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Internationale Filmfestspiele Berlin vom 15. bis 25. Februar 2024, BERLINALE, Wettbewerb Teil 12Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) – Hauptdarstellerin Isabelle Huppert wird in der Pressekonferenz sagen, sie wüßte auch nicht, was das für eine Frau ist, die wir einen Tag auf ihren Wegen in Korea begleiten. Sie geht wenig, aber irgendwie immer. Es ist Iris, eine Französin, wie man hört, aber sonst glaubt ihr niemand irgendetwas. Und wir ihr auch nicht. Allerdings gibt es da auch nichts zu glauben, denn sie äußert sich wenig. Nein, stumm ist sie nicht, aber eigentlich ist ihr Hauptmerkmal, einfach da zu sein.
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Internationale Filmfestspiele Berlin vom 15. bis 25. Februar 2024, Wettbewerb Teil 14
Hanswerner Kruse
Berlin (Weltexpresso) - Die französische Austauschschülerin Fanny wird alleine am Leipziger Bahnhof von Lenas Mutter Susanne abgeholt. Denn die Tochter und Aktivistin muss unbedingt auf eine wichtige Friday-for-Future-Demonstration gehen. Erschöpft von der Reise, einsam und etwas unglücklich, schläft sie in der Fremde ein.
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Preis der deutschen Filmkritik 2023 in zwölf KategorienRedaktion
Berlin (Weltexpresso) - Es ist anstrengend, alles nebeneinander zu besuchen, bzw. gar nicht möglich. Was aber immer drinnen ist und sich einfach gehört, ist zumindest die Ergebnisse der Woche der Filmkritik den Leserinnen und Lesern mitzuteilen. Elf verschiedene Filme aus dem abgelaufenen Jahr 2023 gewinnen in zwölf Kategorien. Roter Himmel ist der Beste Spielfilm. Jutta Brückner wird mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Oliver Zenglein erhält den Innovationspreis.
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Internationale Filmfestspiele Berlin vom 15. bis 25. Februar 2024, BERLINALE, Wettbewerb Teil 13Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) – Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die hinreißenden Aufnahmen von bröselndem Stein, der aus großen Stücken in Tausende von Einzelteilen zerfällt, die sich in bestimmter Bewegung ineinander-, aber auch gegeneinander bewegen, sich anziehen, abstoßen, verschlingen, bis man ganz eindeutig vor sich ein wogendes Meer sieht, die Wellen, die überschwappen übereinander, die Strudel, die weiteres Wasser hinunterziehen – aber es sind die ganze Zeit Steine, die immer kleiner werden und so den Eindruck von Wasser und Wellen evozieren. Unglaublich.
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Internationale Filmfestspiele Berlin vom 15. bis 25. Februar 2024, BERLINALE, Wettbewerb Teil 11Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) – Das ist ein Film wie ein ganzer Kontinent, den man inhaltlich nicht in Kürze zusammenfassen kann und auch nicht sollte. Greifen wir die Szene in der Mitte des Drei-Stunden-Filmes heraus, wo in einem gnadenlosen Gespräch, das ganz zivil daherkommt, Mutter Lissy Lunies, Mitte Siebzig, ihrem Sohn Tom eröffnet, daß sie ihn noch nie leiden konnte, er außerdem ein Unfall war, kein Wunschkind, was er immer gewußt hat und mit denselben abweisenden und kalten Gefühlen seiner Mutter gegenüber ein Leben lang beantwortet hat. Er kann sie nicht leiden, fühlt nichts für sie, wohl aber für den Vater, dem er liebevoll begegnet.
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