ABG wird über 6600 neue Wohnungen bauen, knapp 40 Prozent davon geförderter Wohnungsbau, nicht nur in Frankfurt

 

Heinz Haber und pia

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Seit Peter Feldmann Frankfurter Oberbürgermeister ist, gilt ein Großteil seines politischen Wirkens den Bau von Wohnungen in einer Großstadt, die von Dynamik geprägt ist und einen hohen Zuwachs aufweist, aber einen zu geringen Wohnungsbestand, der in der Vergangenheit vernachläßigt wurde.

 

In diesem Wirken zieht Peter Feldmann, der dieses Thema übrigens auch im Wahlkampf zum Amt des OB in den Mittelpunkt stellte, anlässlich der jüngsten Aufsichtsratssitzung der ABG eine positive Bilanz: „Die ABG Frankfurt Holding erreicht mit über 38 Prozent geförderter Wohnungen im Neubau fast das gesteckte Ziel von perspektivisch 40 Prozent und ist ein zentraler Akteur für die Schaffung bezahlbarer Wohnungen. Mithilfe der ABG nehmen wir am Wohnungsmarkt etwas Druck raus“, macht der Oberbürgermeister deutlich.

 

Die ABG ist ein unverzichtbares Werkzeug, um eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung in Frankfurt zu gewährleisten, unterstrich Feldmann. Zugleich sei die ABG nicht nur im Neubau, sondern auch in der Sicherung von Bindungsverlängerungen auf dem richtigen Weg: In den Jahren 2016 und 2017 wird die ABG bei 1.447 Wohnungen die sonst wegfallende Belegungsbindung verlängern.

Investitionsprogramm wird durchgezogen“

 

Als wichtiges städtebauliches Projekt, das für den Frankfurter Westen von großer Bedeutung sei, würdigt der Oberbürgermeister, der zugleich Dezernent für die westlichen Stadtteile ist, dass ab Anfang 2017 durch die ABG auf dem frühere VGF Betriebshof in Höchst 250 Wohnungen gebaut werden sollen: „Sowohl der 1.Förderweg als auch das Mittelstandsprogramm werden hier zum Einsatz kommen und es wird eine Kita gebaut. Das Investitionsvolumen von 63 Millionen Euro ist ein starkes Signal an den Frankfurter Westen: Wir investieren in die Zukunft!“, so der Oberbürgermeister.

 

Ein weiteres zentrales Zukunftsprojekt der ABG sei ebenfalls im Zeitplan: „Das sogenannte Nieder Loch wird mit 148 Wohnungen bebaut. 48 Wohnungen öffentlich gefördert, das heißt die Mieten liegen dort bei 8,15 Euro, Auch hier kommt die ABG ihrem sozialen Auftrag nach.“

 

Zugleich werde Nied städtebaulich deutlich aufgewertet: „Auch hier zeigt die ABG ihren Einsatz für den Westen unserer Stadt, das ist sehr zu begrüßen“, so der Oberbürgermeister.

 

 

Konversion der Bürostadt Niederrad kommt voran

 

Der Oberbürgermeister: „Dank der ABG, deren Investition in die soziale Infrastruktur, ziehen weitere Investoren nach, die anfangs avisierten 3000 Wohnungen für die Bürostadt Niederrad könnten überschritten werden. Auch hier hat sich die ABG als Schrittmacher und wichtiger Akteur der Konversion von leerstehendem Büro- in bezahlbaren Wohnraum bewährt.“

 

 

Romantikmuseum kurz vor Baubeginn

 

Besonders freut sich der Oberbürgermeister auf den Baubeginn des Romantikmuseums 2016, das ohne seinen Einsatz eigentlich schon verloren war, hatte doch die Stadtverordnetenversammlung mit der Mehrheit Schwarz-Grün den Bau gestrichen: „Ein Projekt, dessen Strahlkraft weit über unsere Stadt hinausweist, unseren Spitzenplatz als Kulturstadt weiter festigt und Ausdruck des gelebten Bürgersinns Frankfurts ist.“

Metropolregion gemeinsam gestalten

 

Als „auf der Höhe der Zeit und als wichtigen Beitrag zur zusammenwachsenden Metropolregion Frankfurt/Rhein Main würdigt der Oberbürgermeister die vielfältigen Bauvorhaben der ABG in der Region: „Frankfurt versteht sich als Mittelpunkt der Metropolregion Rhein-Main. Die Metropolregion ist heute dynamischer und kooperativer denn je: Wir wollen den Metropolregion-Gedanken weiter ausfüllen und in vielen Kooperationen leben“, hob der Oberbürgermeister hervor.

 

Nicht reden, sondern handeln sei das Gebot der Stunde: „Dies ist Geschäftspolitik der ABG. Darum freue ich mich sehr am 18.Januar gemeinsam mit dem Bürgermeister Friedbergs, Michael Keller und Geschäftsführer Frank Junker den Spatenstich zu setzen.“

Die ABG will in Friedberg mehr als 100 Wohnungen bauen. Insgesamt 9000 Quadratmeter Wohnfläche soll in 102 Einheiten auf dem ehemaligen Gelände der Housing-Area entstehen. Für dieses Projekt investiert die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft gut 26 Millionen Euro.

 

Mit dem MAN Gelände in Offenbach, der Hafeninsel, den Projekten in Mörfelden-Walldorf, Sulzbach und Friedberg, geben die vielen Mosaiksteine gemeinsam das Bild einer Region, die sich für den Wohnungsbau unterhakt, das ist eine gute Entwicklung für Frankfurt und die Region“, so Feldmann.

 

Oberbürgermeister dankt den Beschäftigten der ABG für ihren Einsatz

Die Arbeit, die sich auch in Projekten, wie der Gestaltung des Kulturcampus in Bockenheim so eindrücklich zeigt, ist ohne den großen Einsatz der Beschäftigten der gar nicht denkbar“, so der Oberbürgermeister.

 

Zugleich mahnt der Oberbürgermeister alle öffentlichen Wohnungsunternehmen – und auch private Investoren – dem Weg der ABG im sozialen Wohnungsbau zu folgen und unterstreicht den Bau und Erhalt geförderter Wohnungen als wichtiges Ziel zur Gestaltung der wachsenden Stadt weiter voranzutreiben.