150 Jahre wissenschaftliche Geographie in Deutschland. Kolloquium anlässlich der ersten 'Versammlung Deutscher Meister und Freunde der Erdkunde' 1865 in Frankfurt, Teil 1

 

Hubertus von Bramnitz

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Tagung "Arktis bis Afrika: 150 Jahre wissenschaftliche Geographie in Deutschland" am Samstag, 13. Juni ab 10 Uhr erinnert an den ersten deutschen Geographentag vor 150 Jahren in Frankfurt. Insgesamt acht Vorträge behandeln den Beginn und die Entwicklung der geographischen Großthemen Afrika, Arktis und Ozeane in Deutschland.



Der Afrikaforscher und spätere Kurator für das künftige Historische Museum Eduard Rüppell vertrat bei diesem ersten Treffen den Frankfurter Verein für Geographie und Statistik (heute Frankfurter Geographische Gesellschaft). Rüppell (1794–1884), Sohn eines Frankfurter Bankiers, entschloss sich nach dem Studium, sein Leben seiner Leidenschaft, dem Forschungsreisen zu widmen. Ihm sind wesentliche Entdeckungen in Nubien, Abessinien, auf der Sinai-Halbinsel und im Gebiet des Roten Meeres zu verdanken. 79 Tier- und Pflanzenarten sind nach ihm benannt.

 

Die Materialsammlungen seiner Reisen schenkte er den Instituten seiner Heimatstadt. Eduard Rüppell und seine Stiftungen an das historische museum können Besucher heute in der Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter“ erleben.

 

Foto:

 

Erdglobus mit Holzgestell, (c) hmf, Uwe-Dettmar

 

 



INFO:

 

Das genaue Programm gibt es unter http://www.historisches-museum.frankfurt.de (Kalendereintrag 13. Juni). Die Anmeldung kann mit einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 069/212-30702 erfolgen. Telefonische Auskünfte sind erhältlich unter 069/212-35154. Der Eintritt in das Museum und die Tagung kosten 10 Euro. Veranstaltungsort ist der Sonnemann-Saal im Historische Museum.