c laorYitzhak Laor misstraut den Wörtern; bei Matthes & Seitz, Berlin 2018

Thomas Adamczak

Otzberg/Odenwald (Weltexpresso) - »Dieser Dummkopf, Isaak«! »Sich verlassen auf so einen Vater? Ihm/ zuvorkommen soll er, ihn töten. Einsperren soll er seinen Vater/ seinen einzigen, den Abraham, ins Gefängnis, in die Geschlossene, in/ den Keller/ damit er bloß nicht schlachtet.«

apm weinheberportraitChristoph Fackelmanns Auswahl aus dem lyrischen Gesamtwerk

Alexander Martin Pfleger

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Im Jahr 2017 gedachte man des 125. Geburtstags des Dichters Josef Weinheber. Zugleich mußten die Freunde seiner Dichtung Abschied von seinem Sohn Christian Weinheber-Janota nehmen, dem langjährigen Vorsitzenden der Josef-Weinheber-Gesellschaft. Doch auch eine neue Auswahl aus Weinhebers Gedichten ist erschienen und bietet gleichermaßen Neulesern wie Altlesern die Möglichkeit, einen umfassenden und unbefangenen Zugang zu seinem Werk zu gewinnen.

hwk franken1Mary Shelleys „Frankenstein - oder der moderne Prometheus“. Der Hintergrund, Teil 3/4

Hanswerner Kruse

Berlin (Weltexpresso) - Erst im 20. Jahrhundert wird der Mythos Frankensteins weltweit durch das Kino verbreitet, die Romanfiguren erlangen Weltruhm. Das von Boris Karloff 1931 verkörperte künstliche Wesen mit den Schrauben am Hals, wird bis in unsere Tage zum Urbild des Monsters.

hwk frankenMary Shelleys „Frankenstein - oder der moderne Prometheus“. Der Hintergrund, Teil 4/4

Hanswerner Kruse

Berlin (Weltexpresso) - Die letzten Jahrzehnte sind durch zwei Entwicklungen gekennzeichnet - einerseits wird durch Kinderserien im Fernsehen das Monster ent-dämonisiert, andererseits erlebt Shelleys Roman populäre und wissenschaftliche Wiedergeburten.

Bildschirmfoto 2018 02 09 um 06.57.31Mary Shelleys „Frankenstein - oder der moderne Prometheus“. Der Hintergrund, Teil 2/4

Hanswerner Kruse

Berlin (Weltexpresso) - Den Sommer 1816 verbrachte Shelly mit Lord Byron, ihrem Ehemann und anderen in einer Villa am Genfer See. Aufgrund des düsteren Wetters beschloss die Runde, dass sich alle einen Schauerroman ausdenken sollten. Dazu schrieb die Autorin über einen Traum, den sie dort plötzlich hatte: „Ich sah das abscheuliche Phantom eines Mannes ausgestreckt daliegen und plötzlich mit Hilfe einer gewaltigen Maschine Lebenszeichen von sich geben...