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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 16
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Später wird die so ernsthafte und einfach sympathische Regisseurin Angela Schanelec sagen, die Idee zum Film sei ihr durch eine Baustelle bei ihr um die Ecke in Berlin am Kurfürstendamm gekommen. Wir erleben am Anfang des Films eine Pause auf einer Baustelle, wo die Bauarbeiter im anliegenden Bauwagen zusammensitzen. Zuvor hatte sich Thomas (Vladimir Vulević), der Kranführer, mit den beiden jungen Frauen ausgetauscht, die für den Ablauf verantwortlich sind. Da kommt ein Anruf seiner Frau Carla (Agathe Bonitzer), er solle sie im Krankenhaus abholen, was er tut und sie weinend auf einer Bank vorfindet.
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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 18
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Klären wir erst einmal den Titel. Im Englischen heißt es, wenn jemand in Gefahr gerät, er ist ‚at Sea‘. Hier ist als Erstes Leslie (Anna Calder-Marshall ) in Gefahr, weil sie in ihrer fortgeschrittenen Demenz in Situationen gerät, wo sie kein selbstbestimmten Individuum mehr sein kann und sich die Frage stellt, ob sie für andere Menschen nur noch Handlungsmasse ist und ob das erlaubt oder verhindert werden muß.
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Mein persönliches Tagebuch zur 76. Berlinale, Teil 3
Hanswerner Kruse
Berlin (Weltexpresso) – Die Zeit rast. Ich sehe jeden Tag drei Wettbewerbsfilme für die Presse, zwei morgens im Berlinale-Palast, einen abends im CinemaX. Daneben laufen zahlreiche weitere Vorführungen nur für Journalisten aus anderen Sektionen. Und das größte Privileg – wenn man morgens pünktlich aufsteht, kann man sogar noch Karten für die oft schon ausverkauften Publikums-Vorführungen bekommen.
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Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 17
Claudia Schulmerich
Berlin (Weltexpresso) - Ein Western. Ein indigener Western aus Australien?! Auf die Idee muß man erst einmal kommen. Der australische Aborigines-Regisseur Thornton Warwick hatte sie schon in der Jugend, als er aus einem amerikanischen Western kommend, erkannte: „Die Rothäute, die Indianer, das sind ja wir!“, denn als gesellschaftlich unterdrückte, geächtete und rechtlose Ureinwohner enthüllt sich deren gnadenlose Schicksal teils erst heute.
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Die nächste, die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Teil 24Romana Reich
Berlin (Weltexpresso) - Vier Geldpreise sind beim Berlinale Co-Production Market (14. bis 17. Februar) an Spielfilmprojekte vergeben worden. Der mit 20.000 Euro dotierte Eurimages Co-production Development Award ging an afterschool production aus Litauen für ihr Projekt Liberations (Regie: Laurynas Bareiša, Produzentin: Klementina Remeikaite). Mit dem Preis unterstützt die europäische Filmförderung Eurimages die Entwicklung des Projekts. Jurymitglieder waren in diesem Jahr der Förderungsvertreter Pablo Pérez de Lema (ICAA, Spanien), die Weltvertriebsrepräsentantin Ioanna Stais (Heretic, Griechenland) und der Produzent Jonas Dornbach (Komplizen Film, Deutschland).
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