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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 18. Januar 2024, Teil 1
Roman Polaski
Gstaad / Schweiz (Weltexpresso) - Fast ein halbes Jahrhundert lang besuchte ich einen Ort in der Schweiz, an dem sich ein Luxushotel der Kategorie „5 Sterne Superior Hotel“, das Gstaad Palace, befindet. Ich habe das Treiben in diesem Hotel beobachtet, in dem sich eine extrem reiche Elite aufhält, um die sich das Proletariat des Hotels versammelt. Diese beiden Welten der Reichen und Armen sind auf ihre eigene Weise komisch, manchmal sogar grotesk. Alles unterscheidet sie voneinander, angefangen bei ihren politischen Ansichten. Vereint werden sie nur durch die Figur des Hotelmanagers, der sich um alle Gäste kümmert und versucht, sie zufrieden zu stellen, wobei er sich sowohl bei seiner Kundschaft als auch bei seinen Untergebenen einschleimt. Durch sein diplomatisches Gespür findet er auch aus den ausweglosesten Situationen wieder heraus.
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Das fängt so was von normal an. Da ist ein verschlafener Typ, der sieht gleich so aus, wie einer, der nicht ein Generalmanager einer bedeutenden Firma ist, sondern wie einer, der sich über seine Zukunft nicht allzu viel Gedanken gemacht hat – und in den Tag hineinlebt, phantasieren wir, wenn wir Reiner (Dimitrij Schaad) erblicken, der auf das Klingeln hin die Tür aufmacht, vor dem sich ein ellenlanger, sehr streng aussehender Mann aufbaut, der ihn anblafft: „Ich bin Ihr Tod, und Sie müssen jetzt mitkommen. Sie haben drei Minuten, um über alles nachzudenken.“
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Thees Uhlmann
Berlin (Weltexpresso) - Ich habe 8 Monate nachgedacht, was ich für ein Buch schreiben könnte. Das ist schon eine seltsame Vorstellung, denn es gibt ja schon so viele Bücher. Einige davon hatte ich sogar selber gelesen und bewunderte sie sehr. Wie soll man es dann da noch selber ran schaffen? Ich war ja gerade eben erst noch als Musiker und Texter durchgekommen und konnte davon leben.
Jetzt also noch ein Buch? Aber okay, meine Freundin und Lektorin Kerstin Gleba setze mir eine emotionale Pistole auf die Brust und wenn die von einem was will, denkt man nach. Man will ja nicht emotional erschossen werden von der.
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Redaktion
Berlin (Weltexpresso) - Der Tod war derjenige, der als erster Darsteller an die Seite von Charly Hübner trat. Man konnte auch sagen: der Teufel. Denn Marc Hosemann kam zu seinem Vorsprechtermin im Mephisto-Outfit – frisch von einer „Faust“-Vorstellung an der Berliner Volksbühne, wo er den stets verneinenden Geist spielte. Für die Rolle von Ex-Freundin Sophia setzte sich die vielfach preisgekrönte Anna Maria Mühe durch. Mit am längsten dauerte die Suche für die Besetzung der Hauptfigur Reiner, bis man sie schließlich in Dimitrij Schaad fand. Seine Beteiligung hatte für Charly Hübner einen besonderen Aspekt: „Er hat zusätzlich zu der Thees Uhlmann-Atmosphäre noch etwas Eigenes mit hineingebracht, was nicht „nord- deutsch, punk, moin-moin“ war. Und diese Erweiterung war wichtig, damit wir eben nicht in unserer kreativen Blase blieben.“
Weiterlesen: Der Tod: Reine Vertauenssache, angefangen mit dem Team
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Der Ballettklassiker kommt am Sonntag, 21. Januar 2024 als Liveübertragung des Niederländischen Nationalballetts in die Kinos
Margarete Ohly-Wüst
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Das junge Bauernmädchen Giselle (Olga Smirnova) verliebt sich in Albrecht (Jacopo Tissi), einen bereits verlobten Adligen, der seine wahre Identität vor ihr verbirgt und der sich als Bauer Loys ausgibt. Als Giselle die Wahrheit erfährt, wird sie verrückt und stirbt. Gegen ihren Willen schließt sich Giselle den Wilis an, den rachsüchtigen Geistern der sitzengelassenen Bräute, die Albrecht dazu verdammen, so lange zu tanzen, bis er vor Erschöpfung stirbt…
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