Die Heidelberger Compagnie im Gespräch mit einer Professorin der Robotik

Hanswerner Kruse

 „Silver“, das neue Tanzstück der Heidelberger Choreografin Nanine Linning wurde bereits Ende 2015 uraufgeführt. Wie in einem Traumspiel zeigt es Roboter, die durch Menschenversuche humanoider werden wollen. Neulich kam nach der Aufführung erstmals eine Professorin der Robotik zur Diskussion mit dem Ensemble.

Theater im  Pariser Hof in Wiesbaden am Freitag, 20.05.16

Roman Herzig

Wiesbaden (Weltexpresso) - Am Freitag, den 20.05.16, wird die neue, alte Bühne des Theaters im Pariser Hof für neue Gesangstalente freigegeben, die im Rahmen des Song-Slams „Wiesbaden 12 points“ gegeneinander antreten.

Neue Tanzstücke in Kassel: „After Lethe“ und "Ereignishorizont"

 Hanswerner Kruse

Kassel (Weltexpresso) - „Erzengel“ ist der Obertitel zweier Tanzstücke, die soeben in Kassels Oper uraufgeführt wurden. Wie so manches am spannenden Premierenabend erschließt sich auch der Titel nicht ohne weiteres. Am ehesten lässt sich „Erzengel“ noch durch die Endzeitstimmung in den apokalyptischen Tanzbildern interpretieren. Eigentlich ist das Kasseler Publikum ja mit modernem Ballett vertraut und an Grenz-Tänze des Ensembles gewöhnt. Dennoch kamen allerlei Abonnenten des Opernhauses nach der Pause nicht zurück, die gebliebenen Tanzfreunde aber feierten frenetisch ihre 16-köpfige Compagnie.

Die Globalisierung von Judentum und Popmusik.  Vortrag von Dr. Caspar Battegay am Mittwoch, 11. Mai 2016, im Museum Judengasse

 

Felicitas Schubert

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Auch, wer kein Freund der Popmusik ist, hat spätestens nach dem hervorragenden Film über die so jung verstorbene Künstlerin an ihr und ihrer Musik Interesse gefunden.  Anhand zahlreicher Beispiele präsentiert der Kulturwissenschaftler Dr. Caspar Battegay (Universität Lausanne) in seinem Vortrag eine jüdische Weltkarte der Popmusik: über Manhattan ins Shtetl, von Tel Aviv via Moskau nach Berlin.

Die überarbeitete Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“ ab heute offen     

Heinz Markert 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – So viele kulturelle und weltanschauliche Milieus jener Jahre zwischen den zwei Weltkriegen könnten mindestens ebenso lebendig gewesen sein wie gegenwärtige, auch wenn sie weniger kulturindustriell durchgerechnet waren als heutige. Leben und Lebendigkeit waren in jenen Zwanzigern angesagt – bis sie autoritär-brachial gestoppt wurden.