HERBERT gewinnt das Bolzano Film Festival und den Publikumspreis in New York und wird fünfmal für den Deutschen Filmpreis nominiert

 

Romana Reich

 

Berlin (Weltexpresso) - Am vergangenen Samstag wurde Thomas Stubers aufsehenerregendes Spielfilmdebüt auf dem Bolzano Film Festival 2016 als „Bester Spielfilm“ mit dem Preis des Landes Südtirol ausgezeichnet. Aus der Jurybegründung: „Kompromisslos, radikal und dicht wird der Film getragen von der herausragenden schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers Peter Kurth.

 

Erzählt über den männlichen Körper, zeigt HERBERT im Angesicht einer existentiellen Krise, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Kamera zieht uns hinein in die Geschichte, ganz nah dran, intensiv und unerbittlich.“

 

Gleichzeitig gewann HERBERT den „Audience Award“ des Kino! 2016 - Festival of German Films New York und bereits am Freitag erhielt HERBERT ganze fünf Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2016 für BESTER FILM, BESTER HAUPTDARSTELLER, BESTE NEBENDARSTELLERIN, BESTE KAMERA und BESTES MASKENBILD.

 

Leider konnten wir über den Film nicht berichten, da unsere Kollegen in Frankfurt den Film nicht zu Gesicht bekamen, aber für die Berichterstattung vorgesehen waren. Der Film war am 17. März in den deutschen Kinos angelaufen.

 

 

Filminhalt:

 

Herbert (PETER KURTH) ist ein Berg von einem Mann. Obwohl in die Jahre gekommen, sind seine Muskeln und Fäuste immer noch sein ganzes Kapital. Früher war er „Der Stolz von Leipzig“. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt als zuverlässiger Geldeintreiber oder Türsteher, abends bereitet er den jungen aufstrebenden Boxer Eddy (EDIN HASANOVIC) auf dessen ersten Titelkampf vor. Aber bald wird Herbert erkennen müssen, dass er vor den Trümmern seines Lebens steht. Seine längst erwachsene Tochter (LENA LAUZEMIS) hat ihn nicht mehr gesehen, seitdem sie sechs Jahre alt war. Seine Freundin Marlene (LINA WENDEL) hält er auf Abstand. Und dann stellt die Diagnose ALS sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf. Herbert weiß, dass jetzt die Zeit für seinen letzten Kampf gekommen ist, dass er jetzt richten muss, was er falsch gemacht hat. Bevor es zu spät ist...

 

 

Darsteller: Peter Kurth, Lina Wendel, Lena Lauzemis, Edin Hasanovic, u.v.m.

 

Drehbuch: Thomas Stuber und Romanautor Clemens Meyer („Als wir träumten“, „Im Stein“) nach einer Vorlage von Paul Salisbury

 

Regie: Thomas Stuber

 

Produzenten: Undine Filter, Thomas Král, Anatol Nitschke