hdgöDas Deutsche Kulturforum östliches Europa auf der Leipziger Buchmesse 2025, 27. bis 30. März 2025

Redaktion

Leipzig (Weltexpresso) - Das Kulturforum schreibt "Mitten in Europa finden Sie uns in Halle 4: zwischen den Messeständen der Ukraine und der Slowakei, gegenüber dem großen Auftritt Tschechiens, unweit von Lettland, Slowenien, Rumänien, Ungarn und Polen. Kommen Sie zu unserem Stand und blättern Sie in unseren Kulturreiseführern zu Städten und Regionen in Tschechien, Polen, Rumänien und der Ukraine. Erfahren Sie durch unsere reich bebilderten Sachbücher von der jahrhundertelangen Geschichte der Deutschen an der Donau und am Schwarzen Meer. Außerdem präsentieren wir wieder Publikationen unserer Partnereinrichtungen Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, Oberschlesisches Landesmuseum und Martin-Opitz-Bibliothek."

Drehen Sie gern wieder an unserem Glücksrad, das Ihnen nicht nur mehr über Europa verrät, sondern auch zu wertvollen Buchgewinnen verhilft. Für Kinder haben wir uns zu unserem 25-jährigen Jubiläum etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie können das Heft „Mitten in Europa. Karten für Kinder“ mit Bildern der bekannten Illustratorin Juliane Pieper gewinnen.

Mit Veranstaltungen zum Literarischen Reiseführer Niederschlesien von Roswitha Schieb, zur Neuerscheinung „Deutsch genug?“ von Ira Peter und zu den Europäischen Kulturhauptstädten 2025 Chemnitz und Görz/Gorizia/Nova Gorica

Auch bei „Leipzig liest“ ist das Kulturforum wieder mit Veranstaltungen dabei:


Freitag, 28. März 2025, 10.30 Uhr | Buchpräsentation
Roswitha Schieb: Literarischer Reiseführer Niederschlesien
Globale Perspektiven • Halle 4 • Stand E 305

Mit Literaturschaffenden wie Andreas Gryphius, Gerhart Hauptmann, Olga Tokarczuk und Joanna Bator erkundet Roswitha Schieb die Gegend um den Zobten/Ślęża und um Breslau/Wrocław auf der Suche nach den Ursprüngen der Region, stellt im Kapitel »Krieg und Frieden« Schauplätze religiöser und nationaler Kämpfe den Zeugnissen von Versöhnung und Verständigung gegenüber und spürt in »Schlesische Mystik« Exzentriker von Görlitz über Bober-Katzbach- und Isergebirge bis Agnetendorf/Jagniątków auf. In »Bergromantik« stehen Riesengebirge, Hirschberger Tal und Rübezahl im Zentrum und das »Getuppelte, Gedoppelte« zeigt Zerrissenheit durch soziale Widersprüche und Einheit in Gottesgewissheit im Waldenburger und Glatzer Bergland.


Freitag, 28. März 2025, 17.30 Uhr | Buchpräsentation
Ira Peter: Deutsch genug?
Ort: Café Europa • Halle 4 • Stand E 401

Die Autorin, die mit ihrer Familie als Siebenjährige von Kasachstan nach Deutschland umsiedelte, beschreibt in ihrem sehr persönlichen Buch die Erfahrungen und Konflikte der russlanddeutschen Community. Von der Scham über die Herkunft aus Kasachstan bis hin zur Suche nach der eigenen Identität in Deutschland widmet sie sich den Herausforderungen und Vorurteilen, mit denen Russlanddeutsche heute zu kämpfen haben. Ira Peter spricht mit Klaus Harer über ihr Buch, das nicht nur die Geschichte der Russlanddeutschen beleuchtet, sondern auch zum Nachdenken über (deutsche) Identität und Integration einlädt. Veranstaltet in Kooperation mit: Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland und Goldmann/Random House Verlag, München


Sonntag, 30. März 2025, 11.30 Uhr | Podiumsgespräch
Kulturhauptstädte 2025 – Nova Gorica und Chemnitz
Ort: Café Europa • Halle 4 • Stand E 401
Veranstalter: The Slovenian Book Agency in Kooperation mit dem Kulturforum

In dem von Ariane Afsari moderierten Gespräch mit den beiden Schriftstellerinnen Patricia Holland Moritz und Nataša Velikonja geht es um deren Herkunftsorte, die in diesem Jahr deutsche und slowenische Kulturhauptstädte Europas sind. Die im 19. Jahrhundert florierende Industriestadt Chemnitz wurde in der DDR zu Karl-Marx-Stadt und erlangte nach dem Fall der Mauer zwar ihren alten Namen wieder, nicht aber ihre frühere Bedeutung als „sächsisches Manchester“. Görz/Gorizia/Nova Gorica war zur Gründungszeit um das Jahr 1000 Heimat der bedeutenden gleichnamigen Grafenfamilie. Im späten Mittelalter kam die seit jeher deutsch-italienisch-slowenisch dreisprachige Stadt unter die Herrschaft der Habsburger. Ende des Ersten Weltkriegs kam sie an Italien und nach dem Zweiten Weltkrieg kam der kleinere östliche Teil als Nova Gorica zu Jugoslawien.

Fotos:
©Veranstalter

Info:
27. bis 30. März 2025
Messegelände Leipzig
Halle 4, Stand E 302

Informationen auch auf  www.kulturforum.info