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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Diese Überschrift muß man gleich korrigieren. Denn zu Lebzeiten, als Frida Kahlo die berühmteste Künstlerin Mexikos war, und das nicht, weil sie mit dem nationalen Malerfrüsten Diego Rivera verheiratet war, sondern kraft ihrer Bilder und ihrer Person, die sie wie ein lebendiges Kunstwerk gestaltete, gab es natürlich immer wieder Ausstellungen von ihr und auch Kataloge. Das waren damals kleine Heftchen, meist ohne Bilder.
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Eigentlich ganz schön traurig, wenn in der Schirn Frankfurt im Jahr 2020 niemand von den Ausstellungsmachern mehr weiß, daß das erste Buch, das auf der ganzen Welt über Frida Kahlo erschienen ist, hier in Frankfurt im Jahr 1980 vom Verlag Neue Kritik verlegt wurde. Damit geht es diesem ersten Buch über Frida Kahlo genauso, wie es der, in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Künstlerin im wirklichen Leben ergangen ist. 1954 starb sie als NATIONALE IKONE. Vierzig Jahre später kannte in Mexiko keiner ihren Namen. Und heute ist sie sozusagen als GESAMTKUNSTWERK eine Weltberühmtheit.
Weiterlesen: FRIDA KAHLO: erst Volksheldin, dann total vergessen, heute Kult
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Auch vom Blauen Haus machten wir Fotos und von heute her ist es sehr interessant, zu verfolgen, wie Frida Kahlo wiederentdeckt wurde, welche Aspekte ihres Lebens und ihres Werkes zu Beginn ihrer Renaissance wichtig wurden und wohin sich dann ihre kunstgeschichtliche Einordnung verlagerte. Dies hat nämlich viel mit der Entwicklung der Frauenbewegung zu tun, zu der Frida Kahlo viel beizutragen hatte und immer noch hat.
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Eva Mittmann
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Glücklich und stolz nennt sich Museumsdirektor Phillipp Demandt, nunmehr eine der "ungewöhnlichsten, spannendsten und größten Ausstellungen zu eröffnen, welche die Schirn zu bieten hat".
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Katharina Klein
Stade (Weltexpresso) - Schillernde Bühnenstars, das illustre Nachtleben, aber auch die Menschen am Rande der Gesellschaft in den legendären 1920er-Jahren in Berlin werden von ihr festgehalten. Als scharfsinnige Beobachterin stellt Jeanne Mammen (1890–1976) die Welt, die sie umgibt, in ihren Werken dar. Sie ist eine gefragte Illustratorin für Kurzgeschichten, zeichnet für Modezeitschriften oder die Kinowerbung. Mit dem NS-Regime endet diese Karriere.
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