Buchcover Klein Wisenberg Floedl OEBBEinsteigenBitte RGB 3DEine Buchreise durch die Geschichte der Eisenbahn in Österreich
 
Redaktion

Wien (Weltexpresso) - Seit 1923 bewegen die ÖBB das ganze Land und prägen die Mobilität in Österreich. Es ist eine Geschichte des Reisens und Unterwegsseins, des Ankommens und Wiedersehens, die vor hundert Jahren, mit der Gründung der Österreichischen Bundesbahnen, so richtig Fahrt aufgenommen hat.

Im neuen, reich bebilderten Prachtband Einsteigen, bitte! Eine Reise durch die Geschichte der ÖBB erzählen Alfred Klein-Wisenberg und Matthias Flödl nicht nur die bewegte Historie von 100 Jahren ÖBB, sondern rücken auch jene Menschen in den Blick, die teils über Generationen hinweg das Rückgrat dieses mobilen Nahversorgers waren und sind.

Das Buch erscheint rund um die Jubiläumsfeierlichkeiten der ÖBB zum 1. Oktober 2023 und ist ab sofort erhältlich.

odtrrrei BahnDieser Prachtband nimmt Sie mit seinen einzigartigen Archivschätzen mit auf eine Reise durch die Epochen. In eine Zeit des frühen Fremdenverkehrs, des Wirtschaftswunders und der großen Tunnel- und Bahnhofsbauten, aber auch vorbei an jenen Krisen, die die ÖBB in ihrer langen Historie gemeistert haben. Ein bewegendes Stück österreichische Mobilitätsgeschichte, das Menschen, Orte und Ereignisse in den Mittelpunkt rückt – bis zum großen Comeback des Bahnfahrens!

Eine prachtvoll bebilderte Panoramastrecke durch die Geschichte der ÖBB

Zahlreiche Illustrationen, Fotografien und Werbeplakate aus den Archiven

 BLICK INS BUCH


Ein regelrechter Reiseboom setzte in Österreich ab Mitte der 1920er-Jahre ein. Die wirtschaftliche Lage des Landes hatte sich verbessert, sodass es sich sogar Arbeiterfamilien aus Wien leisten konnten, am Wochenende mit der Bahn aufs Land zu fahren. Im Sommer war das Donau Strombad Kritzendorf ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter fuhren die Städter mit ihren Skiern zum Wintersport nach Kaltenleutgeben im Südwesten von Wien. In den Monaten dazwischen ging’s zum Wandern auf die Wiener Hausberge – Semmering, Rax und Schneeberg.

Aber auch das Salzkammergut, die Seen in Kärnten, das Gasteinertal sowie Kitzbühel und der Arlberg wurden zu Urlaubszielen, da man sie einfach und bequem per Bahn erreichen konnte. Autos konnten sich damals nur die wenigsten leisten, daher war der Zug das Verkehrsmittel der Wahl. Dementsprechend war der Andrang so groß, dass die ÖBB saisonale Sonderzüge führen mussten.


Aus: Einsteigen, bitte! Eine Reise durch die Geschichte der ÖBB. Klein-Wisenberg / Flödl, Molden 2023


Hallo, Zukunft!
Ab 1978 gab es eine epochale Neuerung in der Kommunikation. Man konnte auf Fernstrecken im fahrenden Zug telefonieren – einfach Freunde, Partner oder Geschäftskunden anrufen. Was heute angesichts der Möglichkeiten der Mobiltelefonie nahezu banal klingt, war damals eine Revolution. Die Telefonzellen waren in den Speisewagen installiert, um ungestört sprechen zu können und die anderen Fahrgäste nicht zu stören.

Kleines Manko der Revolution: Rückrufe waren nicht möglich.


Veneziaexpress Sommerfahrplan 1960 Sammlung AKW bearb c Archiv Alfred Klein Wisenberg midi
Werbeplakat für Bahnreisen nach Venedig und Rom, 1960. 
Berühmt wurde der charakteristische Triebwagen - der "Blaue Blitz" - als "Venezia" auf der Strecke Wien - Venedig, wo er als neuer Dieseltriebwagen für den Fernverkehr eingesetzt wurde. 

Archiv Alfred Klein-Wisenberg



Mit der Bahn in den Urlaub

Ein regelrechter Reiseboom
setzte in Österreich ab Mitte der 1920er-Jahre ein. Die wirtschaftliche Lage des Landes hatte sich verbessert, sodass es sich sogar Arbeiterfamilien aus Wien leisten konnten, am Wochenende mit der Bahn aufs Land zu fahren. Im Sommer war das Donau Strombad Kritzendorf ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter fuhren die Städter mit ihren Skiern zum Wintersport nach Kaltenleutgeben im Südwesten von Wien. In den Monaten dazwischen ging’s zum Wandern auf die Wiener Hausberge – Semmering, Rax und Schneeberg. 

Aber auch das Salzkammergut, die Seen in Kärnten, das Gasteinertal sowie Kitzbühel und der Arlberg wurden zu Urlaubszielen, da man sie einfach und bequem per Bahn erreichen konnte. Autos konnten sich damals nur die wenigsten leisten, daher war der Zug das Verkehrsmittel der Wahl. Dementsprechend war der Andrang so groß, dass die ÖBB saisonale Sonderzüge führen mussten.


Aus: Einsteigen, bitte! Eine Reise durch die Geschichte der ÖBB. Klein-Wisenberg / Flödl, Molden 2023


Aus: Mit der Bahn in den Urlaub

Ein regelrechter Reiseboom
setzte in Österreich ab Mitte der 1920er-Jahre ein. Die wirtschaftliche Lage des Landes hatte sich verbessert, sodass es sich sogar Arbeiterfamilien aus Wien leisten konnten, am Wochenende mit der Bahn aufs Land zu fahren. Im Sommer war das Donau Strombad Kritzendorf ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter fuhren die Städter mit ihren Skiern zum Wintersport nach Kaltenleutgeben im Südwesten von Wien. In den Monaten dazwischen ging’s zum Wandern auf die Wiener Hausberge – Semmering, Rax und Schneeberg. 

Aber auch das Salzkammergut, die Seen in Kärnten, das Gasteinertal sowie Kitzbühel und der Arlberg wurden zu Urlaubszielen, da man sie einfach und bequem per Bahn erreichen konnte. Autos konnten sich damals nur die wenigsten leisten, daher war der Zug das Verkehrsmittel der Wahl. Dementsprechend war der Andrang so groß, dass die ÖBB saisonale Sonderzüge führen mussten.


Aus: Einsteigen, bitte! Eine Reise durch die Geschichte der ÖBB. Klein-Wisenberg / Flödl, Molden 2023
Archiv: Werner Prokop, Eisenbahnmuseum Grafenberg



ÜBER DIE AUTOREN

Alfred Klein-Wisenberg (li.), Jahrgang 1957, forscht im historischen Archiv der ÖBB Infrastruktur. Er beschäftigt sich von Jugend an mit Zeit und Verkehrsgeschichte. Schon während seiner Jahre als Eisenbahntechniker der ÖBB begleitete er ab 2012 das Ausstellungsprojekt „Verdrängte Jahre – Die Eisenbahn während des Nationalsozialismus 1938–1945“. Seit 2020 widmet er sich der Forschung zur Geschichte der Bahn in Österreich.

Matthias Flödl (re.), Jahrgang 1967, ist freier Autor und Medienberater in Wien. Sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für Magazine, Bücher und Online-Medien. Neben seiner Arbeit für internationale Unternehmen ist er seit mittlerweile 14 Jahren für die ÖBB tätig. Eine Zeit, in der er sich umfangreiches Wissen über Geschichte und aktuelle Entwicklungen im Bereich Bahn, Infrastruktur und Innovationen angeeignet hat.

Foto:
Buch

Info:
Aus: Mit der Bahn in den Urlaub

Ein regelrechter Reiseboom
setzte in Österreich ab Mitte der 1920er-Jahre ein. Die wirtschaftliche Lage des Landes hatte sich verbessert, sodass es sich sogar Arbeiterfamilien aus Wien leisten konnten, am Wochenende mit der Bahn aufs Land zu fahren. Im Sommer war das Donau Strombad Kritzendorf ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter fuhren die Städter mit ihren Skiern zum Wintersport nach Kaltenleutgeben im Südwesten von Wien. In den Monaten dazwischen ging’s zum Wandern auf die Wiener Hausberge – Semmering, Rax und Schneeberg. 

Aber auch das Salzkammergut, die Seen in Kärnten, das Gasteinertal sowie Kitzbühel und der Arlberg wurden zu Urlaubszielen, da man sie einfach und bequem per Bahn erreichen konnte. Autos konnten sich damals nur die wenigsten leisten, daher war der Zug das Verkehrsmittel der Wahl. Dementsprechend war der Andrang so groß, dass die ÖBB saisonale Sonderzüge führen mussten.


Aus: Einsteigen, bitte! Eine Reise durch die Geschichte der ÖBB. Klein-Wisenberg / Flödl, Molden 2023
 Archiv: Werner Prokop, Eisenbahnmuseum Grafenberg
Quelle: ÖBB / Posch

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