Heinrich Deterings Studie zum Spätwerk Bob Dylans, von ihm selbst vorgestellt

 

Heinz Markert

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Bob Dylan erschien schon in den frühen Stadien seines Wirkens als rätselhaft und widersprüchlich. Er beliebte, sich gängigen Erwartungen zu entziehen. Er trat als Protestsänger auf, sah sich aber vor allem als Poet mit durchaus prophetischen Zügen, die er auch wirklich zu haben scheint, wenn sein Intonieren mal wieder eiskalte Schauer über den Rücken sausen läßt.

hr1: Udo Lindenberg in der spätesten Morning-Show der Welt

 

Sibylla von Suden

 

Hamburg (Weltexpresso) - Kurz vor seinem 70. Geburtstag hat hr1 Udo Lindenberg einen Wunsch erfüllt: Die Moderation einer Frühsendung im Radio! Dazu gehört das ganze Radio-Handwerkszeug: Moderation von Wetter, Verkehr und natürlich Interviews zu tagesaktuellen Themen. Gemeinsam mit Marion Kuchenny im improvisierten Studio im Maritim Hotel am Timmendorfer Strand, die Ostsee in Blickweite sprach Udo in hr1 über das Thema Flüchtlinge, die Böhmermann-Entscheidung und seine musikalischen Pläne.

hr2-kulturRadioSlam im English Theatre Frankfurt am 18. April

 

Werner Thala

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Spontan, lustig, professionell und experimentell – all das ist Poetry-Slam. Einen Crash-Kurs in spontaner Bühnendichtung können die Besucher des hr2-kulturRadioSlams am Montag, 18. April, im English Theatre erleben. Ab 22.15 Uhr lädt Poetry Slam Meister und Moderator Lars Ruppel vier der besten Slammer der Szene in die James Bar ein, wo sie zu später Stunde die Worte ins Schwitzen bringen.

Ministerpräsident Volker Bouffier (links) verleiht den Hessischen Verdienstorden an den ehemaligen hr-Intendanten

 

Lona Berlin

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Nichts für ungut, aber diese Verdienstorden, die ein Mann dem anderen nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst überreicht, die...langweilen uns. Wir finden einfach nicht richtig, daß diese Orden fast nur für Leute an der Spitze verliehen werden, als ob es nicht in den niederen Rängen so viele Leute gäbe, die sich für ihren Beruf geradezu aufopfern.

Frank Witzels „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969“

 

Hanswerner Kruse

 

Berlin (Weltexpresso) - Die Bühne ist mit zahllosen, im Stil der 1960er-Jahre gekleideten Schaufensterpuppen und einem Schlagzeug vollgestopft. Drummer, Bassist und Gitarrist legen nach einiger Zeit mit infernalischer Rockmusik los. Bald gesellen sich drei Schauspieler und zwei Schauspielerinnen zu ihnen. Sie beginnen als große Kinder mit einer ausschweifenden Erzählung, wie ihr gelber NSU „von den Bullen verfolgt“ wurde und sie nur mit großer Mühe entkommen konnten. So fängt auch Witzels Roman an.

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