nahschuß1Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 12. August 2021, Teil 14

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Vorneweg: das ist ein Film, den sich jeder Deutscher, jede Deutsche unabhängig vom Alter anschauen sollte, weil er Grundkonflikte behandelt, die jeder Mensch durchlebt, unabhängig vom System, in dem er lebt, nämlich die Frage nach beruflicher Karriere und dem, was man ihretwegen aufgibt, bzw. auf sich nimmt. Verschärft wird dies in politischen Systemen, wie es die DDR darstellte, wo das berufliche Vorankommen immer wieder mit menschlichen Schweinereien erkauft wurde.

nahschuß 3Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 12. August 2021, Teil 13

Redaktion

Berlin Weltexpresso) - Wie sind Sie auf NAHSCHUSS aufmerksam geworden?

nahuschußSerie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 12. August 2021, Teil 11

Redaktion

Berlin Weltexpresso) - NAHSCHUSS entstand in 25 Drehtagen. Eine ohnehin knapp bemessene Zeit. Und in diesem Fall noch enger, weil der Dreh in drei Bundesländern stattfand, Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen, was entsprechende Umzüge nach sich zog.

Sie haben, wenn möglich, an Originalschauplätzen gedreht. Gab es spezifische Ausnahmen?

Bildschirmfoto 2021 08 14 um 02.45.22Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 12. August 2021, Teil 12

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Berlin Weltexpresso) -  NAHSCHUSS ist hochkarätig besetzt. In der Hauptrolle spielt Lars Eidinger, der gefeierte deutsche Theaterschauspieler, der längst auch aus dem Kino nicht mehr wegzudenken ist und sich durch seine Arbeit mit internationalen Regisseuren wie Olivier Assayas, Claire Denis oder Vadim Perelman auch außerhalb Deutschlands einen Namen gemacht hat. An seiner Seite spielen die Deutscher-FilmpreisGewinner Luise Heyer und Devid Striesow die beiden weiteren Hauptrollen. Klingende Namen finden sich aber bis in die kleinsten Nebenrollen des Films. Dazu gehören unter anderem Christian Redl, Peter Lohmeyer, Victoria Trautmannsdorff, Paula Kalenberg, Kai Wiesinger, Peter Benedict und Moritz Jahn.

nahscshuß 2Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 12. August 2021, Teil 10

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Frankfurt am Main (Weltexpresso) - DER HINTERGRUND: Bis 1968 wurde in der DDR das Todesurteil mit dem Fallbeil vollstreckt. Weil sich die Guillotine
mechanisch allerdings als zunehmend fehleranfällig erwies, ging man zu einer sichereren Methode über, die man auch als humaner begriff: den unerwarteten NAHSCHUSS in den Hinterkopf. Am 26. Juni 1981 war Werner Teske der letzte, an dem in der Leipziger Justizvollzugsanstalt im Gebäude des ehemaligen Königlichen Landgerichts die Todesstrafe vollstreckt wurde. Im Erdgeschoss der Leipziger Arndtstraße 48 wurden 64 Menschen hingerichtet, insgesamt wurden in der DDR 166 Personen auf Grund von Urteilen der ostdeutschen Justiz hingerichtet.