rubenskatalogPETER PAUL RUBENS und der BAROCK IM NORDEN, Teil 6: Ausstellung in Paderborn gerade erfolgreich zu Ende

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Der Dank für Rat und Unterstützung der Ausstellungsmacher umfaßt acht Spalten auf vier Seiten. Und der "Dank an unsere Autorinnen und Autoren" umfaßt 62 Namen!, davon wohl 30 Frauen. Das zeigt, welche Bedeutung Kunst und Kunstgeschichte generell und die  kunstgeschichtliche Forschung im Besonderen heute für breite Kreise haben und soll hier nur aufzeigen, welcher Aufwand eine solche kunstgeschichtliche Ausstellung und ein Kunstkatalog bedeuten. 

paderborn endePETER PAUL RUBENS und der BAROCK IM NORDEN, Teil 4: Ausstellung in Paderborn gerade erfolgreich zu Ende

Felicitas Schubert

Paderborn (Weltexpresso) - Wenn man, da in der Nähe, öfter in diese prachtvolle Ausstellung hat gehen können, braucht man erst einmal ein Durchatmen, daß es jetzt vorbei ist. Aber wie schön, daß ich aus der Redaktion in Frankfurt höre, daß noch eine Extrabesprechung zum fulminanten RUBENSkatalog kommt, denn es stimmt ja, daß Ausstellungen kommen und gehen, Kataloge aber bestehen bleiben!

beweinung rubensPETER PAUL RUBENS und der BAROCK IM NORDEN, Teil 5: Ausstellung in Paderborn gerade erfolgreich zu Ende

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Ja, auch wenn man schon ein Buch hat, bzw. viele Bücher und Kunstkataloge über diesen sagenhaften Großmaler Peter Paul Rubens, geht einem doch das Herz auf, wenn man beim Aufschlagen des Katalogs dem edlen Herrn in seinem fabelhaften Selbstbildnis - das Paulus Pontius in Kupfer stach - tief in die Augen blickt und dann auf der nächsten Doppelseite eine Beweinung Christi ansieht, in der all der Schmerz zum Ausdruck kommt, den die Kunst auch den Nichtgläubigen fühlen läßt, weil eben bildliche Darstellungen unabhängig von Wissen oder auch Glauben eine Unmittelbarkeit des Ausdrucks, der Erfahrung vermitteln, die jeden Menschen erreicht - so er die Augen aufmacht und schaut.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“

Klaus Jürgen Schmidt

Nienburg/Weser (Weltexpresso) – Ein Stoffel, der so'was fragt?
Ich erinnere mich an die Aufregung über „weggescheuerte“ Kunst, nachzulesen in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 4, November 2011: „800.000 Euro weg mit einem Wisch: In einem Dortmunder Museum säuberte eine Putzfrau eine Gummiwanne. Leider gehörte der schmutzige Trog zu einer Installation des Künstlers Martin Kippenberger.“ Dessen Werk mit dem Titel „Wenn's anfängt durch die Decke zu tropfen“ aus dem Jahr 1987 hatte einen Versicherungswert von etwa 800.000 Euro.

< Birgit Werres - Ohne Titel #20/18 2018 / Karton / 192 x 97 x 22 cm

Bildschirmfoto 2020 10 26 um 02.09.21DIE WEIBLICHE SEITE GOTTES. Das neueröffnete Jüdische Museum Frankfurt bringt die erste Wechselausstellung, Teil 2

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Diese faszinierende Ausstellung, die uns noch länger beschäftigt, lebt von den Kunstwerken, die ausgehend von vorchristlicher Zeit durch weitere Exponate aus Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock diesen dann Artefakte unserer Zeit entgegenstellen. Die Schau ist eine Weiterentwicklung und Erweiterung der gleichnamigen Ausstellung, die 2017 im Jüdischen Museum Hohenems zu sehen war. Da horcht man auf, denn an dieses, damals eher Provinzmuseum in Vorarlberg, ging der gebürtige Frankfurter Hanno Loewy 2004, nachdem er seit 1990 das Fritz Bauer Institut mitgegründet und aufgebaut, aber an der Goethe-Universität nicht leiten durfte, nachdem das Fritz Bauer Institut (FBI) dort angesiedelt wurde.