Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 2

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Vor seiner Listung durch das Wiesenthal Center hatte Jakob Augstein sechs Israel-bezogene Kommentare verfasst. In keinem ist von “Juden” die Rede, in keinem wird das Existenzrecht Israels explizit bestritten. Warum also der Vorwurf aus den USA?

Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 3

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Der Begriff des Doppelstandards knüpft an die berühmte “3D-Definition” von Nathan Sharansky an. Sharansky hatte auf die Frage, wie sich legitime Kritik an der israelischen Regierung vom anti-israelischen Antisemitismus unterscheide, drei Kriterien genannt. Die Kritik an Israels Politik sei legitim, wenn sie Israel nicht dämonisiere, wenn sie die Existenz des jüdischen Staates nicht delegitimiere und wenn sie an Israel keinen Doppelstandard anlege, also Ansprüche formuliert, an denen kein anderer Staat gemessen wird (Sharansky 2004).

Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 1

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Jakob Augstein ist im deutschen Medien-Business eine Autorität und für viele eine Lichtfigur. Das liegt zum einen an seinen Vätern: Wer als biologischer Sohn Martin Walsers und als angenommener Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein ins Leben tritt, gilt als wichtig, auch ohne ein Wort geschrieben zu haben.

 Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 4·

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - “Die Nominierung von Jakob Augstein auf Platz neun der Liste der zehn schlimmsten Antisemiten ist ein schwerer intellektueller und strategischer Fehler”, befand Nils Minkmar, der damalige Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das SWC habe den kritischen Journalisten “in diffamierender Absicht” an den Pranger gestellt.

Malu Dreyer verteidigt in hr-iNFO Weigerung an der „Elefantenrunde“ teilzunehmen

 

Cordula Passow

 

Mainz (Weltexpresso) – Es schlug enorme Wellen, das Theater um die Zusammensetzung der Fernsehrunde der politischen Spitzen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 13. März. Anlaß war die Anwesenheit oder Nichtanwesenheit der sich als Volkspartei gerierenden Alternative für Deutschland (AfD).