KrimiZEIT-Bestenliste in ZEIT und NordwestRadio für April 2015, Teil 1

 

Elisabeth Römer 

 

Hamburg (Weltexpresso) – Jesses, der monatliche Umschlag der KrimiBestenListe hat Fahrt aufgenommen, was bleiben wird, wenn die Aussicht auf monatlichen Wechsel von fünf neuen Krimis Wahrheit wird. Denn sie müssen ja gelesen werden und in Weltexpresso haben wir nicht 21 Juroren zu Gang.

 

Wir mühen uns stattdessen mit einer Kollegin und zwei Zuträgern ab, den tausenden von Seiten nachzukommen und sie gegenüber dem Listenplatz kritisch gegenzulesen. Dabei ist genauso wichtig, die neu Gesetzten zu würdigen, wie nachzuforschen, wohin die anderen gelangt sind, die im letzten Monat noch auf der Liste waren – und nun verschwunden. Waren sie monatelang dabei, ist das der Lauf der Zeit, waren sie aber nur einmal drauf und dann wieder weg oder auch einmal drauf, wieder weg, wieder drauf, dann kümmern wir uns darum besonders. Denn es ist wichtig für die Verlage, deren Autoren es mit einem bestimmten Buch auf die Liste schaffen.

 

Deshalb wird für heute,noch sozusagen Ostern, der Jurysprecher Tobias Gohlis rangenommen, der dieses Mal hingebungsvoll einen langen Text zu den einzelnen Titeln mitgeschickt hatte, den wir hier bieten und im nächsten Artikel unsere eigenen, bisher an- und durchgelesenen Ansichten dartun.

 

Auf Platz 1 also weiterhin Die Suche nach Tony Veitch von William McIlvanney (original 1977: The Papers of Tony Veitch) aus dem Verlag Antje Kunstmann.

 

Die Suche nach Tony Veitch ist der zweite Band der Serie um den Glasgower Detective Inspector Jack Laidlaw, die unter Kennern, in Großbritannien und vor allem in Schottland Kultstatus genießt. Der Kunstmann-Verlag bringt nach und nach in der herausragenden Übersetzung von Conny Lösch alle drei, insgesamt einen Zeitraum von knapp einem Vierteljahrhundert umspannenden Bände heraus, von denen der vorliegende und der folgende bisher nicht auf Deutsch vorlagen – großer Tusch!

 

Interessierten Lesern ist unbedingt der vorausgegangene Klassiker Laidlaw (1977/2014) zu empfehlen, in dem der 1936 geborene William McIlvanney (auf der dritten Silbe „McLlvánney“ betont) epigrammatisch seine Haltung als zeitgenössischer Kriminalschriftsteller zu zentralen und immer noch aktuellen Fragen wie Schuld, Vergeltung, Polizeiarbeit, Ausgrenzung, Monstrosität, Ursprung des Verbrechens formuliert.

 

Die Suche nach Tony Veitch knüpft zeitlich an den Vorgänger an und variiert das – von McIlvanney zur kritischen Überwindung des Whodunnit-Schemas kunstvoll eingesetzte – Motiv der Suche. Suche nach der Wahrheit heißt hier: Abwehrkampf gegen den das traditionelle Gut-Böse-Schisma zur Ermittlungsgrundlage nehmenden Vorgesetzten Milligan, Eintauchen in Selbsttäuschungen und gesellschaftliche Vorurteile. Gesucht wir der wohlhabende Student Tony Veitch, der verdächtigt wird, einen Obdachlosen und einen Kleingangster umgebracht zu haben, gefunden wird Chaos, Verwirrung, Irrtum.

 

Die Jurymitglieder zum Platz 1:

Laidlaw ist die alles sehende Sonde, mit der sich McIlvanney in die Sedimentschichten seiner Stadt gräbt.“ (Elmar Krekeler)

 

Diese Welt, das weiß Laidlaw, wird niemals in Ordnung kommen, ob er den Mörder findet oder nicht, denn Tat, Täter und Opfer sind nur Symptome einer kaputten Gesellschaft: ‚Verbrechen klärt man nicht auf. Man begräbt sie unter Fakten.‘“ (Marcus Müntefering)

 

Neu auf der KrimiZEIT-Bestenliste April finden Sie diesmal fünf Titel mit rund 3400 Seiten, drei amerikanische, einen italienischen, und einen irischen. Die beiden Romane von James Lee Burke und Greg Iles setzen sich beide mit den Folgen des Wirbelsturms Katrina auseinander. Sie spielen 2005.

 

 

Auf  Platz 3: Perfidia von James Ellroy (original 2014: Perfidia) aus dem Ullsteinverlag.

 

Mit Perfidia kehrt James Ellroy zurück zu seinen Wurzeln. Das LA-Quartett, Handlungszeitraum 1946 bis 1958, hat ihn berühmt gemacht. Der 1948 geborene Autor schreibt seit den späten achtziger Jahren an einer Geschichte der USA in ihren Verbrechen, den faktischen und vor allem den seinen Obsessionen entsprungenen fiktiven. Perfidia versteht er als den ersten Band eines zweiten LA-Quartett, das vor dem ersten, zum Teil mit den entsprechend jüngeren Protagonisten des folgenden, spielt. Der Roman umfasst in gewohntem Stakkato-Stil die Tage vor und nach dem Überfall auf Pearl Harbour im Dezember 1941 sowie die ersten Maßnahmen zur Internierung der japanischen Bevölkerung. In diesen Horizont eingebettet ist die rituell scheinende Ermordung der Familie Watanabe und die Suche nach ihren Mördern, erzählt wird aus den Perspektiven der Polizisten Dudley Smith und William Parker (später Polizeichef in LA), des Copgroupies Kay Lake und des japanischen Forensikers Hideo Ashida.

 

Los Angeles, die Stadt der Engel, wird bei Ellroy zu einem Ort der Verdammnis. Die Korruption hält die Stadt im Klammergriff, keiner kommt dagegen an, eigentlich versucht es auch niemand wirklich. Manchmal scheint Ellroy selbst der Abstand zu fehlen, scheint er sich allzu lustvoll im Schmutz zu wälzen. James Ellroy schreibt wie ein Boxer auf Speed: Sätze wie Hiebe, immer auf maximale Wirkung ausgelegt.” (Marcus Müntefering) 

 

 

Auf Platz 5:Suburra von Giancarlo de Cataldo und Carlo Bonini (original 2013: Suburra) aus dem Verlag Folio

 

Römer und informierte Italiener können Suburra als Schlüsselroman lesen, der die Hintermänner und Strukturen des größten Betrugs- und Korruptionsskandals aufdeckt, den Rom in den letzten Jahren gesehen hat. Der investigative Journalist Bonini und der Richter de Cataldo sind aufs Genaueste mit diesen Machenschaften vertraut. Diese Realitätskenntnis ist die Basis für einen höchst spannenden Kriminalroman über die Versuche von Vorstadtgangsterbanden, Politikern und alten Mafiosi, den Strand Roms in eine Betonwüste zu verwandeln und ihre Herrschaft über die Stadt zu erneuern.

 

 

Auf Platz6: Die verlorenen Schwestern von Adrian McKinty (original 2014: In the Morning I’ll Be gone) von Suhrkamp

 

Im dritten Band seiner Serie um den katholischen Bullen Sean Duffy lässt McKinty (*1968) seinen Helden nach der Entlassung aus der Polizei beim MI 5 anheuern. Der Geheimdienst hofft, Duffy werde einen ehemaligen Jugendfreund und flüchtigen IRA-Bombenbauer schnappen. Moralische Rechtfertigung erhält Duffy durch die republikanische Schwiegermutter des Flüchtigen. McKinty dreht die Schraube aus Verrat, Enttäuschung und Verzweiflung ins beinahe gänzlich Groteske, nicht zuletzt durch ein symbolisch ins Zentrum der Handlung gesetztes locked room mystery.

 

Die Jury:

Sean Duffy, eine der herrlichsten kriminalliterarischen Kopfgeburten der letzten Jahre“ (Elmar Krekeler)

 



Auf Platz 9: Natchez Burning von Greg Iles (original 2014: Natchez Burning) aus dem Verlag Rütten & Loening



Greg Iles (*1960) hat sich Gewaltiges vorgenommen: Die 1000 Seiten von Natchez Burning sind nur das erste Paket einer geplanten Trilogie über die Verwüstungen des Rassismus in den Seelen der Südstaatler. Natchez liegt am Ostufer des Mississippi, gegenüber liegt Louisiana. Selbst wenn 2005 zum Zeitpunkt der Handlung der Rassismus nicht mehr die mörderischen Züge der sechziger Jahre trägt – die Gewalt selbst ist nicht verschwunden und quält das Gewissen einiger alter Männer, die an ihr vor Dekaden beteiligt waren: Die Doppeladler – doppelt so rechts wie der Ku-Klux-Klan – brachten seinerzeit freundliche Afroamerikaner um, mit dem Ziel, letztendlich Bobby Kennedy zu killen.

Die Jury:

Vor allem beweist Iles eine große Meisterschaft darin, Geschichte lebendig zu machen, erfahrbar, spürbar. Natchez Burning ist nicht weniger als the great american novel in der Gestalt eines Thrillers.“ (Marcus Müntefering)



Auf Platz 10: Sturm über New Orleans von James Lee Burke (original 2007: The Tin Roof Blowdown), verlegt von Pendragon

Dieser Schatz aus dem Nachlass des Übersetzers (u.a. von Kriminalliteratur) Georg Schmidt wird den Autor James Lee Burke (*1936) hoffentlich endgültig wieder zur festen literarischen Größe in Deutschland machen. Sein Roman Regengötter wurde im letzten Jahr von unserer Jury zum besten Kriminalroman 2014 gewählt und erhielt den Deutschen Krimipreis. In Sturm über New Orleans spielt nun Burkes bekanntester Detektiv Dave Robicheaux, in vielem ein Alter Ego des Autors, wieder eine Rolle, an seiner Seite der trinkfeste Exbulle Clete. In diesem Meisterstück verknüpft Burke die alltäglichen Verbrechen wie Vergewaltigung, Raub, Mord mit der großen Katastrophe des Untergangs von New Orleans, verursacht durch Katrina, befördert durch staatliche Unterlassung.



In der Krise erfährt Robicheaux, daß sogar Menschen ohne Chance sich ändern können. Denen allerdings, die das nicht tun und ihrem dunklen Stern folgen, geht es dreckig – Robicheaux sucht skrupulös nach Wahrheit, ein Weichei ist der Südstaatler nicht.“ (Tobias Gohlis) Fortsetzung folgt.

 

Die KrimiZEIT-Bestenliste April 2015



Lfd.

Nr.

Rang

Vor-monat

Titel

1

1

(1)

William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Kunstmann, 320 S., 19,95 €

Glasgow. Was hat dieser Tony Veitch an sich, dass sie ihn alle suchen - abgehalfterte Detektive, Gangster, Polizei? Wieso sollte der gutbetuchte Student einen Penner ermorden? DI Laidlaw, stur und einfühlsam, spürt unbeirrbar durch die Stadt, die „in ihren Trümmern tanzt“. Klassiker, unverzichtbar.

2

2

(9)

Zoë Beck: Schwarzblende

Heyne, 416 S., 9,99 €

London. „Allahu akbar!“ - Zwei Islamisten hacken einem Jungen den Kopf ab. Zufallszeuge Niall kann das Gesehene nicht begreifen. Der Dokumentarfilmer recherchiert Hinter- und Beweggründe im rechtsstaatlichen Niemandsland. An der Schmerzgrenze, beklemmend aktuell, nix für Schönschwätzer.

3

3

(-)

James Ellroy: Perfidia

Aus dem Englischen von Stephen Tree

Ullstein, 956 S., 25,00 €

Los Angeles 1941. Am Tag vor Pearl Harbour wird die Farmerfamilie Watanabe rituell aufgeschlitzt. Zwei weiße Cops, ein US-japanischer Forensiker und ihrer aller It-Girl Kay Lake krabbeln spermienhaft durch Kriegs- und Rassenwahn, Immobilienschwindel und Mord. Ziel: Erlösung/Lust. Ellroy back to his roots.

4

4

(3)

Mike Nicol: Bad Cop

Aus dem Englischen von Mechthild Barth

btb, 544 S., 9,99 €

Kapstadt. Die Vergangenheit ist nicht vergangen, schon gar nicht in Südafrika. Die Mitglieder einer früheren Todesschwadron werden abgeschlachtet, ein geschasster Polizeichef startet letzte Big Deals, der Geheimdienst spielt dreckige Spiele, so dreckig wie je. Nicht mal in Ruhe surfen kann man. Klasse.

5

5

(-)

Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Folio, 413 S., 22,90 €

Rom. Samurai, Überlebender der Maglianabande und Faschist, bringt tödliche Ordnung in die schwindelerregenden Pläne rivalisierender Gangsterbanden und gieriger Politiker. Cataldo & Bonini: Intime Kenner des realen Verbrechens packen Roms größten Bauskandal in klassisches Noir. Urbi et Orbi.

6

6

(-)

Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Suhrkamp, 378 S., 14,99 €

Nordirland 1984. Sean Duffy zum Dritten, als Tragikomödie. Erst gefeuert, dann von MI 5 geheuert, wird der katholische Bulle unfreiwillig Held. Irlands Krankheit: ein locked room mystery. Duffy löst ein kleineres, rettet ein Mädel und gibt den Killeraffen. Blutige Realität und literarische Akrobatik.

7

7

(2)

Alan Carter: Prime Cut

Aus dem Englischen von Sabine Schulte

Edition Nautilus, 368 S., 19,90 €

Hopetoun, Westaustralien. Cato Kwong, zum Viehpolizisten degradiert, kriegt seine Chance. Eine Leiche ohne Kopf, ein aus England in das boomende Kaff geflüchteter Mörder. Sonnenschein und Meer, nur der Kaffee und die Leute sind echt mies. Eine frische, raue Stimme im australischen Crime-Beat.

8

8

(4)

Dave Zeltserman: Killer

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller

Pulp Master, 268 S., 14,80 €

Boston. 28 Morde hat Lennie March für Salvatore Lombard begangen, dann macht er einen Deal mit der Justiz: vierzehn Jahre Knast fürs Überleben. Als alter Mann kommt er raus, will sauber bleiben, Frieden mit seinen Kindern machen. Und findet sein wahres Selbst. Schwarzer Humor mit schwarzer Pointe.

9

9

(-)

 

 

Greg Iles: Natchez Burning

Aus dem Englischen von Ulrike Seeberger

Rütten & Loening, 1008 S., 22,99 €

Natchez, Mississippi. 1964 bis 2005: 40 Jahre Rassismus, Geheimbünde, Morde. Als sein Vater Dr. Cage der aktiven Sterbehilfe an einer schwarzen Krankenschwester beschuldigt wird, muss Sohn Penn bis zum Scheitel in die alte Wirrnis aus Schuld, Treue und Verrat steigen, um Ehre und Familie zu retten.

10

10

(-)

 

James Lee Burke: Sturm über New Orleans

Aus dem Englischen von Georg Schmidt

Pendragon, 576 S., 17,99 €

Louisiana, August 2005. Katrina zermalmt New Orleans. Das faulige Wasser schwemmt Serienmörder, Plünderer, Böses und Gutes hoch. Im Chaos des Überlebenskampfes, zwischen Ertrinkenden und Obdachlosen: Dave Robicheaux, orientierungslos stur, will es richten. Elementar.

 

 

 

 

 

INFO:

 

Die monatlich erscheinende Krimi-Bestenliste existiert seit März 2005, als sie erstmals auf der Leipziger Buchmesse, damals noch als KrimiWelt-Bestenliste vorgestellt wurde. Von März 2011 an wird sie regelmäßig an jedem ersten Donnerstag des Monats in der Wochenzeitung DIE ZEIT als KrimiZEIT-Bestenliste veröffentlicht.

 

Vorgestellt wird die KrimiZeit-JahresBestenListe - in den Literatursendungen des NordwestRadio, am Donnerstag, den 2. April 2015 gegen 9.20 Uhr im Gespräch mit Tobias Gohlis und in den 'Buchpiloten' nachzuhören unter http://www.radiobremen.de/nordwestradio/serien/krimizeit/index.htmlfür die

und www.zeit.de/krimizeit-bestenliste

 

Monatlich wählen einundzwanzig auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen. Das Beste vom Besten: Immerhin erscheinen übers Jahr verteilt inzwischen über 1800 Kriminalromane auf Deutsch. An jedem ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Sie halten nach dem literarisch interessanten, thematisch ausgefallenen, besonderen Kriminalroman Ausschau. Die besten Zehn werden mit Bibliographie und Kurzbeschreibung hier veröffentlicht.

 

Regularien

 

Die Jury besteht aus 21 Spezialisten für Kriminalliteratur, die aus der laufenden Produktion jeweils 4 Titel vorschlagen, die sie mit 7,5,3 oder 1 Punkt bewerten. Der so gefundene Punktwert pro Titel wird mit der Zahl der Stimmen multipliziert, die auf ihn entfallen sind. Daraus wird die monatliche Liste berechnet. Jedes Jurymitglied darf insgesamt drei Mal für den selben Titel votieren.

 

Voten für Titel, an deren Entstehung oder Vorbereitung man beteiligt war, sind verboten. Die Titel dürfen nicht älter als 12 Monate sein und keine Wiederauflagen, Sammelbände oder Anthologien. Unterschiede zwischen Hardcover, Paperback und Taschenbuch werden nicht gemacht.

 

Im Schnitt kommen 5 Titel neu auf die monatliche Liste. Die Ziffer in Klammern gibt den Rang des Vormonats an.

 

Die Jury der KrimiZEIT-Bestenliste auf dem aktuellen Stand:

 

Tobias Gohlis, Kolumnist DIE ZEIT, Sprecher der Jury

Volker Albers, Hamburger Abendblatt, DeKrPr*

Andreas Ammer, „Druckfrisch“, Dlf, BR,

Gunter Blank, Sonntagszeitung Zürich

Thekla Dannenberg, Perlentaucher

Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

Jutta Günther, Nordwestradio
Sonja Hartl, "Zeilenkino", "Polar Noir

Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Lore Kleinert, Radio Bremen 

Elmar Krekeler, Die Welt

Kolja Mensing, Dradio Kultur

Marcus Müntefering, "Spiegel Online", "Krimi-Welt"
Ulrich Noller, Deutsche Welle, WDR
Frank Rumpel, SWR
Jan Christian Schmidt, "Kaliber 38"
Guido Schulenberg, Nordwestradio
Margarete von Schwarzkopf, Literaturkritikerin
Ingeborg Sperl, "Der Standard"
Sylvia Staude, "Frankfurter Rundschau"
Jochen Vogt, "NRZ", "WAZ"

 

In der Regel kommentieren wir die von der Jury neu plazierten Krimis. Alle weiteren plazierten Krimis der Vormonate entnehmen Sie bitte unseren Krimi-Besprechungen in den vormonatlichen Artikeln, die Sie in der RUBRIK BÜCHER auf dem Titel oder unter dem Autorennamen im Archiv finden. Das Prozedere der Platzverteilung ist – siehe oben - ganz einfach. Dreimal darf ein Kritiker aus der Jury einen Roman benennen. Wenn das gut verteilt ist, kann ein Buch einige Monate überwintern, dann hat es nur noch die Chance, in der Jahresbestenliste wieder aufzutauchen, die jeweils Ende Dezember herauskommt und die wir für 2014 ebenfalls kommentierten.

Foto: William McLlvanney