Bildschirmfoto 2021 10 20 um 03.08.47Serie: DIE KRIMIBESTENLISTE im Oktober 2021, Teil 5

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Das ist so ein Buch mit dem man zu Bett geht, wieder aufsteht, die nächsten Abende auch verbringt, denn 493 Seiten sind schon eine Menge, aber dann haben Sie sich längst festgelesen und staunen, daß es zu Ende ist. Ein Ende, das man von Anfang an ahnt, aber lieber nicht gehabt hätte. Aber so ist das Leben, das die Irin Tana French uns auf irische Landart dann auch noch unterschiebt. Raffiniert.

Bildschirmfoto 2021 10 19 um 02.32.01Serie: Der Deutsche Buchpreis  2021, hier die Auswahl der Zwanzig, die letzten Sechs, Teil 19

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Daß dieser Roman langweilig wäre, kann nun wirklich keiner sagen, witzig, das ja; daß er zynisch sei, hieße. von der, die Romanhandlungen absolut zynisch bestimmenden Düsseldorfer Professorin Saraswati, auf die Autorin Mithu Sanyal schließen. So was geht natürlich nicht. Aber, daß das 424 Seiten umfassende Geschehen bollywoodesk ist, das darf, ja das muß man offen sagen.

neuSanyal MagelPetra KammannSerie: Der Deutsche Buchpreis  2021, hier die Auswahl der Zwanzig, die letzten Sechs im Frankfurter Literaturhaus, Teil 21

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Mithu Sanyal hatte die Abendregie als Letzte auf die Bühne gebeten. Moderatorin war erneut Eva-Maria Magel, FAZ. Wenn man Sanyals Roman IDENTITTI kennt und ihre Lust am Äußern, konnte man sich vorstellen, wie schwer es ihr gefallen sein muß, daß seit 18 Uhr bis 21 Uhr ständig die anderen Bücher und deren Autoren zu Wort kamen. Aber jetzt konnte es ja losgehen. Doch da war die Moderatorin vor.

swr.demithuSerie: Der Deutsche Buchpreis  2021, hier die Auswahl der Zwanzig, die letzten Sechs, Teil 20

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Diese Nivedita ist auf Twitter und ihrem Blog im Internet mit ihrem Kampfnamen IDENTITII unterwegs, wo sie unverhohlen eine differenzierte und differenzierende Identitätspolitik sowie die Durchsetzung feministischer Positionen fordert. Das ist das eine und die weite Welt. Das andere ist ihr Zuhause in Düsseldorf-Oberbilk, klein und fein und überschaubar auch. In dieser Spannung zwischen regional und international, zwischen behäbig und aufgeregt, zwischen Mann und Frau und den Schattierungen dazwischen, zwischen Wissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität im Masterstudiengang Intercultural Studies/Postkoloniale Theorie und eben in der Spannung zwischen der in ihre Professorin verliebten, eifrigen Studentin und der Nivedita, die ininnerer  Zwiesprache mit Göttin Kali zu ganz anderen Einsichten gelangt.

strubelSerie: Der Deutsche Buchpreis  2021, hier ausgewählte Buchpreisträgerin , Teil 18

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2021 ist Antje Rávik Strubel. Sie erhält die Auszeichnung für ihren Roman „Blaue Frau“ (S. Fischer).