
Hanno Lustig
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Der junge, schüchterne Computerfreak Jeremy Peeters hat es nicht leicht: Sein Vater beging Selbstmord, nachdem ihn ein Banker überzeugt hatte, all seine Ersparnisse in betrügerische Aktien zu investieren, seine traumatisierte Schwester spricht nicht mit Fremden und seine Mutter steckt in großen finanziellen Problemen. Jeremy ist ein netter Kerl, der noch nie mit der Polizei aneinander geraten war. Doch als ihm eine internationale Gangsterbande einen Platz in ihrem Team anbietet, zögert er nicht. Für Jeremy ist der Raub eine einmalige Gelegenheit, die finanziellen Probleme seiner Mutter zu beheben und sich für den Selbstmord seines Vaters zu rächen. Wird es ihm gelingen?
Die Antwort gibt die Serie „The Bank Hacker“, die zurzeit unter anderem in Frankfurt gedreht wird. Am Dienstag, 6. November, war das Set in der Metzlerstraße aufgebaut. Oberbürgermeister Peter Feldmann besuchte die Dreharbeiten in Sachsenhausen, informierte sich über das Arbeiten in einer internationalen Produktion. „Ob Wirtschaftsthriller, Krimi oder Komödie – Frankfurt bietet eine großartige und vielseitige Filmkulisse“, sagte Feldmann. „Die Mischung aus Hochhaussilhouette und Apfelweingemütlichkeit ist einzigartig und für internationale Filmproduktion hochinteressant.“

„Frankfurt ist eine tolle Stadt“, sagt Lies Lahousse, Line Producerin der Serie. „Die Zusammenarbeit läuft super. Ich würde mich sehr freuen, nach Frankfurt zurückzukommen.“
Die größte unabhängige flämische Filmproduktion DeMensen hat „The Bank Hacker“ gemeinsam mit dem Weltvertrieb „RedArrow “ entwickelt. Die Serie erzählt die Geschichte eines digitalen Bankdiebstahls. Die Durchführung der Dreharbeiten übernimmt die Frankfurter Filmproduktion „Stocked Film“.
Fotos:
OB Peter Feldmann bei Besuch am Set von 'The Bank Hacker' mit (l-r) Sebastian Popp, Joost Wynant, Ella-June Henrad und Attila Georg Borlan
OB Peter Feldmann bei Besuch am Set von 'The Bank Hacker' mit Hauptdarsteller Attila Georg Borlan