Der Film FRÄULEIN RAFFKE von 1923 im DFF Frankfurt
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INFLATION 1923. Krieg. Geld. Trauma bis 10. September im Historischen Museum Frankfurt, Teil 5
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Man kann diese Filmreihe, die die Inflationsausstellung im Historischen Museum auf der Leinwand unterfüttert, nur loben. Mal ganz abgesehen vom Thema und den Filmen gehört das Filmmuseum zu den Frankfurter Institutionen die ihren Auftrag der Vernetzung besonders ernst nimmt. Was man nicht von allen Institutionen sagen kann, nicht mal von den meisten.
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Die Billionen der Mark waschkörbeweise....
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Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – „Die Mark sinkt immer weiter. Es ist unheimlich. Heute steht der Dollar über 1000 Mark! Der Schweizerfranken auf 200! Das Volk tut einem in der Seele leid. Man sieht das Elend förmlich um sich greifen […]“, schrieb die in Frankfurt lebende Schweizer Studentin Lilly Staudenmann-Stettler im August 1922. Nichtsahnend, dass Ende des Jahres 1923 ein Dollar 4,2 Billionen Mark kosten sollte. Die Bilder mit den Waschkörben, die man brauchte, um das Geld für den täglichen Einkauf zu transportieren, sind heute lustig, aber damals...
ANIMA - Die Kleider meines Vaters
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Romana Reich
Berlin (Weltexpresso) - Damals beim Anlaufen des Films gab es schon einmal eine größere Besprechung, aber das ist ein Film, der beim zweiten, ja dritten Anschauen noch weiter gewinnt. Neben den Enthüllungen, die für die Filmemacherin Uli Decker ein persönlich einschneidendes Erlebnsi waren, weil der Vater ein ganz anderer war, als sie gedacht und gefühlt hatte, ist dieser Film auch deshalb interessant, weil er quasi stellvertretend für viele eine ganz 'normale' Familie im ehemaligen Westdeutschland zeigt, strafverschärfend in Bayern, wo die gesellschaftlichen Verhältnisse noch verkleisterter waren (und sind?) als anderswo.
Thomas Perle stellt sich vor
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Erste Lesung – erstes Gespräch in Temeswar/Timișoara, der Kulturhauptstadt Europas 2023 am Montag, 29. Mai
Redaktion
Temeswar/Timișoara (Weltexpresso) - „temeswar ist temeschwar ist timișoara, bitte nicht mehr temeschburg. darin zu viel vergangenheit, deutsche. vár, die burg, die war einmal. und wie nenne ich jetzt diese stadt? nenne sie für kurze zeit zuhause und schaue und lausche und lerne und schreibe.“ (Thomas Perle)
Veranstaltungshinweis: Fachtag Nachhaltiger Vergabe-Wettbewerb am 28.06.2023
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Veröffentlichungen des Paritätischen Gesamtverbandes, Berlin, Teil 367
Der Paritätische
Berlin (Weltexpresso) - Der Fachtag stellt die Frage, was den Wettbewerb in der Sozialwirtschaft antreibt. Er fragt, wie es gelingen kann, konsequenter als bisher die nachhaltige Arbeit sozialer Unternehmen im Wettbewerb anzuerkennen und zu belohnen. Er zeigt auf, dass und wie es möglich ist, soziale Arbeit wirtschaftlich und nachhaltig zu erbringen.
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Kommentar zum Internationalen Tag der Pflegenden: Einen Schritt vom Aufstand entfernt.
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Veröffentlichungen des Paritätischen Gesamtverbandes, Berlin, Teil 366
Der Paritätische
Berlin (Weltexpresso) - Angesichts der Kapriolen um die aktuelle Pflegereform kann nur noch laut gerufen werden, dass die Bundesregierung die dramatische Zuspitzung in der Langzeitpflege ignoriert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach legt sich hinter den fahrenden Zug, Finanzminister Christian Lindner fährt darin mit den dringend benötigten Steuermilliarden davon und Bundeskanzler Olaf Scholz hält den Zug nicht an. Was nicht sein darf, passiert – es werden vier Jahre vergeben, in denen weder die Finanzierung von Pflege von Grund auf geklärt, noch ein Gesamtplan für eine demographiefeste Versorgung erstellt wird.
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WILHELM MERTON in seiner Stadt
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Christoph Sachße stellt den Gedenkband zum 175. Geburtstag zusammen, Teil 4/4
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ja, es macht Spaß, den Lebensweg des als William Merton Geborenen genauer zu verfolgen. Dabei fällt auf, daß er nicht nur hinsichtlich als Großindustrieller (Metallgesellschaft) und Sozialreformer zwei Seelen in einer Brust hat, sondern auch die Herkunft des Vaters aus London und das Zuhausesein in Frankfurt zwei Seiten bleiben. Denn er ließ erst als Fünfzigjähriger, also 1898 seinen Geburtsnamen William in Wilhelm eindeutschen und auch zuvor war es erst seine Heirat mit der Frankfurterin Emma Ladenburg1877 und ein Jahr zuvor sein Eintritt in die Frankfurter Firma Cohn sein Bekenntnis zu Frankfurt als Lebensmittelpunkt.
METALL & GESELLSCHAFT – WILHELM MERTON
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Zum 175. Geburtstag gedenkt das Jüdische Museum Frankfurt des Großindustriellen & Philanthropen in einer Kabinettsausstellung, Teil 3/4
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Heute jährt sich der Geburtstag des als William Moses geborenen Wilhelm Merton, der am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main zur Welt kam. Er wurde einer der erfolgreichsten Unternehmer der Stadt, ja des Landes und reiht sich ein in eine Phalanx von Männern - ja damals waren es notgedrungen nur Männer -, die gleich zwei, eigentlich gegensätzliche Gewerke bewältigten: viel Geld zu verdienen und viel Geld für soziale Zwecke einzusetzen.
Zur Biografie Wilhelm Mertons
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Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Wilhelm Merton wurde im Jahr 1848 als Sohn jüdischer Eltern in Frankfurt geboren. Seine Bank-Ausbildung brach er ab, um bei seinem Bruder im Londoner Metallhandel zu arbeiten. 1877 heiratete er in Frankfurt Emma Ladenburg, mit der er fünf Kinder bekam.
Wie sich Geschäft und Gemeinsinn verbinden lassen
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Kabinettausstellung „Metall & Gesellschaft – Wilhelm Merton“ im Jüdischen Museum Frankfurt bis 7. Januar 2024, Teil 1/4
Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Am 14. Mai jährt sich der Geburtstag Wilhelm Mertons zum 175. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Jüdische Museum Frankfurt die Kabinettausstellung „Metall & Gesellschaft – Wilhelm Merton“, die das Leben und Wirken des Frankfurter Großindustriellen, Sozialreformers und Mäzens beleuchtet. Vor allem zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Zum einen, dass Wilhelm Merton ein Pionier in dem Bereich war, den wir heute unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) subsumieren und damit der sozialen Unternehmensverantwortung einen zukunftsweisenden Weg bahnte. Zum anderen die Wirkung, welche Merton mit seinem mäzenatischen wie sozialem Engagement auf die Entwicklung der Stadt Frankfurt, insbesondere auf das Bildungswesen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, hatte.
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