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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 22
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Dieser Film setzt zur Frage: Spiel- oder Dokumentarfilm noch eins drauf! Ging es bei Al, dem Wiener Bluesliebhaber noch darum, dass der entsprechende Film seine Person voll übernahm (Doku), aber sein Leben als Filmleben veränderte (Fiktion), so wird nun mit Yo, eine mit 87 Jahren verstorbene Frau vorgestellt, von der die US-Filmemacher Anna Fitch und Banker White über 16 Jahre immer wieder Filmaufnahmen gemacht hatten, die sie nun in einen 78minütigen Film konzentrieren mußten. Absicht war nicht, das Leben von Yo oder sie als Person wahrheitsgetreu darzustellen (was sowieso nicht geht), sondern mit der Auswahl aus dem reichhaltigen Material stellt insbesondere die Freundin Anna Fitch uns ihr Bild von Yolanda Shea vor Augen, wie sie sie sieht oder auch, wer sie durch ihre Augen war.
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- Kategorie: Film & Fernsehen
Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 23
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Es ist eine schwierige Situationen, in die uns JOSEPHINE führt, mit verschiedenen menschlichen Akteuren, die eigentlich immer nur alles falsch machen können. Denn wie geht man damit um, wenn eine 8jährige im Park eine Vergewaltigung mitbekommt, die sie stumm verfolgt, dann immer noch stumm hinter dem Baum hervorkommt, für Täter und Opfer sichtbar, so dass der Mann sich schnell erhebt, seine Hose anzieht und flieht. Sie war beim frühmorgendlichen Jogging im Wald einen anderen Weg als der Vater gelaufen. Der findet sie endlich, erkennt die Situation und den weglaufenden Täter, dem er hinterhersprintet, ihn aber nicht erreicht, doch sinnvollerweise die Polizei ruft.
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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 20
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Da haben es jetzt diejenigen, die glauben, dass man die Welt und auch die Kunst und somit den Film in feste Begriffe packen kann, schwer. Denn die herkömmlichen Bezeichnungen von Filmen als Spielfilm (fiktiv) und Dokumentarfilm (real) – in letzter Zeit von allen Seiten in Frage gestellt - scheitert hier auf der ganzen Linie. Es geht um einen Mann, dessen Leben als Grundlage für diesen Film dient, der sich sogar als Schauspieler selber darstellt, aber im Film ein fiktives Leben führt, in dem aber auch immer wieder sein tatsächliches eine Rolle spielt.
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Streik gegen Besatzungsterror und JudenverfolgungFIR
Berlin (Weltexpresso) - Wenn wir in diesem Jahr erneut an den Werftarbeiterstreik in Amsterdam im Februar 1941 erinnern, dann tun wir es auch im Wissen, dass in mehreren vom Faschismus okkupierten Ländern Arbeiter mit Streikaktionen dem NS-Regime und der Kriegspolitik entgegengetreten sind. Bekannt sind Streikaktionen in Griechenland und der Bergarbeiter in Lothringen, die mit der Verhinderung der Kohlelieferungen die deutsche Rüstungsproduktion massiv behinderten. Solche Beispiele finden sich auch in anderen okkupierten Ländern.
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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 21
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Kellou ist mit ihren 17 Jahren ein junger aufgeweckter afrikanischer Mensch auf dem Weg vom Mädchen zur Frau. Auf jeden Fall weiß sie schon gut, was Jungens und Männer sind und trifft sich in dieser kleinen Gemeinde in der heißen Wüste des Tschad heimlich mit ihrem Freund, einschließlich küssen und streicheln, aber auch einfach schwimmen und in der Sonne liegen. Dessen Vater sieht das nicht gerne, denn der Sohn soll eine andere heiraten. Doch ans Heiraten denkt Kellou noch überhaupt nicht. Sie ist einfach neugierig auf das Leben.
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