unireportForscherinnen und Forscher der Goethe-Universität wagen in der neuen Ausgabe des UniReport eine Zwischenbilanz

Felicitas Schubert

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Nach knapp vier Monaten Corona-Krise stellen sich auch der Wissenschaft viele Fragen: Sind bestimmte Teile der Gesellschaft stärker von den Folgen betroffen, klafft eine Gerechtigkeitslücke? Öffnen sich vielleicht Wege für neue medizinische, wirtschaftliche und ökologische Ansätze? Forscherinnen und Forscher der Goethe-Universität aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, aber ebenso aus Medizin und Naturwissenschaft analysieren im UniReport die aktuelle Lage und stellen Prognosen an.

epilepsi„Forschung Frankfurt“ über Digitalisierung: Große Datensätze sollen Früherkennung von Epilepsie ermöglichen

Hubertus von Bramnitz

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Leidet dieser Patient an Epilepsie? Für eine sichere Diagnose sind viele Informationen notwendig: Mittels eines EEG (Elektroenzephalogramm) müssen Mediziner die Gehirnaktivitäten des Patienten messen und diese dann in einem komplexen Verfahren interpretieren und mit früheren Daten vergleichen. Oft finden sich Messdaten zu einem einzigen Patienten verstreut in mehreren Praxen und Kliniken. Erst die Zusammenschau aller Daten bringt vollständige Sicherheit.

Uni 2020 01 web cover jpgNeue Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ befasst sich mit dem Thema Digitalisierung / Interview mit Arbeitssoziologin Friedericke Hardering

Hubertus von Bramnitz

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Corona-Krise hat vieles verändert – auch in der Arbeitswelt. Die Digitalisierung ist auch hier einen großen Schritt vorangekommen. Defizite bei Ausstattung und Infrastruktur wurden dabei schmerzhaft deutlich, aber auch die Bereiche, in denen analoge Formen des Arbeitens nicht zu ersetzen sind. Die jüngste Ausgabe von „Forschung Frankfurt“, die gestern erschien, trägt den Titel: „Wir in der digitalen Welt – Chancen Risiken Nebenwirkungen“.

uni freud WissenschaftsratWissenschaftsrat würdigt die erfolgreiche Arbeit des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt seit 2016

Susanne Sonntag

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Das Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt ist vom Wissenschaftsrat sehr gut bewertet worden. Nach einer ausführlichen Begehung bescheinigten die Gutachter dem Institut, das sich forschend mit der Psychoanalyse und ihren Anwendungen befasst, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein – und gab ihm wegweisende Empfehlungen mit. Das vom Land Hessen finanzierte Institut kooperiert eng mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Kassel. 2016 gab es einen doppelten personellen Neubeginn an der Spitze des SFI.

vdekcom Die jüngste Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ fragt nach den psychischen Auswirkungen moderner Technologien

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Welchen Einfluss haben digitale Technologien auf das menschliche Wahrnehmen, Denken und Handeln? Werden Jugendliche durch Computerspiele wirklich aggressiver? Und gibt es so etwas wie eine „digitale Demenz“? Mit derlei Fragen befassen sich in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“ zwei Psychologinnen und ein Psychologe der Goethe-Universität. Schwerpunktthema des Heftes, das dieser Tage erschienen ist, sind Chancen und Risiken der Digitalisierung – für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft.