’ Buch »1986« die 80er als
Lieblingsjahrzehnt der Westdeutschen. Im Vergleich zu ihren Landsleuten in der DDR ging
es ihnen hervorragend. Die großen Veränderungen am Ende des Jahrzehnts waren
unvorstellbar – das Hier und Jetzt war wichtiger und unterhaltsamer. Für alle, die die 80er
in der BRD bewusst miterlebt haben, sind die Bilder eine (schrecklich-schöne)
Erinnerungsreise, für alle anderen eine wichtige visuelle Lehrstunde.
(Auszug aus dem Pressetext zum Buch »Michael Kerstgens: 1986 – Zurück in die
Gegenwart«, 2021, Hartmann Books)
STAHLARBEITERSTREIK RHEINHAUSEN, 1987/88
Am 26. November 1987 wurde bekannt, dass die Krupp Stahl AG die Werksschließung des
Stahlwerks Duisburg-Rheinhausen plante. Es begann ein sechsmonatiger Arbeitskampf mit
zahlreichen Aktionen um den Erhalt des 1897 gegründeten Stahl- und Hüttenwerks.
Michael Kerstgens, der einige Jahre zuvor schon den britischen Bergarbeiterstreik
fotografiert hatte, war auch hier ein genauer Beobachter des Streiks mit viel Empathie für
die Betroffenen. Seine Bilder zeigen den starken Zusammenhalt unterschiedlicher Akteure
und die Solidarisierung verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen. Neben dem
Kampf um Arbeitsplätze ging es auch um eine menschenwürdige Bewältigung des
bevorstehenden Strukturwandels und die Zukunft einer ganzen Region. Wie der britische
Streik hatte auch der Streik im Ruhrgebiet weitreichende politische Bedeutung.
(Andrea Horvay)
 
MÜHLHAUSEN, 1990
Eher durch Zufall kam ich Mitte Februar 1990 nach Mühlhausen in Thüringen. Für den
»Stern« sollte ich die alte, zerfallende Stadt Mühlhausen fotografieren. Die Stadt, in der der
Theologe und Reformator Thomas Müntzer im 16. Jahrhundert gegen den Feudalismus
agitierte, auf der Seite der Bauern kämpfte und 1525 geköpft und aufgespießt wurde. In
der Sehnsucht nach, wie auch in den Vorbehalten gegenüber der westlichen
Konsumgesellschaft war die Ratlosigkeit der Bewohner offensichtlich. Die Menschen
begegneten mir mit großer Offenheit. Ich konnte jeden ansprechen und sie sprachen mich
an, als ich mit der Kamera durch die Stadt streifte. Die meisten Gespräche drehten sich
um den Westen, alle wollten die D-Mark sofort und die deutsche Einheit schnell. In dieser
historischen Phase – der Zeit zwischen den Zeiten – beobachtete ich knapp drei Wochen
lang die Stadt und versuchte mir (m)ein Bild zu machen.
(Auszug aus: »Michael Kerstgens. Zwischenzeiten«, Lehmstedt Verlag, 2019)

THE FINAL WINTER, 1990
Moskau im Winter 1990/91, 73 Jahre nach der Revolution: Die Versorgung ist
zusammengebrochen. An die Stelle des Staatsmonopols ist die Tauschwirtschaft getreten.
Jeder misstraut jedem, jeder ist des anderen Wolf. Eltern schicken ihre Kinder nach
Moskau, um Lebensmittel zu stehlen. Die Miliz greift sie auf und steckt sie in
Umerziehungslager. Mütter von toten Wehrpflichtigen demonstrieren gegen die Schikanen
der Vorgesetzten und die schlechte Versorgung und Ausrüstung der Roten Armee. Der
Staat und seine Institutionen lösen sich auf. Michail Gorbatschow verliert die Kontrolle
über den Staat. Es ist der letzte Winter der UdSSR.

KURDISTAN, 1991
Nach der Flucht vor dem irakischen Diktator Saddam Husseins und seinem Terror gegen
die Kurden, kämpften in einer Region, in die man kaum Hilfsgüter transportieren kann,
hunderttausende Menschen ums Überleben. Sie flohen über die verschneiten Pässe der
über 2.400 m hohen Berge über die irakisch-türkische Grenze. Oberhalb des türkischen
Dorfes Işıkveren kam es zu einer humanitären Katastrophe. Das türkische Militär hinderte
die Flüchtlinge am Abstieg in die wärmeren Täler. Erst nach weltweitem, politischem Druck
wurden die Flüchtlinge aus dem Irak in die Türkei gelassen.

 
TANGANYIKA, 1996
In der fragilen Zeit nach den verheerenden Völkermorden in Ruanda im Jahr 1994
fotografierte Michael Kerstgens im Nachbarland Burundi und das vielfältige Leben rund
um den Tanganjikasee. So kam er auf einem Frachtschiff reisend in die Hafenstadt
Kigoma in Tansania. Dort fotografierte er den Hafen, die Fischer und die Wanderarbeiter,
die auf ihre Weiterreise warten. Diese Fotografien zeigen auch die Relikte der deutschen
Kolonialherrschaft in der Region rund um den See. Eigentlich wollte Kerstgens die »MV
Liemba« fotografieren, die frühere »Graf Goetzen«, ein deutsches Kriegsschiff, das für die
Kolonialtruppen in Afrika gebaut wurde. Das 1913 auf der Meyer Werft in Papenburg
gebaute Schiff wurde zerlegt und in 5.000 Kisten per Träger und auf Schienen von
Daressalam nach Kigoma transportiert. Kurz nach dem Zusammenbau am Tanganjikasee
musste es versenkt werden, um es vor den britischen und belgischen Truppen zu
verbergen, die in die deutsche Kolonie bei Kigoma vorgedrungen waren. Nachdem das
Schiff von den Briten gehoben wurde, diente es bis 2018 als Fracht- und Passagierschiff
auf dem Tanganjikasee. Dieses Schiff war Vorlage für den Filmklassiker »The African
Queen« (1951). 
(Celina Lunsford)

 
FELDVERSUCHE, 2001–2009
»… im Sommer 2001 war Michael Kerstgens mit seiner Familie von Mülheim an der Ruhr
nach Westermoordorf in Ostfriesland gezogen. Kerstgens Bilder entstehen in einer
Kulturlandschaft, die vom rauen Klima der Nordsee geprägt ist und ohne ihre komplexen
Systeme von Gräben, Kanälen, Deichen, Buhnen und Reisigverhauen nicht existieren
würde. […] Immer wieder zieht es Kerstgens an die Grenze zwischen dem offenen Raum
des Wattenmeeres und der unmittelbar an sie grenzenden Infrastruktur von Küstenschutz
und Tourismus. […] seine Bilder [erzählen], wie sich dieses Stück Land anfühlt, wie sich
seine Räume entfalten und seine Menschen mit ihm leben. Sie lassen das Klima spüren,
Strukturen ertasten, Gemeinschaft erleben, und im scheinbar Banalen Kurioses und
Abgründiges entdecken…«
(Auszug aus: »Offener Feldversuch« von Nils Ohlsen, im Buch »Michael Kerstgens.
Ostfriesland«, 2006)

NORDERNEY 2013 – ONGOING
Die Insel Norderney ist an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Die Immobilienpreise sind
höher als auf Sylt. Der Unmut der einheimischen Bevölkerung wächst. Hinzu kommt die
Bedrohung des Klimawandels, der die Ostfriesischen Inseln und die politischen
Verantwortlichen auf kommunaler Ebene, auf Landes-, wie auch auf Bundesebene vor eine
gewaltige Ewigkeitsaufgabe zur Erhaltung aller Ostfriesischen Inseln stellt.
 
 
BIOGRAFIE
 
Michael Kerstgens (*1960 in Wales) ist in Mülheim an der Ruhr aufgewachsen und studierte Fotografie an der Folkwang-Hochschule (GHS) in Essen. International bekannt wurde er mit seiner Serie über den britischen Bergarbeiterstreik 1984/85.
Mit dem Einstieg in die professionelle Fotografie arbeitete er fortan als Fotograf in Europa, Südamerika und Afrika für Redaktionen und Firmen, spezialisiert auf kulturelle und politische Themen. Viele Jahre war er der Fotograf des Hochseilartisten Philippe Petit. Nach ersten Lehraufträgen in Ostfriesland und Dessau war Kerstgens von 2007 bis März 2025 Professor für Fotografie an der Hochschule Darmstadt.
Michael Kerstgens hat neun Monografien bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht, darunter zwei Bücher über The Miners’ Strike 1984/1985 mit »Coal Not Dole« (2013, Peperoni Books) und »The Enemy Within« (2024, Dewi Lewis Publishing), »Neues Leben. Russen Juden Deutsche« (2012, Kehrer Verlag), »Hartes Leben auf der Höh’« (2015, Athesia Verlag, Bozen), »AufRuhrGebiet – Uproar Area« (2016 Peperoni Books), »The Final Winter – Der letzte Winter der UdSSR« (2017, Peperoni Books), »1986. Zurück in die Gegenwart – Back to the Present« (2021, Hartmann Books).

Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Wissenschaftspreis der Hochschule Darmstadt in der Kategorie Outreach (2018), den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr (2014) sowie den Imke-Folkerts-Kunstpreis für Ostfriesland (2004). MICHAEL KERSTGENS. OUT OF CONTROL ist die erste Überblicksausstellung seines Werks.

Ausstellungslaufzeit: 8. März 2025 – 11. Mai 2025
Eröffnung: Freitag, 7. März 2025, 19 Uhr
Presserundgang: Freitag, 7. März 2025, 12 Uhr
Ausstellungort: Fotografie Forum Frankfurt
 
Fotos: 
Philipshalle Düsseldorf, 1986
© Michael Kerstgens 2025

Info: 
Ausstellungslaufzeit: 8. März 2025 – 11. Mai 2025
Eröffnung: Freitag, 7. März 2025, 19 Uhr
Presserundgang: Freitag, 7. März 2025, 12 Uhr
Ausstellungort: Fotografie Forum Frankfurt