Bildschirmfoto 2020 08 18 um 09.02.09LEBENSMENSCHEN - Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin, verlängert bis 23. August im Museum Wiesbaden, Teil 2

Claudia Schulmerich

Wiesbaden (Weltexpresso) – Nein, wir wollten nichts Persönliches mehr über das Verhältnis von Jawlensky zur Werefkin und umgekehrt, schreiben. Aber natürlich muß man wissen, daß dies Künstlerpaar fast wia im richtigen Leben eine ungleiche Beziehung hatte. Dreißig Jahre lebten und arbeiteten sie zusammen in Sankt Petersburg, München, in der Schweiz), aber sie lebten nicht zu zweit. Helene, die Bedienstete der Werefkins war als Zehnjährige 1895 ins Haus gekommen und ging zur persönlichen Betreuung von Marianne mit nach München.

Bildschirmfoto 2020 08 18 um 09.17.30Bildschirmfoto 2020 08 18 um 09.20.57Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin, verlängert bis 23. August im Museum Wiesbaden, Teil 2/5

Claudia Schulmerich

Wiesbaden (Weltexpresso) – Zuerst war ich nur froh, daß die Ausstellung verlängert wurde, aber dann nach dem Schauen und Erleben war ich heilfroh, daß ich sie noch habe sehen können, was allen anempfohlen ist. Natürlich ist Jawlensky für Wiesbaden nichts Neues, hat das dortige Museum doch den größten Bestand seiner Werke, aber eine Ausstellung mit seinem Lebensmenschen Marianne von Werefkin gab es noch nie. Und so heißt diese Ausstellung auch nach der Bedeutung des einen für die andere und umgekehrt: Lebensmenschen.

wpo Irakli copyNeue Arbeiten der Fuldaer Künstlerin Teresa Dietrich aus dem Lockdown

Hanswerner Kruse

Fulda (Weltexpresso) - Im letzten Herbst stellte die Fuldaer Künstlerin Teresa Dietrich in der Kunststation Kleinsassen ihre neuen „Bodenverlegungen“ aus: Collagen auf Platten mit Fotoschnipseln wiedererkennbarer Zeichen von internationalen Straßen und Plätzen und poetisch mit feinen bedruckten oder bemalten Papieren weiter gestaltet.

Bildschirmfoto 2020 08 13 um 23.54.17Die Sammlungen Braglia und Johenning verlängert bis zum 30.August im LEOPOLD Museum Wien

Anna von Stillmark

Wien (Weltexpresso) - Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel: Beobachten hieß Empfinden. Triebgesteuert und jenseits von allen akademischen Kanons bannten junge Rebellen aus der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ Seelenlandschaften auf die Leinwand. In Auflehnung gegen die industrialisierte Gesellschaft und ihre Konventionen strebten sie zudem eine naturbezogene Lebensreform an. 

200722 BeweinungChristi kleinDie lange erwartete große Rubens-Schau kann besucht werden

Felicitas Schubert

Paderborn (Weltexpresso) - Gerade weil Paderbron sonst nicht der Nabel der Welt ist, fiel die dortige Eröffnung der Ausstellung sehr repräsentativ aus: Der Paderborner Erzbischof sowie Ehrengäste des Königreichs Belgien und der Regierung Flanderns würdigten den großen flämischen Barockmeister und betonten den europäischen Geist der Ausstellung.