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DIE KRIMIBESTENLISTE im Januar 2026, Teil 3
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Geschafft! Geschafft, war das aufatmende Gefühl am Ende der Weihnachtszeit, als die 1247 Seiten des „Ein Fall für Cormoran Strike“ gelesen waren. Gerne gelesen, das muß man ausdrücklich hinzufügen, aber das dicke Buch in den Händen zu halten, ist anstrengend und das Hin und Her im Nicht-den-richtigen-Moment-Finden und immer im Falschen-Moment-Handeln der beiden beruflich Verquickten und sich nur insgeheim Liebenden, dem willens- und handlungsstarken Cormoran Strike und der stärker gefühlsbetonten Robin Ellacott geht einem irgendwann doch auf die Nerven, zumal Robin ja noch mit dem Polizisten liiert ist, der diesmal äußerst unangenehm herüberkommt. Das geht nicht mehr lange gut, denkt sich von Anfang an die Leserin, aber am Schluß existiert diese schwer angeschlagene Beziehung immer noch.
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Gisa Klönne läßt uns an der Schwelle vom prallen zum überlegten Leben teilhaben
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Das genau geht nicht. Ich wüßte zu gerne, was ich zu diesem Roman mit zwanzig oder dreißig Jahren gesagt hätte, ob ich ihn überhaupt gelesen, weitergelesen hätte und wie ich die Protagonistin, die Journalistin und Moderatorin Kora gefunden hätte, die gerade nach einer schwerwiegenden, ja lebensbedrohlichen Herzoperation nach Hause kommt, in das Elternhaus ihres Mannes Anselm in Köln, das sie umgebaut haben und dessen Miteigentümerin sie inzwischen ist.
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Die zwei norwegischen Krimiautoren Jørn Lier Horst und Jan-Erik Fjell schreiben zusammen den Auftakt einer neuen Reihe
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Schon interessant, wenn zwei erfolgreiche Krimiautoren beschließen, zusammen einen Helden zu erfinden: Krimi-Podcaster Markus Heger, und zum Auftakt dieser neuen Reihe einen alten Fall aufleben und aufklären zu lassen. Und sagen wir es gleich: Der Titel des Romans ist bescheuert, der Krimi selbst ungewöhnlich, sowohl von der Geschichte her, wie auch der Verquickung von ganz unterschiedlichen Leuten, von denen die meisten in der Kleinstadt Fagernes, gut von Oslo aus zu erreichen, wohnen.
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Yrsa Sigurdardóttir führt erneut in eine düstere nordische Welt, bei btb
Gerhard Wiedemann
Köln (Weltexpresso) – Muß man eine Frau sein, um die Köchin Gunddís zu verstehen? Aber in diesem männerlastigen Krimi gibt es überwiegend Personen, deren Handlungen, ja deren Worte wir nicht verstehen, weil sie erstens da oben im fernen Island lieber schweigen, und zweitens, wenn sie schon reden nicht die Wahrheit sagen.
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Alex Finlay legt bei Goldmann einen wirklich spannenden Thriller vor
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Warum kommt jetzt ein Krimi nach dem anderen mit englischen Titeln auf den Markt? Gerade bei diesem, den man wirklich weiterempfehlen kann, ist der englische Titel deshalb so töricht, weil erstens die deutsche Übersetzung viel unheimlicher klingt und zweitens der Massenmörder dies jeweils einer jungen Frau zuraunt, die er als einzige und das gleich zweimal im Abstand von 15 Jahren leben läßt, im übersetzten Text natürlich auf Deutsch: „Gute Nacht, Du hübsches Ding.“ und drittens der englische Originaltitel ganz anders lautet. Echt doof also.
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