Ein angemesser Anfang...
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Die 72. Berlinale vom 10. bis 20. Februar (2)Hanswerner Kruse
Berlin (Weltexpresso) - Regisseur François Ozon wirbelt den Fassbinder-Film „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ gehörig durcheinander. Er hält sich an die Vorlage des Theaterstücks bzw. Films, doch die weiblichen Rollen besetzt er mit Männern, aus Petra von Kant wird Peter von Kant (Denis Ménochet), der dem deutschen Filmemacher Rainer Werner Fassbinder zunächst wenig ähnelt.
Immer noch VERRAT von Omar Shahid Hamid
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Serie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Februar 2022, Teil 4Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Samir Ali Khan, derzeit Karachi, ist so ein Mann, den sich jeder und jede an seiner Seite wünscht, sei es beruflich, sei es privat. Er ist klug, kennt, nachdem seine Frau und Tochter durch einen Terrorakt ums Leben kamen, nur noch seine Arbeit als – inzwischen – Nationaler Sicherheitsberater des pakistanischen Premierministers und ist weit und breit wohl der einzige, der völlig immun gegen die überall grassierende Korruption ist und auch den Konkurrenzkampf mit anderen einfach nicht ficht.
VERRAT von Omar Shahid Hamid aus dem Draupadi Verlag auf Platz 4
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Serie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Februar 2022, Teil 3Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Die ersten hundert Seiten habe ich wie unter Hypnose gelesen, gebannt von einem Geschehen an der iranisch/pakistanisch/indischen Grenze, das mir erst einmal klar machte, wie wenig wir wirklich von den gesellschaftlichen, auch politischen Verhältnissen in Pakistan und Indien wissen, wo es mit dem Aufsagen der Ethnie, der Regierungschefs und ihrer politischen Parteienherkunft schon schnell vorbei ist.
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WAS GESCHAH MIT BUS 670?
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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 10. Februar 2022, Teil 10Claus Wecker
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Dieser Film kommt mit einer ganzen Reihe von Festivalauszeichnungen in unsere Kinos, darunter der Publikums- und der Drehbuchpreis auf dem renommierten Sundance Festival 2020. Der Erfolg dürfte der Perspektive geschuldet sein, die von der mexikanischen Regisseurin Fernanda Valadez für ihren ersten Langfilm gewählt wurde. Valadez erzählt nämlich ihre Geschichte aus dem Norden Mexikos nicht aus der Sicht der Drogenkartelle oder der gegen sie kämpfenden nordamerikanischen Ermittler, sondern aus der Sicht einer Mutter, die ihren verschwundenen Sohn sucht.
„In Mexiko ist unser Problem die Distribution“-Interview mit der Regisseurin Fernanda Valadez
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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 10. Februar 2022, Teil 9Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – WAS GESCHAH MIT BUS 670? (OT: SIN SEÑAS PARTICULARES, IT: IDENTIFYING FEATURES) ist einer von zwei mexikanischen Filmen im internationalen Wettbewerb des Sundance Film Festivals. Es war alles andere als einfach, den Film fertigzustellen. Valadez erzählt uns in diesem Interview unter anderem, dass sie den Film mit der Hälfte des geplanten Budgets drehen musste und ihn ohne den „Films in Progress – Industry Award“. Förderpreis des Film Festivals San Sébastian nicht hätte abschließen können.
Regiekommentar zu BUS 670
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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 10. Februar 2022, Teil 8Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – WAS GESCHAH MIT BUS 670? erzählt die Geschichte von Magdalena – einer Frau, die sich auf eine Reise begibt, um ihren auf dem Weg zur US-Grenze verschwundenen Sohn zu finden. Der Film erzählt vom Grauen und den Widersprüchen des gegenwärtigen Mexikos, von der hier herrschenden und scheinbar niemals enden wollenden Spirale der Gewalt und vom Unglück der Migrant*innen. Gleichzeitig erzählt er eine Geschichte über Widerstand, Durchhaltevermögen und die Möglichkeit, einer zerrütteten Existenz wieder Sinn zu geben.
„Welt-Erklärer“ als Fälscher
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„Wie ich lernte, die Welt im Radio zu erklären“Klaus Jürgen Schmidt
Norddeutschland (Weltexpresso) – Im April 2020 kam die Nachricht, dass Ulrich Kienzle gestorben sei, Fernseh-Journalist und Nahost-Experte. Von ihm hatte ich einst aus Erster Hand bestätigt erhalten, was mir schon Freund Michael Geyer anvertraut hatte: Dass unsere Zunft der „Welt-Erklärer“ an prominenter Position längst verraten worden war.
Semmelrogge macht Fußball-Liebe öffentlich
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Daß es ausgerechnet Bayern München sein muß, kommt allerdings in Frankfurt nicht so doll an wie seine JackeKarin Faber
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Schauspieler Martin Semmelrogge (66) ist bekennender Fußballfan. Nun zeigte er auch für welchen Club sein Herz schlägt. In seine neue Blousonjacke von Frankfurts bekanntem Maßschneider Stephan Görner, lies er sich als Innenfutter das Trikot von Bayern München
mit der Nummer Eins und seinem Namen einnähen.
MOONFALL: Schlüsselbegriffe
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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 11. Februar 2022, Teil 7Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Mondlandung Apollo 11: 2 Minuten kompletter Kontaktverlust – Am 20. Juli 1969 landete NASAs Apollo 11 mit den Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf der Oberfläche des Mondes. Viele Verschwörungstheoretiker argumentieren wegen zwei Minuten, in denen Houston jeglichen Kontakt zu den Astronauten verlor, dass die Mondlandung nicht wirklich passiert sei.
NASA reckt den Daumen hoch – Hinter den Kulissen
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Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 10. Februar 2022, Teil 6Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA kam bei dem Projekt früh an Bord. Roland Emmerich war sehr angetan – und ein bisschen überrascht – von der großen Begeisterung, die ihm entgegenschlug. „Sie fanden es eine interessante Weise, Astronauten auf eine sehr heldenhafte Weise darzustellen“, führt er aus. „Sie fühlten sich angesprochen von der Darstellung des Weltalls, wie wir Raumfahrt zeigen wollten – und sie waren supercool und ließen uns ihre Raketen für die erste Aufklärungsmission verwenden. Wir verwenden auch das offizielle NASA-Logo, was dem Film automatisch eine gewisse Authentizität verleiht, und sie waren ungeheuer hilfreich, weil sie uns ihre High-Definition-Aufnahmen des Monds zur Verfügung stellten. NASA hat ganz schön fortschrittliche Kameras da oben.“
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