Bildschirmfoto 2019 03 07 um 00.35.01Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 7. März 2019, Teil 2

N.N.

München (Weltexpresso) - Das sagen die Filmer: "THE BIG JUMP Flieg mit uns in 3D ist der erste Kino-Dokumentarfilm zum Thema Skifliegen und auch die erste abendfüllende 3D-Produktion von dieser riskanten HochleistungsSportart. Die Springer beim Skifliegen gehen an und beinahe über die Grenzen des menschlich Machbaren. Skifliegen ist nicht bloß Überwindung, sondern ein vorsätzlicher Verstoß gegen Naturgesetze. Ein Zuschauer bekommt von der Herausforderung nur etwas mit, wenn er so wie Athleten oben am Ablauf stehen kann – mit 3D ist das nun zum ersten Mal möglich." 

Zum Unterschied von anderen Sportarten ist Skispringen vor allem ein mentaler Akt. Hier sind Können, Erfahrung, Gefühl und Mut die Basis für einen Vorgang, in dem wenige Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dadurch können auch ältere Athleten zur Weltspitze gehören, wie derzeit etwa der Japaner Noriaki Kasai. In anderen Leistungssportarten wäre das undenkbar.


DAS ERLEBEN DER EUPHORIE 

Der größte Gegner des Skispringers ist er selbst, denn er springt eigentlich nur gegen die eigenen Grenzen. Das tun sie wie Besessene und haben kaum Worte für diese magischen Momente. Sie leben nur für diesen einen kurzen Moment des Fliegens.

Die Springer stoßen sich vom Balken ab, stürzen in acht Sekunden zweihundert Meter weit hinunter, gehen an die Grenzen des menschlich Machbaren. Im Flug erlebt ihr Gehirn, voll mit Adrenalin, den Vorgang wie in Zeitlupe. Die wenigen Sekunden scheinen endlos gedehnt.

Die stereoskopische Technik ermöglicht dieses Erlebnis und die Ästhetik des Flugs auch für die Zuschauer im Kino nun erstmals in 3D. Endlos scheinende Sekunden des freien Falls, eine
Euphorie, an deren berauschender Erfahrung die Zuschauer nun zum ersten Mal teilhaben können.


EIN UMFASSENDER BLICK AUF DEN SPORT

Die Handlung des Films, aufgebaut auf bekannte Skispringer verschiedener Nationen, gibt einen Einblick in die Welt dieses Sports und wirft auch einen Blick auf die Abläufe hinter dem Geschehen. Für die Zuschauer wird es deutlich, was es für den Einzelnen bedeutet, ein Spitzenathlet zu sein, die letzten Reserven aus dem Körper zu pressen und sich jahrelang für die wenigen Momente Glücksgefühl zu schinden.

Der Alltag der Spitzensportler, abseits der Fernsehbilder großer Events, ist ein Versuch, sich an die eigenen Grenzen heranzutasten. Wir erleben die Sportler in der mentalen Vorbereitung im oft harten Training und bei ihren persönlichen Konzepten für die Entspannung. Eine weitere wesentliche Perspektive ist die Verantwortung der Trainer und Betreuer, wo auch die psychologischen Aspekte in der Vorbereitung und der Aufbau eines ganzheitlichen Hintergrundes angesprochen werden.


DER VISUELLE MEHRWERT

Der Film zeigt das Geschehen erstmalig aus der Sicht des Skifliegers, als eigenständige visuelle Erzählebene. Trotz der mittlerweile bis zu dreißig Kameras des Fernsehens, bietet 3D hier einen entscheidenden Mehrwert zum Schauerlebnis.

Dabei wird die natürliche Bewegung durch den Raum, die scheinbar die Schwerkraft aufhebt, zum Kriterium des "Dabeiseins". Dementsprechend haben wir auch die Blickpunkte ausgewählt. Die noch nie in dieser Art gesehenen 3D-Flüge, schaffen für die Zuschauer – speziell auf der großen Leinwand im Kino – eine neue visuelle Qualität.

Foto:
© Verleih

Info:
Regie: Ernst Kaufmann
Drehbuch: Ernst Kaufmann und Alexander Pointner
Mitwirkende: Sven Hannawald, Andreas Wellinger, Richard Freitag, Stefan Kraft, Michael Hayböck, Noriaki Kasai, Robert Johansson, Anders Fannemel, Daniel-Andrè Tande, Thomas Diethart u.a.

Abdruck aus dem Presseheft