Sahra Wagenknech im Interview mit dem DLFEine Auseinandersetzung mit Sahra Wagenknechts Buch „Selbstgerechtigkeit“

Klaus Philipp Mertens

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Auf der Internetseite des Campus Verlags, in dem Sahra Wagenknechts neues Buch „Die Selbstgerechten“ soeben erschienen ist, tummeln sich diverse Zumutungen.

strasserAuf die Schnelle: Gute Sachbuchliteratur, gebraucht, Teil 103

Hubertus von Bramnitz

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Gibt es die Angst schon vorher, ist sie Motor, um jeden Preis Karriere zu machen oder stellt sie sich ein, wenn man seinen Marktwert einschätzt oder erst dann, wenn einem das Aufgabenfeld und die Erwartungen an einen selbst zu viel werden, überfordern. Auf jeden Fall zeigt uns Nobelpreisträger Alvin E. Roth, wie es zugeht in diesem Raubtierdschungel, zu dem unsere wirtschaftliche Welt geworden ist.

fremde ferdinandMärchen und Sagen des unbekannten Grimm-Bruders in der Anderen Bibliothek, Teil 1/2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Eigentlich müßte zuerst das schreibende Duo Heiner Boehncke undHans Sarkowicz erwähnt werden, denen so manche literarische Schatzsuche gelungen ist. Nachdem sie dem staunenden Publikum erst in einem regelrechten Kunstband – ebenfalls in der Anderen Bibliothek  erschienen– den dritten Grimm-Bruder, den Künstler „ Ludwig Emil Grimm – Lebensserinnerungen des Malerbruders“ im Jahr 2015 vorgestellt hatten, lernen wir jetzt den dann doch etwas armen Ferdinand (19.12.1788-6.1.1845) kennen, der nur 3 Jahre jünger war, als der Älteste der Brüder, Jacob (4.1.1785-20.9.1863) , der nach dem frühen Tod des Vaters (1796) und dann auch noch dem der Mutter (1808) als Familienoberhaupt fungierte und während wir das schreiben, reflektieren wir das Wort Oberhaupt, das doch ein sehr bildlicher Begriff ist, sinnlicher als Familienvorstand.

Ferdinand grimmMärchen und Sagen des unbekannten Grimm-Bruders in der Anderen Bibliothek, Teil 2/2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) –Da Boehncke/Sarkowicz das Leben des Ferdinand hauptsächlich über Briefe lebendig werden lassen müssen, empfinden wir die älteren Brüder in ihrer Ansprache an Ferdinand oder ihren Äußerungen über ihn doch als sehr selbstgerecht, insbesondere Wilhelm unterstellt dem von ihm massiv abgelehnten Bruder ein ‚steinernes Herz‘, was der Leser aber postwendend dem Schreiber attestiert.

wanderkindEin wundersamer Roman von Aude, erschienen im Kröner Verlag

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Der eigenartigeste und berührendste Roman, den ich seit langem gelesen habe, zudem ein Buch, in dem kein Satz, kein Wort zu viel steht und in dem dem Leser vertraut wird, daß er mitdenkt und mitfühlt. Die frankokanadische Autorin Aude (1947-2012), die diesen Namen aus ihrem eigenen Cl aude tte Charbonneau extrahierte, ist bei uns weithin unbekannt, obwohl sie in Kanada eine literarische Größe ist und auch viele Preise erhielt, was man nach diesem ersten von ihr auf Deutsch erschienenen Roman gut verstehen kann.