evangelisch wuppertal.deDAS JÜDISCHE LOGBUCH im März

Yves Kugelmann

Basel (Weltexpresso) -  Das jüdische Odessa, das jüdische Kiew könnten in diesen Tagen ein weiteres Mal untergehen. Wieder ein jüdisches Zentrum Europas vor dem Ende? Jüdinnen und Juden, die mit anderen Menschen in die Flucht geschlagen werden und ihre Heimat verlieren könnten. Rund 2000 Kilometer entfernt davon ist an diesem Mittwochabend die Stimmung bedrückt ausgelassen. An den Tischen wird viel über den Krieg in der Ukraine gesprochen, über Hilfe für Flüchtlinge und die kommenden Wochen.

Bildschirmfoto 2022 03 11 um 23.55.53Sanktionen  - was ist anders bei Russland und bei den Palästinensern?

Redaktion tachles

Basel (Weltexpresso) - In einem interessanten Artikel in der linksliberalen israelischen Tageszeitung «Haaretz» beschäftigt sich der David Rosenberg mit den weltweiten Sanktionen gegen Russland und nennt diese den «feuchten Traum aller BDS-Anhänger». Noch nie in der Geschichte hat es eine dermaßen einmütige Sanktionspolitik gegeben wie jetzt gegen Russland. Nicht gegen Südafrika, nicht gegen Nordkorea oder Iran und auch nicht gegen Israel. Woran das liegt?

Deutschordenshaus Sitz des KulturdezernatsDas Frankfurter Kulturdezernat

Klaus Philipp Mertens

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Wer über Kultur nicht nur redet, sondern sachkundig ist, konnte es längst erkennen.

Bildschirmfoto 2022 03 10 um 23.59.5673 jüdische Immigranten an Bord

Jacques Ungar

Tel Aviv (Weltexpresso) - Ein Flugzeug mit 73 jüdischen Immigranten aus Weißrussland landete, wie Judy Maltz in «Haaretz» schrieb, am Montag in Tel Aviv. Seit der russischen Invasion der Ukraine war dies der erste Direktflug aus diesem osteuropäischen Land nach Israel. Der  Jüdische Staat verzichtete auf jede öffentliche Ankündigung des Flugs. Dies im Gegensatz zu den drei Flügen mit jüdischen Flüchtlingen aus der Ukraine, die tags zuvor mit grossen Fanfaren und Zeremonien in der Gegenwart von Regierungsvertretern, unter ihnen Premierminister Bennett, willkommen geheißen wurden.

inge deutschkron 101 v gross20x9Einer Mitstreiterin im Kampf gegen das Vergessen zum Gedenken

Kurt Nelhiebel

Bremen (Weltexpresso) – Als  ich hörte, Inge Deutschkron sei gestorben, wusste ich auf Anhieb, wo ich nachschlagen musste, um etwas über die tapfere Mitstreiterin im  Kampf gegen Neonazismus und Antisemitismus zu finden, hatte ich sie doch in einem meiner Bücher mit einer Aussage zum deutschen Umgang mit dem Rechtsextremismus  zitiert.