Serie: ZUM 8. MAI 1945: Kapitulation und Befreiung, Teil 7: Vom deutschen Haß auf Juden und Kommunisten II

 

Kurt Nelhiebel

 

Bremen (Weltexpresso) - Eine Tendenz der Verharmlosung beherrschte auch den Umgang mit dem Rechtsextremismus der Gegenwart. Im ersten Bericht des Bundesinnenministeriums über extremistische Bestrebungen aus dem Jahr 1962 hieß es, dem Rechtsradikalismus werde eine Bedeutung beigemessen, die ihm nicht zukomme. In Wirklichkeit sei er organisatorisch zersplittert und schwach. Anders lautende Warnungen beruhten auf irrigen oder missverständlichen Zahlenangaben, die nicht selten als Hetze der Kommunisten erkannt worden seien.

Serie: ZUM 8. MAI 1945: Kapitulation und Befreiung, Teil 8: Vom deutschen Haß auf Juden und Kommunisten III

 

Kurt Nelhiebel

 

Bremen (Weltexpresso) - Was von den Behauptungen über kommunistische Drahtzieher zu halten war, zeigte sich nach dem Fall der Mauer. Die Anschläge auf jüdische Einrichtungen gingen unvermindert weiter und die fremdenfeindlichen Gewaltakte erreichten nie gekannte Ausmaße. Die Gefahr des Rechtsextremismus sei "derzeit ohne Zweifel höher einzuschätzen" als früher, erklärte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Eckart Werthebach.

Serie: ZUM 8. MAI 1945: Kapitulation und Befreiung, Teil 5: ein Rundfunkkommentar aus dem Jahr 1965

 

Conrad Taler

 

Bremen (Weltexpresso) – Auch ein Jahrestag. Genau vor 50 Jahren und vier Monaten wurde der folgende Rundfunkkommentar unseres Autors Kurt Nelhiebel mit seinem Autorennamen Conrad Taler von Radio Bremen ausgestrahlt. Er behandelt den damaligen politischen Eiertanz zum bevorstehenden 8. Mai 1965. Dies ist nicht nur ein aufschlußreiches Zeitdokument, sondern kann Zeugnis davon abgeben, was sich in Deutschland in der Argumentation vorrangig der CDU geändert hat. Zwanzig Jahre später kam dann die Weizsäckerrede. Die Redaktion.

Serie: ZUM 8. MAI 1945: Kapitulation und Befreiung, Teil 6: Vom deutschen Haß auf Juden und Kommunisten I

 

Kurt Nelhiebel

 

Bremen (Weltexpresso) - "Ich sehe Schatten aufsteigen, wohin ich mich wende. Ich sehe sie, wenn ich abends durch die gellenden Straßen von Berlin gehe; wenn ich die Indolenz unseres wahnsinnig gewordenen Reichtums erblicke; wenn ich die Nichtigkeit kraftstrotzender Worte vernehme." ( Walther Rathenau ) [1]

Serie: ZUM 8. MAI 1945: Kapitulation und Befreiung, Teil 4: Die Sicht der Westalliierten

 

Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Als am 7. Mai 1945 Generaloberst Alfred Jodl die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht im Obersten Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Reims unterzeichnete, war es 2.41 Uhr nachts. Jodl war dazu von Karl Dönitz ermächtigt worden, der laut Hitlers Testament in Doppelfunktion Reichspräsident und Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht war.