Pedro Almodovar
Madrid (Weltexpresso) - LEID UND HERRLICHKEIT wurde ungeplant der Abschluss einer Trilogie, deren Entstehung 32 Jahre gedauert hat. Die ersten beiden Teile sind Das Gesetz der Begierde (La ley del deseo, 1987) und La Mala Educación - Schlechte Erziehung (La mala educación, 2004). Alle drei Filme haben einen Filmregisseur als Protagonisten und in jedem Teil stellen Begierde und filmisches Erzählen die Grundpfeiler der Handlung da. Doch die Art und Weise, wie Fiktion und Realität verbunden sind, unterscheidet sich in jedem von ihnen.
Kunst und Leben stehen für die zwei Seiten derselben Medaille. Und das Leben beinhaltet immer Leid und Begierde. Neben anderen Themen handelt dieser Film von zwei Liebesgeschichten, die beim Protagonisten ihre Spuren hinterlassen haben und schließlich in der Fiktion aufgelöst werden.
Als sich die erste Erfahrung ereignet, ist sich der Protagonist dieser nicht bewusst. Er erinnert sich erst 50 Jahre später daran. Es ist der Moment, als er zum ersten Mal den Impuls des Verlangens verspürte. Salvador war neun Jahre alt und das Erlebte hinterließ in ihm einen so intensiven Eindruck, dass er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zu Boden fiel.
Die zweite Episode spielt auf dem Höhepunkt der achtziger Jahre, als das Land mit dem Beginn der Demokratie einen Aufbruch der Freiheit feierte. Diese Erinnerung an seine große Liebe schreibt Salvador auf, um sie zu vergessen, und wandelt sie schließlich in einen Monolog um, den der Schauspieler Alberto Crespo aufführt.
Da Salvador nicht will, dass ihn jemand in dem Stück erkennt, gibt er dem Drängen Crespos nach und überträgt ihm die Autorenschaft. Unter dem Titel Die Abhängigkeit führt Alberto Crespo den Monolog vor einer leeren, weißen Leinwand als einzigem Bühnenbild auf.DIE WEISSE LEINWAND repräsentiert alles: das Kino aus Salvadors Kindheit, seine Erinnerungen als Erwachsener, seine Reisen mit Federico, um Madrid und dem Heroin zu entfliehen und wie er zu einem Autor und Filmemacher wurde. Die Leinwand als Zeuge, Begleiter und Schicksal.
Foto:
©
Info:
BESETZUNG
Antonio Banderas Salvador
Asier Etxeandia Alberto
Leonardo Sbaraglia Federico
Nora Navas Mercedes
Julieta Serrano Jacinta, in späten Jahren
César Vicente Eduardo
Asier Flores Salvador als Kind
Penélope Cruz Jacinta, in jungen Jahren
Cecilia Roth Zulema
Susi Sánchez Fromme Frau
Raúl Arévalo Venancio
Pedro Casablanc Dr. Galindo
Julián López Leiter der Kinemathek
Rosalía Rosalía
Abdruck aus dem Presseheft
Als sich die erste Erfahrung ereignet, ist sich der Protagonist dieser nicht bewusst. Er erinnert sich erst 50 Jahre später daran. Es ist der Moment, als er zum ersten Mal den Impuls des Verlangens verspürte. Salvador war neun Jahre alt und das Erlebte hinterließ in ihm einen so intensiven Eindruck, dass er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zu Boden fiel.
Die zweite Episode spielt auf dem Höhepunkt der achtziger Jahre, als das Land mit dem Beginn der Demokratie einen Aufbruch der Freiheit feierte. Diese Erinnerung an seine große Liebe schreibt Salvador auf, um sie zu vergessen, und wandelt sie schließlich in einen Monolog um, den der Schauspieler Alberto Crespo aufführt.
Da Salvador nicht will, dass ihn jemand in dem Stück erkennt, gibt er dem Drängen Crespos nach und überträgt ihm die Autorenschaft. Unter dem Titel Die Abhängigkeit führt Alberto Crespo den Monolog vor einer leeren, weißen Leinwand als einzigem Bühnenbild auf.DIE WEISSE LEINWAND repräsentiert alles: das Kino aus Salvadors Kindheit, seine Erinnerungen als Erwachsener, seine Reisen mit Federico, um Madrid und dem Heroin zu entfliehen und wie er zu einem Autor und Filmemacher wurde. Die Leinwand als Zeuge, Begleiter und Schicksal.
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BESETZUNG
Antonio Banderas Salvador
Asier Etxeandia Alberto
Leonardo Sbaraglia Federico
Nora Navas Mercedes
Julieta Serrano Jacinta, in späten Jahren
César Vicente Eduardo
Asier Flores Salvador als Kind
Penélope Cruz Jacinta, in jungen Jahren
Cecilia Roth Zulema
Susi Sánchez Fromme Frau
Raúl Arévalo Venancio
Pedro Casablanc Dr. Galindo
Julián López Leiter der Kinemathek
Rosalía Rosalía
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