herzklappenDeutscher Buchpreis 2020, Zwanzigerliste, Teil 7

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Na, da hatte ich mich ja weit aus dem Fenster gehängt, die Grazerin mit dem italienischen Nachbarn Boccaccio aus dem Vierzehnten Jahrhundert in einen Zusammenhang zu bringen. Aber der ist einfach da, wenn man Geschichtenerzählen unter sprachlichem Aspekt betrachtet. Inhaltlich ist so ungefähr alles anders, ganz anders.

allegroDeutscher Buchpreis 2020, Zwanzigerliste, Teil 6

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Das gibt*s doch gar nicht. Ich hörte und las gerade DAS DECAMERON, ja, das Original von rund 1353 von Giovanni Boccaccio, 100 Novellen. Und dann las ich Leif Randt und dann Valerie Fritsch mit HERZKLAPPEN von Johnson & Johnson, bei Suhrkamp, beide auf der Zwanzigerliste zum Deutschen Buchpreis. Und da staunte ich: Fritsch fußt nach 650 Jahren sprachlich völlig auf dem Decameron, bei Randt fühlte ich mich auf New Speach, um ihn nicht mit Newspeak in die falsche Ecke zu stellen, obwohl Neusprech auf jeden Fall paßt.

rheingauRheingau Literatur Festival 2020 findet statt

Felicitas Schubert 

Oestrich-Winkel, (Weltexpresso) – Wie schön: Zur herbstlichen WeinLese hält zwischen dem 17. und 27. September 2020 wieder ein literarischer Jahrgang Einzug in einmalige Kulturstätten des Rheingaus. Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg und die an mittelalterliche Architektur erinnernde romantische Burg Schwarzenstein laden dazu ein, mit Literatur auf Tuchfühlung zu gehen.

deden.deKulturLounge des KKF mit der Literaturreferentin der Stadt am 11. September

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Buchverlage haben es seit Jahren schwer, sie müssen sich nach der Decke strecken. Frankfurt steht eine Buchmesse bevor, deren Regeln Corona vorgibt. Die Buchbranche ist im Umbruch - was bedeutet das für die Buchstadt Frankfurt? Darüber spricht Karin Wittstock in der KulturLounge des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt mit Dr. Sonja Vandenrath.

elviraRuud Koopmans Das verfallene Haus des Islam. Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt, Teil 2/2

Elvira Grözinger

Berlin (Weltexpresso) - Der Autor behauptet auch, dass nicht nur die islamischen heiligen Schriften wie der Koran und die Hadithen, sondern auch die christliche und jüdische Bibel - er meint hier das „Alte“ und das Neue Testament  - „Botschaften von Intoleranz und Gewalt ebenso wie Botschaften von Frieden und Liebe“ verbreite; eines der Beispiele zitiert er aus dem Deuteronomium. Das ist ein weiterer gravierender Mangel an Kenntnis über das Judentum bei Koopmans, denn während der 1400 Jahre alte Koran immer noch als ein normativer Offenbarungstext für die Muslime gilt, wurde die Bibel durch Talmud und Midrasch sowie die stets aktualisierte Halacha modernisiert, den jeweiligen Zeiten angepasst.