99 Tage Trump am Samstag, 29. April in der Frankfurter Brotfabrik

Klaus Philipp Mertens

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Lügen sind nicht länger Lügen, sondern „alternative Fakten“.


Und wer der Lüge mit der Wahrheit begegnet, ist ein „Feind des Volkes“, „unehrlich“ und verbreitet in Wahrheit „fake news“. Weltweit scharen die Apologeten der Lüge ihre Anhänger um sich und gewinnen mit der Lüge an Macht.

Donald Trump mag am Münchhausen-Syndrom leiden, doch im Spiegel der Welt(geschichte) ist er nur ein Pinocchio unter vielen. Wer ohne Lüge ist, der werfe den ersten Stein!


Ist uns der Hang zur Lüge angeboren? Müssen wir womöglich lügen, um im Dschungel der Tarn- und Mischwesen zu überleben? Ist die Lüge, so betrachtet, überhaupt moralisch verwerflich? Lügen Migranten häufiger als Milliardäre? Frauen öfter als Männer? Stabheuschrecken dreister als Seeteufel oder Ringelnattern? Sind unter den Menschen Politiker die größten Lügner – oder Schriftsteller?

Der Frankfurter Schriftsteller Pete Smith nähert sich in seinem „Lügen-Essay“ dem Wesen der Lüge. Mit der ersten öffentlichen Lesung seiner Betrachtungen leitet er am 29. April 2017 die vorerst letzte Vorstellung seines von Adrian Scherschel (Beatnik) in Szene gesetzten und Erik Pfeiffer multimedial arrangierten „Lügentheaters“ im Frankfurter Autoren Theater ein – mit der einzigartigen Randi Rettel als personifizierter Lüge.

Im Anschluss an die Vorstellung haben das Publikum und die Vertreter der (Lügen-) Presse Gelegenheit, mit dem Autor, dem Regisseur und der Hauptdarstellerin über Lügen, alternative Fakten, Volksfeinde und fake news zu diskutieren – oder bei Wein und Brot die Wahrheit zu feiern.

Foto: Lügentheater (c) FAT

Info:

Termin:

Das Frankfurter Autoren Theater FAT
und der Frankfurter Schriftsteller Pete Smith
laden am Samstag, 29. April 2017, um 19 Uhr,
zu einem unterhaltsamen Abend rund um die Lüge in die Brotfabrik ein:
Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt am Main.
Preise: 15,- regulär / 10,- ermäßigt / 5,- FFM-Pass