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Redaktion
Leipzig (Weltexpresso) - Auch wenn die Pandemie den eigentlichen Prozess des Schreibens nicht grundlegend tangiert, so ist die Arbeit der Autor:innen dennoch komplett auf den Kopf gestellt. Es sind die klassischen Wege der Vermarktung deutlich eingeschränkt, die Resonanz des Publikums bleibt aus. Kurz um: Es fehlt an Sichtbarkeit für die Autorenschaft und ihre Werke. Die Leipziger Autorenrunde stellt diese Herausforderungen in den Fokus ihrer diesjährigen Ausgabe. Am 29. Mai von 10 bis 17 Uhr laden kurze Impulsverträge zum gemeinsamen Austausch ein. Tickets für die Autorenrunde können ab sofort erworben werden.
Weiterlesen: „Das digitale Wir - digital, zusammen, weitermachen“
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Farbpsychologie oder reine Ästhetik. Was bedeuten Farben in unserem Leben? Und warum sagen die meisten Menschen ROT, wenn sie nach einer Lieblingsfarbe gefragt werden, auch wenn sie GRÜN eigentlich lieber haben. Und erst Johann Wolfgang Goethe mit seiner Farbenlehre. Hochinteressant, in Marburg gab es vor Jahren eine eindrucksvolle Ausstellung. Aber am ungewöhnlichsten, ja faszinierend fand ich das Bewerfen mit ca. 20 Seidentüchern in unterschiedlichen Farben auf der Frankfurter Frühjahrsmesse in den 90er Jahren. Da lernte ich, daß es unter den Menschen vier Typen gibt: den Winter- und Sommertyp, den Frühjahr- und Herbsttyp und jedem Typ bestimmte Farben zukommen.
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Juli Zehs neuer Roman "Über Menschen"
Hanswerner Kruse
München (Weltexpresso) - Die alternative Werbetexterin Dora ist dem Berliner Freund ausgebüxt. „Ausbüxen. Sie mochte das Wort. Es klang nach Aus-der-Büchse-Entwischen.“ Nun lebt sie in ihrem großzügigen Domizil im Provinznest Bracken. Abends, nach der ungewohnt aufzehrenden Gartenarbeit, entwirft sie dort im Home Office eine Kampagne für die nachhaltig produzierten Jeans „Gutmensch“.
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Anders als die bisherigen Bücher, die im Nachhinein über die Flucht deutscher Künstler in Wort und Bild und ihr vorübergehendes Exil an der französischen Mittelmeerküste berichten, ist dies ein Roman und doch keine echte Fiktion, denn die Autorin Helen Wolff (1906-1994) verarbeitet darin ihre eigenen Erlebnisse, die einerseits pikant sind, weil sie als heimliche, sehr junge Geliebte des schon damals arrivierten Kurt Wolffs (1887-1963) ihre Wurstigkeit, daß dieser zu Hause eine Frau und zwei Kinder hatte, spüren läßt, andererseits dies durch Scheidung und Eheschließung mit Wolff gut bürgerlich ausging.
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Helga Faber
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Ankündigung für den Roman heißt: "Auf der Spur des größten Kunstraubs aller Zeiten". Damit ist die Kunstfigur Franz Wercker gemeint.
Venedig 1818 heißt österreichisches Venedig, denn nach dem Sturz Napoleons im Jahr 1814, hat der Wiener Kongreß Europa neu geordnet, zum größten Teil rückschrifttlich. Auf jeden Fall begann für Venedig die zweite Periode der österreichischen Herrschaft (1815-1866). Franz Wercker, ein junger Deutscher, von der Kirche zu Unrecht wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt (Vorgeschichte im Roman „Römisches Fieber“), wird kurz vor der Vollstreckung des Todesurteils begnadigt .
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