julie zehJuli Zehs neuer Roman "Über Menschen"

Hanswerner Kruse

München (Weltexpresso) - Die alternative Werbetexterin Dora ist dem Berliner Freund ausgebüxt. „Ausbüxen. Sie mochte das Wort. Es klang nach Aus-der-Büchse-Entwischen.“ Nun lebt sie in ihrem großzügigen Domizil im Provinznest Bracken. Abends, nach der ungewohnt aufzehrenden Gartenarbeit, entwirft sie dort im Home Office eine Kampagne für die nachhaltig produzierten Jeans „Gutmensch“.

Bildschirmfoto 2021 04 27 um 01.15.39LiteraturLounge im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Sonntag, 2. Mai 2021, um 11.00 Uhr. Gast: Christian Schnalke

Helga Faber

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Ankündigung für den Roman heißt: "Auf der Spur des größten Kunstraubs aller Zeiten". Damit ist die Kunstfigur Franz Wercker gemeint.
Venedig 1818 heißt österreichisches Venedig, denn nach dem Sturz Napoleons im Jahr 1814, hat der Wiener Kongreß Europa neu geordnet, zum größten Teil rückschrifttlich. Auf jeden Fall begann für Venedig die zweite Periode der österreichischen Herrschaft (1815-1866). Franz Wercker, ein junger Deutscher, von der Kirche zu Unrecht wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt (Vorgeschichte im Roman „Römisches Fieber“), wird kurz vor der Vollstreckung des Todesurteils begnadigt .

Erinnerung an das Transportieren von Vernichtung und Tod

Klaus Jürgen Schmidt

Nienburg/Weser (Weltexpresso) – Dieser Tage erhielt ich von einem Verwandten dieses Buch zum Durchblättern. Er erhielt es als Geschenk von einem Kollegen, pensionierter Lokführer wie er. Der Bremer Rangierbahnhof war beider Arbeitsschwerpunkt als ihre Loks noch mit Dampf fuhren. Heute hat diese Rangierstelle keine Bedeutung mehr. Die Deutsche Bahn – das war gestern an dieser Stelle zu lesen – fährt gerade ins geschäftliche Abseits. Dabei darf nicht vergessen werden, womit dieses Unternehmen – als es noch Reichsbahn hieß – ihr Geld verdiente.



magali nieradka steinerAuf die Schnelle: Gute Sachbuchliteratur, gebraucht, Teil 1089 EXIL IV

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Aus Sanary sind besonders viele Objekte -39 - in die Sammlung der Deutschen Nationalbibliothek nach Frankfurt gekommen und vor allem gibt es eine Menge Literatur über diese Zeit, denn die meisten Ankömmlinge waren Schriftsteller, weshalb man Sanary auch „Hauptstadt der deutschen Literatur“ nennt, die rund 40 dort geschaffenen Werke sind im Anhang des Buches aufgeführt, unter denen auffällt, daß Romanstoffe häufig historischer Art sind. Das kann man sich gut vorstellen.

Weshalb die Deutsche Bahn im Untergrund versinkt

Klaus Jürgen Schmidt

Nienburg/Weser (Weltexpresso) - Es gibt sie noch in Deutschland, den investigativen Journalismus, den mutigen Buchverlag, die mutige Wochenzeitung.