deaverJeffery Deaver bringt mit Colter Shaw einen coolen neuen Ermittler

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Man glaubt doch immer, angesichts so vieler Kriminalromane, deren Strom nicht abreißt, könne man gar keine neuen Ermittlerfiguren mehr kreieren. Die normalen Polizeibeamten – hier die Kriminalpolizei, die in anderen Ländern je eigene Namen und sogar oft mehrere differierende Organisationen ausmachen, bei uns Kommissare heißen – sind als literarisches Personal hauptsächlich und vielfältig verbreitet, weil sie naturgemäß mit der Aufklärung von Morden, von Entführungen, von Verbrechen zu tun haben. Aber dann gibt es inzwischen eine Menge anderer Ermittler, die aus ganz unterschiedlichen Motiven Verbrechensaufklärung betreiben. Und da ist Jeffery Deaver doch tatsächlich ein ganz neuer Typ eingefallen.

letzte ehreSerie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Juli 2021,  Teil 5

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Schwere Kost. Das ist einer der Romane, bei dem man beim und nach dem Lesen nicht mehr sagen kann: Eigentlich ist die Welt doch in Ordnung und das Leben schön. Sie ist nicht in Ordnung, diese Welt. Für viele nicht und vor allem nicht für Frauen, für ganz bestimmte Frauen, die von Kindheit an als Ware für Männer großgezogen worden sind. Unter den wissenden Augen der Eltern, hier sogar gegen Bezahlung.

alle kleinen tier3eSerie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Juli 2021,  Teil 3 und Serie: Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2021, Teil 2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Eigentlich geht dieses Buch über einen herkömmlichen Krimi hinaus. Beim Lesen hat man dauernd den Eindruck, daß die Autorin auf sehr gekonnte, nämlich literarische Weise uns mit Menschen konfrontiert, die im eigenen Leben nicht vorhanden, besser: für uns unsichtbar sind. und die gleichzeitig durch unsichtbare Stränge eng miteinander verbunden sind.

nur die tiereSerie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Juli 2021,  Teil 4

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Höchste Zeit, über diese Tiere zu reden. Ist ja auffällig, wie häufig auf einmal Tiere in Titeln vorkommen. Da darf man nicht durcheinanderkommen, zumal es weder um – übertragende - große noch kleine Tiere geht, Menschen also, sondern um echte Schafe, Küche, Hühner - oder spielt auch dieser Titel darauf an, daß sich Menschen wie Tiere verhalten können? Nämlich ohne menschliche Moral, ihren Trieben nach?

Bildschirmfoto 2021 07 09 um 22.38.05Serie: Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2021, Teil 1
Anna von Stillmark
Wien (Weltexpresso) - Es geht wieder los. Das öffentliche Lesen, das öffentliche Bewerten, die öffentlichen Preisvergaben. Allerdings müssen wir beim Leo-Perutz-Preis in Wien damit noch bis in den September warten, aber die fünf Krimis, unter denen dann der Preisträger gekürt wird, die sind gerade bekannt geworden: Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2021 – Fünf mal Nervenkitzel! mit zwei Autoren, Reinhard Gnettner und René Anour, und drei Autorinnen:Anne Goldmann, Sabine Kunz, Sabina Naber.