Im Jahr 2011 findet am 30. Oktober der 30. Frankfurter Marathon für Männer und Frauen statt

 

Manfred Schröder und Helga Faber

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Offiziell geht es schon am Samstag, den 29,.Oktober los, wenn um 10.30 Uhr der Brezellauf und um 12 Uhr der Struwwelpeterlauf beginnen, deren Start und Ziel jeweils die Messe Frankfurt sind. Aber die Weltaufmerksamkeit ist dann auf den Sonntag gerichtet, wenn rund 15 000 Läufer die 40 195 Meter als Schnellster und Schnellste bewältigen wollen und darum als Erster und Erste an der Festhalle eintreffen. Das will bei den Männern Wilson Kipsang sein, der zudem einen Weltrekord laufen will, er oder ein anderer Kenianer, was alles wahrscheinlich ist, führten doch zwölf Kenianer die Weltbestenliste 2011 an!

 

 

Eintracht Frankfurt unterliegt äußerst unglücklich dem 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal 0:1

 

von Claudia Schubert

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Nein, an Gerechtigkeit und Moral darf man nicht denken oder glauben, wenn es um Fußball geht. Da geht es unterm Strich eigentlich nur um Sieg oder Niederlage. Das, was am Mittwochabend mit mehr als 120 Minuten dramatisch ausging, gehört eben zu dem, was man andererseits am Fußball liebt, das Unberechenbare. Hier trat dies  auf in der vorletzten Minute eines Pokalspiels, in dem durchgehend Eintracht Frankfurt gegenüber den Lauteren den Ball angab, kein Tor erzielte, aber die Verlängerung von je 15 Minuten, in der dann das Glück dem eingewechselten Richard Sukuta-Pasu zum Schluß half, sein guter Schuß auch!

30. Deutscher SportpresseBall am 5. November in der Alten Oper in Frankfurt am Main


von Anna von Stillmark

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Richtig gefreut haben sich die sieben Herren auf dem Podium, die zur Pressekonferenz „30. Deutscher SportpresseBall“ in den oberste Stock des Frankfurter Interconti eingeladen hatten, wo die Freiheit des Blicks grenzenlos ist. Richtig gefreut, daß sie endlich nach vier Männern mit Katarina Witt eine Frau, eine Sportlerin und einen Weltstar auf der Bühne der Alten Oper am 5. November zur „Legende des Sports“ ernennen dürfen. Das ist ein feierlicher Akt, in dem dieser Ehrentitel verliehen wird, was Franz Beckenbauer, Oliver Kahn, Boris Becker und Heiner Brand schon erfahren durften. Mit Katarina Witt ist nicht nur endlich eine Frau dran, sondern auch eine aus der alten DDR, wo Sport besonders gefördert wurde. Darum tut diese Auszeichnung auch anderen gut.

Eintracht Frankfurt serviert MSV Duisburg mit 3:0 ab

 

von Claudia Schubert

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ganz und gar kein linkisches Sonntagsspiel an diesem sonnigen Sonntag im Frankfurter Stadion, wo aufgrund der guten Verfassung der Eintracht und ihrer heutigen fußballerischen Extraklasse selbst dem gegnerischen Trainer Milan Sasic das Herz aufging. Selten gehört und darum gerne weitergesagt, wenn der Fußballlehrer der Gegenseite aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und begeistert vom dritten Tor, dem von Alex Meier spricht und davon: „Auch wenn das Tor wie ein Stich in mein Herz war, so hat es doch mein Herz geöffnet“ und seinen Respekt vor dieser fußballerischen Leistung von Meier aussprach.

 

 Die Porträts dreier Juden und Freimaurer als Geschenk für das Jüdische Museum

 

von Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Verwickelt ist die Geschichte mehrfach, die in einer Pressekonferenz vom Direktor des Jüdischen Museums, Raphael Gross, Angelika Wesenberg von der Nationalgalerie Berlin und Erwin Bohnacker von der „Freimaurerloge zur aufgehenden Morgenröthe“ e.V. aufbereitet wurde. Die Kurzfassung lautet: Im 19. Jahrhundert gab es in Frankfurter Logen zunehmend jüdische Mitglieder. Der damals schon grassierende Antisemitismus brachte eine Konzentration jüdischer Logenbrüder in der Freimaurerloge „Zur aufgehenden Morgenröthe“, die nach den Statuten auch Juden aufnahm, was sowieso den Grundprinzipien der Freimaurer entspricht, aber nicht in allen Logen befolgt wurde. Es war üblich, Porträts wichtiger Logenpersönlichkeiten an die Wände der Loge zu hängen. Die Spur drei solcher Gemälde konnte man nun durchgehend verfolgen. Die Nazis beschlagnahmten sie 1935, die Rote Armee brachte sie 1945 als Kriegsbeute nach Moskau. In der ersten Rückführung  von deutschen Kulturgütern aus der UdSSR in die DDR wurden die drei Frankfurter Bilder Ende der 50er Jahre in die Nationalgalerie Berlin (Ost) gebracht.