
Redaktion
Berlin (Weltexpresso) - In der fiktionalen Heldenreise von „Alex“ wird ein klassisches Gefängnisdrama erzählt. Die Hauptfigur ist auf sich allein gestellt, getrieben von ihren Ängsten, fernab von Freunden und Familie und deren Unterstützung – in einer verstörend fremden Umgebung, hinter Gittern. Um durchzuhalten, geht sie Zweckfreundschaften mit Menschen ein, von denen sie sich in Freiheit eher fernhalten würde. Der Zuschauer erfährt dabei ungefiltert durch die Augen des Protagonisten, wie es sich anfühlt, hinter Gittern zu sitzen – ob schuldig oder unschuldig.
HAPS – CRIME DOESN’T PAY macht das Gefängnis unmittelbar fühlbar, ein Mikrokosmos menschlichen Verhaltens. Die Verhältnisse hinter Gittern sind schwierig zu bewältigen und bringen Menschen an ihre Grenzen.
Mein Film zeigt den Alltag, die Hierarchien, die Emotionen, die Konflikte, das Misstrauen, die Hinterhältigkeit und die allgegenwärtige Korruption im Gefängnis – die Motive der Täter, aber auch ihre Hoffnungen und Träume. Der Film bleibt dabei stets der Realität treu. Die Sprache der Insassen, die Organisation des Gefängnisalltags sowie die Diversität der verschiedenen Nationalitäten und Religionen schaffen Authentizität. Mit HAPS – CRIME DOESN’T PAY bringe ich eine Geschichte auf die Leinwand, die zeigt, wie Menschen in den schwierigsten Situationen mit Verantwortung und Entscheidungen umgehen. Der Film ist dabei auch eine Parabel für das Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen auf engstem Raum.
Erzählt wird dabei nicht nur von den menschlichen Abgründen des Gefängnisalltags, sondern auch von großen Themen wie Loyalität, Freundschaft und den moralischen Grauzonen, die unsere Entscheidungen so oft beeinflussen.
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Stab
Drehbuch/Regisseur. Ekremen Gizek