Ausgewählte Thesen der Streitschrift von Peter Wißmann im Gespräch in Frankfurt am 15. September

 

Cordula Passow

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Am Dienstag, 15. September, von 19.30 bis 21 Uhr, spricht Peter Wißmann, der Leiter von Demenz Support Stuttgart, im Haus am Dom, Domplatz 3, über die Defizite in der Versorgung von und im Umgang mit Menschen mit Demenz.

 

Beteiligt an der Diskussion sind Peter Wißmann, Demenz Support Stuttgart – Zentrum für Informationstransfer, Renate Dansou, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und Mitbegründerin des Frankfurter Netzwerks Ethik in der Altenpflege, und Johannes Pantel, Leiter Arbeitsbereich Altersmedizin der Universität Frankfurt. Moderieren wird Peter Hanack von der Frankfurter Rundschau.

 

In der alternden Gesellschaft ist Demenz zu einem Angstphänomen geworden, das zahllose Deutungs- und Versorgungskonzepte hervorbringt. Anläßlich des Weltalzheimertages haben die Frankfurter Rundschau, die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt, das Gesundheitsamt Frankfurt und das Netzwerk Demenz gemeinsam mit dem Haus am Dom Peter Wißmann eingeladen. Er veröffentlichte kürzlich die Streitschrift „Nebelwelten. Abwege und Selbstbetrug in der Demenz-Szene“, in der er seine eigene „Szene“ kritisiert.

 

Es wird darüber diskutiert, wie viel Lüge der Pflegealltag erlaubt, wie die Unterscheidung zwischen „Dementen“ und „Normalen“ getroffen wird und wie stark die Betroffenen einbezogen werden. Der Eintritt zum Gesprächsabend ist frei.