m Klavier2BjornHAdemFrankfurter Klaviersymposium mit Prof. Dr. Wolfgang Lessing, Sibylle Nowak und Prof. Dr. Maria Spychiger am 30. September

Felicitas Schubert

Frankfurt am Main (Weltexypresso) - Ausgerichtet wird das Frankfurter Klaviersymposium durch das KlavierForum Frankfurt - eine Kooperation der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, des Dr. Hoch‘s Konservatorium und der Musikschule Frankfurt und der Jugendmusikschule Bergen-Enkheim. Punkt.

Es findet statt am 
Samstag, 30. September ab 10 Uhr
Dr. Hoch’s Konservatorium
Sonnemannstr. 16, 60314 Frankfurt am Main Anmeldeschluss: 20. September 2017


Am 30. September findet bereits zum achten Mal das Frankfurter Klaviersymposium statt, in diesem Jahr in Dr. Hoch’s Konservatorium. Es wird gemeinschaftlich vom KlavierForum Frankfurt ausgerichtet – ein Zusammenschluss der Klavierfachgruppen des Dr. Hoch’s Konservatorium, der Musikschule Frankfurt, der Musikschule Bergen-Enkheim sowie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Das Symposium richtet sich an alle Lehrenden und Musikstudierenden der vier ausrichtenden Institute sowie an interessierte Pianisten und Laien, die hier eine Gelegenheit finden, pianistische Themen in einer großen Bandbreite zu diskutieren.

Unter dem Motto „KLAVIER – LERNEN: klein, groß gemeinsam“ beschäftigen sich in diesem Jahr drei Referenten mit pianistischen, klaviertechnischen und klavierpädagogischen Themen.

Nach landläufiger Meinung gelingen Lernprozesse dann am besten, wenn der „Lernstoff“ so gegliedert ist, dass die Lernenden möglichst ohne Umwege zum Ziel kommen. Dieser Vorstellung entspricht die Überzeugung, dass ein gemeinsames Lernen umso erfolgreicher ist, je ähnlicher die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe sind. Gegenüber diesem doppelten Homogenitäts-Dogma versucht Prof. Dr. Wolfgang Lessing mit seinem Vortrag „Lernen am Anderen: Heterogenität als zentrale Kategorie musikalischer Lernprozesse“ die Bedeutung des Heterogenen für das Lernen insgesamt, aber besonders auch in Hinblick auf musikalische und instrumentale Lernprozesse aufzuzeigen.

Der Workshop „Multidimensionales Musizieren in der Gruppe – Gemeinsamer Instrumentalunterricht vom Paar bis zur Schulklasse“ mit Sibylle Nowak rückt die vielfältigen Lernfelder und Methoden des instrumentalen Gruppenunterrichts in den Mittelpunkt. Dabei geht es um einen ganzheitlichen Ansatz, der musikalisches Lernen mit allen Sinnen ermöglicht und vielfältige Zugangswege und Lernkanäle ausleuchtet und einbezieht. Regeln und Rituale, Gruppenstrukturen, Umgang mit Störungen und Klassenmanagement spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie Spiel- und Übungsformen in der Gruppe und die Vermittlung aller zum Instrumentalspiel notwendigen Fähig- und Fertigkeiten.

Ein Schwerpunkt liegt auf lebendiger Elternarbeit und der Unterstützung des musikalischen Übens im häuslichen Rahmen. Dargestellt werden die Themen u.a. an Unterrichtsbeispielen aus offenen und geschlossenen Klaviergruppen unterschiedlichen Alters; ausgewählte Beispiele können mit den Teilnehmern während des Kurses demonstriert werden.

Um einen Ton richtig in ein System einzuordnen, benötigen „normal“ oder „relativ“ Hörende Vergleichstöne. Wer dagegen „absolut“ oder „perfekt“ hört (dt. absolutes Gehör, engl. perfect
pitch), kann den Ton aus dem Gedächtnis abrufen und braucht ihn nicht von außen zu hören. Das Phänomen wird seit Jahrzehnten erforscht. In ihrem Vortrag „Das absolute Gehör - Wie entwickelt es sich und was bedeutet es für die Klavierpädagogik?“ stellt Prof. Dr. Maria Spychiger einige Erkenntnisse aus der Wahrnehmungspsychologie und der Neurowissenschaft vor und erörtert Fragen wie, ob es angeboren ist und wie es sich entwickelt. Ist es ein Vorteil, das absolute Gehör zu „besitzen“? Was sind die Implikationen für den Unterricht, wenn Klavierschülerinnen und -schüler auf diese Weise hören? Hierfür gibt es noch wenige Antworten. Umso interessanter werden diese Fragen zu diskutieren sein.

Alle im Voraus Angemeldeten erhalten Teilnehmerzertifikate, die beim Symposium ausgehändigt werden.



Foto: Foto: Björn Hadem/HfMDK

Info:

Zeitplan

10.00 Uhr
10.15 – 11.45 Uhr
11.45 – 12.00 Uhr 12.00 – 12.45 Uhr
13.00 – 14.30 Uhr 14.30 – 16.30 Uhr

Anmeldung

Begrüßung

„Lernen am Anderen: Heterogenität als zentrale Kategorie musikalischer Lernprozesse“ Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Lessing

Kaffeepause
„Das absolute Gehör - Wie entwickelt es sich und was bedeutet es für die

Klavierpädagogik?“ Vortrag von Prof. Dr. Maria Spychiger

Mittagspause – Gelegenheit zum gemeinsamen Imbiss

Workshop „Multidimensionales Musizieren in der Gruppe – Gemeinsamer Instrumentalunterricht vom Paar bis zur Schulklasse“ mit Sibylle Nowak

Formlos per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: Klaviersymposium 2017
oder per Post mittels Formular an:
Musikschule Bergen-Enkheim, Schelmenburgplatz 1, 60388 Frankfurt am Main
Bitte der Anmeldung den Beleg über die Einzahlung der Teilnahmegebühr anfügen (Kopie oder Scan). Anmeldeschluss ist der 20. September 2017

Teilnahmegebühr
Erwachsene 15 Euro; Schüler/Studenten/Rentner (mit Nachweis): 10 Euro

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vier das Projekt ausrichtenden Frankfurter Institute ist die Teilnahme bei vorheriger Anmeldung kostenlos.

Die Teilnahmegebühr bitte überweisen an: Musikschule Bergen-Enkheim Konto Frankfurter Sparkasse
IBAN DE64 5005 0201 0000 2418 77
BIC HELADEF1822

Weitere Infos: Musikschule Bergen-Enkheim, Telefon 06109-21880 oder unter „Veranstaltungen“ der Hochschulhomepage: www.hfmdk-frankfurt.de

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Sylvia Dennerle Tel.: 0 69/15 40 07-1 70; Fax: 0 69/15 40 07-3 10 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!