c buffonaufbereitet in Jacques Cuisin, Naturgeschichten, wbg Theiss, Teil 1/2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Achtung! Das ist ein so schönes und interessantes Buch, daß Sie es nicht schaffen, es nur mal rasch anzuschauen. So ging es auf jeden Fall mir, als ich in dem prächtigen Bildband blätterte. Erst habe ich mich über manche Abbildungen von Buffon gewundert, wie die Beutelratte auf (Seite 91), an so vielen erfreut, wie dem Stinktier (87), laut gelacht über die Lanzen-Fledermaus (71) und andere köstlichen Tierzeichnungen, und dann war es um mich geschehen, weil ich es jetzt genau wissen wollte, wie es mit dem Marder, dem Hamster, dem Faultier, dem Vielfraß, den Hörnchen, den Bisamratten aussieht, was sie von einander unterscheidet.

Bildschirmfoto 2019 11 11 um 02.25.06Verleihung des Schweizer Buchpreises in Basel , Teil 2/2

Felicitas Schubert

Basel (Weltexpresso) - Natürlich ist der Blick zurecht auf die Gewinnerin des Schweizer Buchpreises, Sibylle Berg, gerichtet. Aber das ist immer auch ein Anlaß noch einmal auch die zu würdigen, die es auf die Auswahlliste der letzten Fünf geschafft hatten, die in der Überschrift genannt sind. Zusammen mit ihren Büchern,  alles Romanen sind das: 

Bildschirmfoto 2019 11 11 um 02.17.43Verleihung des Schweizer Buchpreises in Basel , Teil 1/2

Roswitha Cousin

Basel (Weltexpresso) - Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Sibylle Berg für den Roman «GRM. Brainfuck» (Kiepenheuer & Witsch Verlag). In der Begründung der Jury heisst es: «Sibylle Berg ist das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der formal Avantgarde ist und inhaltlich die Lesenden im Innersten packt. Mit sarkastischem Ingrimm begleitet sie vier Londoner Jugendliche aus kaputten Familien durch die Horrorszenarien einer deregulierten Gesellschaft und weiter in die Zukunft, in die Diktatur der künstlichen Intelligenz. Dem entfesselten Kapitalismus setzt die Autorin ihre entfesselte Fantasie entgegen. Eine kompromisslose Gesellschaftskritik in hochexplosiver Sprache, mit Spreng-Sätzen und bösem Witz.»

wpo Porträt Leonie 1"Das Roadstories Projekt" von Leonie Hochrein

Hannah Wölfel & Hanswerner Kruse

Fulda/ Künzell (Weltexpresso) - Ein Jahr lang zog die junge Künstlerin Leonie Hochrein durch die Welt und stellte jede Woche einem ihr bekannten oder fremden Menschen drei Fragen zu Glück, Heimat und einigen prägenden Ereignissen im bisherigen Leben. Zu den notierten Antworten fertigte sie jeweils ein Fotoporträt von dem Menschen, der an die nächste Person eine eigene vierte Frage stellen sollte: „Beschreibe das Gefühl jemanden innig zu lieben“, wollte eine wissen, andere fragten, „Was ist deine Kunst?“ oder „Welche Bedeutung hat Sexualität in deinem Leben?“

c rote frauLeo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur 2019 an Alex Beer; sie liest am 9. November im Rahmen der BuchWien, Teil 2/2

Anna von Stillmark

Wien (Weltexpresso) - Über UNTER WÖLFEN von Alex Beer, Limes Verlag, wollen wir ein andermal berichten. Denn dieser, erneut historische Kriminalroman hat einen anderen Hintergrund als der Wiener Kriminalbeamte August Emmerich, um den es heute geht. Schauplatz ist dort Nürnberg um 1942, eine schaurige Zeit, in der Isaal Rubinstein und seine Familie bisher überleben konnte und dann...