riedelüber Riedels 45 Millionen Euro Kunstwerk und die Muster des Kunstsystems

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Am 29. November lädt Künstler Michael Riedel um 18.30 Uhr zum Atelierabend in Frankfurt am Main ein. In der aktuellen Ausstellung des Museum Giersch der Goethe-Universität „ORTSWECHSEL. Die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank zu Gast im Museum Giersch der Goethe-Universität” (noch bis 8. Januar 2023) zeigt Michael Riedel 45 Millionen „Riedels“, eine selbst erschaffene Währung, gedruckt auf originalem Euroschein Papier.

caciliaGroße Ausstellung GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE im Frankfurter Städel bis 5. März 2023, Teil 3

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Diese Steilvorlage darf man einfach nicht auslassen! Auf der gestrigen Pressekonferenz am 22. November war der Gedenktag dieser Heiligen, die als Cäcilia von Rom die Schutzpatronin der Kirchenmusik ist, weshalb sie eigentlich immer ein Musikinstrument in den Händen hält, manchmal auch spielt: Orgel, Geige, Cello, Flöten, Becken, Tambourine sogar eine Triangel. Daß ihre Historizität umstritten ist, muß uns nicht kümmern, wo es ja nur um ihre Darstellung auf den Gemälden geht.

titelGroße Ausstellung GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE im Frankfurter Städel bis 5. März 2023, Teil 1

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Es gab die Frankfurter Schirn geradem zwei Jahre, als mit einem Paukenschlag Sibylle Ebert-Schifferer, Stellvertretende Leiterin und Kuratorin mit GUIDO RENI UND EUROPA diese Schirn auch für die Alte Kunst adelte. Angefangen hatte ihr Leiter Christoph Vitali mit Zeitgenössischem und dann vor allem 1991 nach Wladimir Kandinsky mit „Die große Utopie. Die russi­sche Avant­garde 1915–1932", mit sagenhaften über 1000 Exponaten.

nackterGroße Ausstellung GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE im Frankfurter Städel bis 5. März 2023, Teil 2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Zu seinen Lebzeiten war Guido Reni (1575-1642) ein Malerstar des italienischen Barocks, der auf ganz Europa ausstrahlte, dessen Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken begehrt und teuer waren und von den Potentaten der Zeit, den kirchlichen, dem Adel und dem entstehenden Großbürgertum bestellt und bezahlt wurden.

IMG 6238Der Frankfurter Maler Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893) hält im Bild fest: ALLES VERSCHWINDET! , Teil 2/2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Für den heutigen Frankfurter ging das alte Frankfurt mit der Bombardierung vom 18. und 22. März 1944 mit insgesamt 75 Luftangriffen und der fast völligen Zerstörung der Altstadt unter. Das ist nicht falsch. Wie sehr allerdings schon für das 19. Jahrhundert das vorherige alte Frankfurt sich verändert hatte, erkennt der Betrachter erst bei der zeichnerischen Dokumentation durch Reiffenstein. Erstaunlich, wie viel schon damals verschwand, weshalb „Alles verschwindet!“ eine kulturgeschichtliche korrekte, aber auch wehmütige Feststellung ist.