gerse2Aus dem Kundenservice der WELT zu Corona vom Vortag, 12. 2

WELT Corona-Update

Hamburg (Weltexpresso) - DER GERSEMANN DER WOCHE: Der 7-Tage-Schnitt der neuen Corona-Fälle in Deutschland liegt im Vorwochenvergleich mit 6,6 Prozent im Minus, und auch der Vorwochenvergleich der aktiven Fälle nähert sich der Nulllinie. Das ist – vermutlich – der Anfang vom Ende der dritten Infektionswelle.



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Frankreich lockert – allerdings peu à peu, also nach und nach. Am Montag fällt die „Corona-Leine", sodass sich Franzosen wieder weiter als 10 Kilometer entfernt von ihrem Wohnort bewegen dürfen. In den letzten Wochen war dies nur bei einem triftigen Grund gestattet. Deutlich umfangreicher sind die Lockerungen dann ab 19. Mai: Geschäfte, Kinos, Theater und Museen dürfen wieder öffnen und Restaurants sowie Cafés können ihre Außenbereiche nutzen.

Die abendliche Sperrstunde greift dann erst ab 21 Uhr, anstatt wie bisher schon um 19 Uhr. „Ab dem 19. Mai müssen wir unsere französische Lebensart wiederentdecken", sagte Präsident Emmanuel Macron in einem Interview, das in mehreren französischen Zeitungen ausgespielt wurde.

Die Corona-Lage bleibt jedoch weiter angespannt: Zuletzt wurde eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von 300 registriert. Am Donnerstag konnten zudem erste Fälle der indischen Mutation in Frankreich nachgewiesen werden. Wohl auch deswegen hat Macron eine „Corona-Notbremse“ wie in Deutschland eingeführt. Die Bremse wird allerdings erst gezogen, wenn in einer Großstadt oder einem Département „der Inzidenzwert erneut auf 400 Infektionen pro 100.000 Einwohner steigt“, so Macron. In Deutschland greift diese Maßnahme ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100.

Frankreich will zudem im Juni die Corona-Impfpriorisierung aufheben. Ab dem 15. Juni sollen sich alle Erwachsenen impfen lassen können, teilte  Macron am Freitag auf Twitter mit. Mehr als 15,2 Millionen Menschen haben in Frankreich mindestens eine erste Impfung erhalten. Das entspricht knapp 23 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes. Weitere Details zu Frankreichs Öffnungsstrategie finden Sie auf welt.de.



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Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech und US-Partner Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA die Zulassung ihres Corona-Vakzins für die Jüngeren beantragt.

Nun soll über eine Genehmigung für die Altersgruppe 12 bis 15 Jahre entschieden werden. Bisher darf man mit dem BioNTech/Pfizer-Vakzin erst geimpft werden, wenn man 16 Jahre oder älter ist. Je nachdem wann und wie die EMA entscheidet, könnten Teenager dann schon zum Sommer hin geimpft werden.



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