DAS PROGRAMM COINTELPRO
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Redaktion
New York (Weltexpresso) - Das sogenannte „Counterintelligence Program“, COINTEPRO genannt, war ein geheimes Programm der US-Bundespolizei FBI, das zwischen 1956 und 1971 bestand. Es umfasste die systematische Überwachung und Störung von politisch aktiven Organisationen sowie Privatpersonen, die das FBI als subversiv bewertete.
Statement des Regisseurs Benedict Andrews
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Benedict Andrews
New York (Weltexpresso) - Eine Kamera nimmt einen gefangen, das wahre Ich – nicht eine verzerrte Reflektion im Spiegel, sondern eine rein kritische Reproduktion unter einem Vergrößerungsglas. Jean Seberg
Puff, Puff und dum-dum
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Peter Mennes Schau in die Vergangenheit der Eisenbahn im Waggon auf dem letzten Offenbacher Gleisstück
Heinz Markert
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Faszination der alten Dampflok lag in der Verbindung von technischem Fortschritt und Gemächlichkeit. Dies kann ein Hochgeschwindigkeitszug nicht mehr leisten. Mit jedem Fortschritt geht auch ein Stück Kultur, die Zeit erfordert, verloren. Puff Puff ist klar, dum-dum weist nach Kalkutta.
Olivia Wenzel, 1000 Serpentinen Angst, S. Fischer
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ist das unfair, an Jackie Thomaes BRÜDER, Hanser Berlin anzuknüpfen, ein starker Roman, der von zwei Brüdern handelt, die denselben schwarzen Vater haben, der nach dem Liebesverhältnis mit einer Frau aus der DDR, wo Afrikaner Stipendien und Studienplätze erhielten, auch in Westdeutschland ein Kind zeugt. Eine im großen Stil erzählte Geschichte, die sicher den Deutschen Buchpreis bekommen hätte, hätte nicht Saša Stanišić mit HERKUNFT bei Luchterhand das Buch seines Lebens geschrieben.
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Die sechs Finalisten
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Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – WELTEXPRESSO ist noch mittendrinnen in der Besprechung der Zwanzigerliste, aus denen mit dem gestrigen Tag nun von der Jury die sechs Romane ausgewählt wurden, die die kurze Liste des Deutschen Buchpreis 2020 bildet.
Die fünf Nominierten stehen fest
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Roswitha Cousin
Basel (Weltexpresso) - Für den Schweizer Buchpreis 2020 hatte die Jury über 83 Titel aus 54 Verlagen geprüft. Der Jurysprecher Daniel Graf sagt zur Wahl: «Neben hoher Qualität darf man der Deutschschweizer Prosa 2020 eine grosse stilistische Vielfalt attestieren. Diese spiegelt sich auch in der Shortlist: fünf sehr unterschiedliche Bücher, jedes davon ästhetisch eigensinnig und formbewusst.»
Österreichischer Buchpreis 2020: 13 Titel nominiert
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Anna von Stillmark
Wien (Weltexpresso) - Seit Anfang September stehen die nominierten Titel für den Österreichischen Buchpreis stehen fest: Wie immer wurden zehn Bücher für die lange Liiste sowie drei Romane für die kurze Liste des Debütpreises ausgewählt. Anders als der Deutsche Buchpreis, der ein Romanpreis ist und anders als der Schweizer Buchpreis, der neben Romanen auch Essyays und Kurzgeschichten zuläßt, steht der Österreichische Buchpreis allen literarischen Formen offen.
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Gibt´s ein hervorragenderes Opus als die Neunte?
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Heinz Markert
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Seit Jahresbeginn hätte zum Beethoven-Jahr längst mehr zu dem Titan über die Sender kommen können. Allein mit den ersten Takten der Neunten, wie vom ZDF am Sonntagabend gezeigt, wurde unmissverständlich eine Faktizität ins nächtliche Berlin geschleudert: dass es sich mit der Sinfonie um die Apotheose der einen Menschheit und ihres universal gültigen Menschenrechts handelt und nicht etwa um die Rechtfertigung einer vielvölkisch zerspleißten Menschenmasse.
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Wo ich herkomme, ist das Land jetzt schwarz und grün
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Geführt von Klaus Philipp Mertens
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Als Schüler trainierten wir im „Stadion Rothe Erde“ in Dortmund, das auch „Kampfbahn Rothe Erde“ genannt wurde.
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Stephan Roiss, Triceratops, Kremayr & Scheriau
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Was bedeutet es, schon als Kind, wo man von Vater und Mutter Schutz vor der Welt erwartet, schon zum fürsorglichen Ritter der Mutter heranzuwachsen, denn die Mutter ist krank, schlimmer: psychiatrisch krank. Was Instabilität der Eltern für ein Kind bedeuten, heißt, mit ständigen Unsicherheiten aufzuwachsen, wechselnd mit den stabilen Phasen der Mutter, in denen dem Kind und auch uns die Mutter ob ihrer Unkonventionalität gefällt; hat sie jedoch einen neuen Schub muß sie in eine geschlossene Anstalt, damit sie nicht ihr Kind, ihre Mitmenschen und sich selbst gefährdet.
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